Yggi's Kosmos

Eine Reise durch Raum, Zeit & die Welt der Videospiele

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Wenn Astronomen, oder respektive ihre verlängerten Sehorgane, im All stationierte Teleskope und Satelliten, fremde Planeten (sog. Exoplaneten) entdecken, die um andere Sterne kreisen, so handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen "heißen Jupiter": ein Gasplanet, dem größten Planeten des Solsystems (unser Sonnensystem) nicht ganz unähnlich, umkreist in atemberaubender Geschwindigkeit und binnen weniger Tage seinen Heimatstern. Die unglaubliche Nähe zu seinem Stern heizt ihn auf, er ist ein "heißer Jupiter", wie eben eingeführt.

 

 

 

Wie er da so durch das interstellare Vakuum schwebt, erinnert er von der Oberflächenstruktur ein wenig an den Planeten Melancholia, der in Lars von Triers gleichnamigen Film mit der Erde zusammenkracht und alles Leben auslöscht.

 

 

Selten, oder so gut wie gar nicht, ist es möglich, dass unsere Teleskope Planeten entdecken, die der Erde ähneln - und doch, zwischen den mittlerweile weit über 1.000 katalogisierten Exoplaneten, die um andere Sterne kreisen, gesellt sich ein "winziger" Planet hinzu, der seit Wochen schon als Ausnahme und als Glückstreffer bezeichnet wird. Es scheint, als habe die Raumsonde Kepler, benannt nach dem bekannten Astronomen, der die Planetenbewegungen kartographierte und die kepler'schen Bahnen einführte, einen Planeten entdeckt, der nicht nur so groß ist wie die Erde, sondern auch (und hier kommt die eigentliche "Sensation") bewohnbar sein könnte.

 

 

Ganze 600 Lichtjahre - ein interstellarer Katzensprung - entfernt liegt der Planet, der von den Astronomen der 1902 in Washington gegründeten Carnegie Institution for Science Kepler 22b getauft wurde. Der Exoplanet ist ca. 2,4fach so groß wie die Erde und umkreist einen Stern der G-Klase, zu der auch unsere Sonne gehört. Der Stern ist jedoch etwas leuchtschwächer als Sol, sodass der Planet ein wenig näher zu seinem Stern sein muss als unsere Erde zur Sonne, um den Defizit an Leuchtkraft auszugleichen.

 

 

Und auch dieses Kriterium scheint Kepler 22b zu erfüllen: Er ist etwa 15% näher an seiner Sonne dran als die Erde an unserer, was ihn durchaus in die sog. habitable Zone bringt - jene Zone um einen Stern, in der weder zu viel noch zu wenig Sonnenstrahlung auf den Planeten gelangt und die hypothetisch für lebensfreundliche Umweltbedingungen sorgt. Der Exoplanet umkreist seinen Stern in 290 Erdtagen, auf ihm herrscht eine Temperatur von 22 Grad Celsius. Das Vorhandensein von flüssigem Wasser, unserem Verständnis von Exobiologie nach unabdingbar für die Entstehung von Leben, könnte also der Fall sein.

 

 

Der Planet umkreist einen Stern, der sich ziemlich leuchtschwach zwischen den Sternbildern Leier und Schwan kaum von seiner stellaren Umgebung abhebt. Ob es sich bei Kepler 22b um einen Gesteinsplaneten oder einen Gasplaneten handelt ist nach wie vor ein Rätsel - Astronomen sind sich sicher, dass auf einem Gasplaneten kein Leben existieren könnte. Deswegen ist es vorerst das oberste Ziel der Wissenschaftler, die Natur des Planeten näher zu erforschen.

 

 

 

Kepler 22b ist etwa 2,4fach so groß wie die Erde. Ob es sich um einen Gesteinsplaneten (nur auf diesen wird die Möglichkeit der Entstehung von Leben vermutet) oder um einen Gasplaneten handelt, ist nicht bekannt.

 

 

Kepler 22b ist damit der erste Planet, der eine sog. "Supererde" sein könnte. Supererden, das sind größere "Variationen" unserer Erde, also Gesteinsplaneten, etwas größer als die Erde, auf denen Lebensbedingungen wie bei uns herrschen könnten.

 

 

Das Besondere an der Entdeckung ist nicht, dass es sich um eine Supererde handeln könnte - von den bereits mehr als 1.000 entdeckten Planeten sind etwa nur 50 in dem Bereich eines kleineren Gesteinsplaneten - sondern dass es sich um eine Supererde handelt, die sich in der habitablen Zone befindet! Bisherige Entdeckungen von Planeten in der habitablen Zone haben nur heiße Jupiter gezeigt - Kepler 22b ist tatsächlich der erste Exoplanet, den man nach jahrelanger Sucherei als Supererde in einer bewohnbaren Zone um seinen Heimatstern zuordnen könnte.

 

 

Alan Boss, der führende Astronom an dem Institut, das den Planeten entdeckte, meinte ganz ungeniert, dass die Entdeckung von Kepler 22b erst das wahre Ausmaß von bewohnbaren Planeten in der Milchstraße enthüllen könnte.

 

 

Meine Ansicht der Entdeckung

 

Wow, was eine Entdeckung... solche Sensationsmeldungen zeigen, dass es sich lohnt, Gelder für die Beobachtung des Weltraums zu verwenden. Diese Entdeckungen lehren uns nicht nur etwas über die ferne Fremde, sondern auch über unsere Heimat. Und darüber, dass wir das Leben wertschätzen sollten, denn allem Anschein nach ist es selten. Wenn nicht sogar einzigartig auf weiter Flur; wer weiß, wo der nächste bewohnbare (und bewohnte!) Planet sich befindet...


Tags:

Yggi's Kosmos Kepler Exoplaneten Supererde Sonnensystem Extrasolarer Planet


Bewertung: super!

49 Kommentare

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Am 11 Dez um 01:10 Icefox
++ Für diesen Blog .

Am 11 Dez um 01:10 Kugel
Man ist sich ja noch relativ unsicher über den Planeten. Was ich mich persönlich jetzt frage, wie geht es weiter? Hinfliegen und nachgucken geht ja wohl schlecht. images/smilies/ugly.gif Also wie gehts weiter? Was wird unternommen, um den Planeten weiter entecken zu können?

Am 11 Dez um 01:13 Icefox
Ich würde mal schätzen die nächsten Jahre nichts images/smilies/ugly.gif

Am 11 Dez um 01:17 Yggdrasill
Kugelblitz:
Man ist sich ja noch relativ unsicher über den Planeten. Was ich mich persönlich jetzt frage, wie geht es weiter? Hinfliegen und nachgucken geht ja wohl schlecht. images/smilies/ugly.gif Also wie gehts weiter? Was wird unternommen, um den Planeten weiter entecken zu können?


Das lässt sich mit einem Wort ausdrücken, was gemacht wird:

Beobachten, beobachten und nochmals beobachten, zwischen durch die Daten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln auswerten und weiter beobachten *g*

Der neu entdeckte Planet wird ja jetzt weltweit beobachtet... das ist schon eine Sensation, dass bei diesem Exemplar soviele Faktoren zusammen kommen, die potenzielles Leben bedingen können.

Aufgrund der Tatsache, dass kepler 22b über Nacht quasi zum Shooting Star geworden ist (im sprichwörtlichen Sinne images/smilies/SC06.png ) dürfte wohl relativ schnell Vieles über ihn herausgefunden werden^^

Am 11 Dez um 01:18 Kugel
Dann würde ich es gerne mit dem Kommentar von Yggi ausdrücken: Offensichtlich lohnt es sich nicht, Gelder dafür zu verwenden, da man in einer Sackgasse endet.

Aber wenn die Grenzen schon so tief gesetzt sind, dann - sorry dafür - hätte man sich die ganze Forschung sparen können. images/smilies/ugly.gif

Yggi, was machen die nun?^^

EDIT: Thx für die Antwort.^^ Nur wie weit gehen die technischen Mittel, um Daten über den Planeten herauszufinden? Kann man irgendwann tatsächlich mit Sicherheit sagen, dass es ein unter Garantie bewohnbarer Planet ist?

Am 11 Dez um 01:19 DukeNukem
Finds jedesmal wieder klasse wenn ein neuer Kandidat gefunden wird. Geben tuts Abermilliarden, aber so "nah" dran ist schonmal sehr interessant images/smilies/m-smile.gif

Am 11 Dez um 01:24 Yggdrasill
Kugelblitz:
Dann würde ich es gerne mit dem Kommentar von Yggi ausdrücken: Offensichtlich lohnt es sich nicht, Gelder dafür zu verwenden, da man in einer Sackgasse endet.

Aber wenn die Grenzen schon so tief gesetzt sind, dann - sorry dafür - hätte man sich die ganze Forschung sparen können. images/smilies/ugly.gif

Yggi, was machen die nun?^^

EDIT: Thx für die Antwort.^^ Nur wie weit gehen die technischen Mittel, um Daten über den Planeten herauszufinden? Kann man irgendwann tatsächlich mit Sicherheit sagen, dass es ein unter Garantie bewohnbarer Planet ist?


Unter Garantie kann man das nicht sagen, nicht mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Wenn wir z.B. die Zusammensetzung seiner Atmosphäre herausfinden, und es finden sich Gase, die von Lebewesen stammen bzw. die Umweltbedingungen schaffen, die für Lebewesen geeignet sind (Ozon, um das Sonnenlicht zu filtern, Sauerstoff und Stickstoff, CO2), dann können wir höchstens einengen, dass es Leben geben könnte...

Das Interessante ist ja, dass sich die Technik weiterentwickelt und wir mit neuen Generationen an Teleskopen noch besser beobachten können. Was anderes bleibt uns ja quasi nicht übrig *g*

Am 11 Dez um 01:26 Yggdrasill
DukeNukem:
Finds jedesmal wieder klasse wenn ein neuer Kandidat gefunden wird. Geben tuts Abermilliarden, aber so "nah" dran ist schonmal sehr interessant images/smilies/m-smile.gif


Jop, so könnte man es auch ausdrücken. Dass da oben scheint ein Glücksfall zu sein^^

Am 11 Dez um 01:34 DukeNukem
Yggdrasill:


Jop, so könnte man es auch ausdrücken. Dass da oben scheint ein Glücksfall zu sein^^

Hoffentlich ist es ein terrestrischer und kein Gasplanet images/smilies/SC29.png

ET am rise images/smilies/SC24.gif

images/smilies/SC06.png

Aber mal ernsthaft, wär schon echt ne verdammte Sensation wenns so wäre. Terrestrisch, habitable Zone, angenehme 22 Grad, ich buch schonmal ne Stasekapsel im Flieger images/smilies/m-wink.gif

Am 11 Dez um 01:35 Yggdrasill
DukeNukem:

Hoffentlich ist es ein terrestrischer und kein Gasplanet images/smilies/SC29.png

ET am rise images/smilies/SC24.gif

images/smilies/SC06.png


Kann das die Erde noch retten? images/smilies/SC29.png

Am 11 Dez um 01:37 DukeNukem
Yggdrasill:


Kann das die Erde noch retten? images/smilies/SC29.png

Ach die wollen doch nur nach Hause telefonieren, die sind harmlos. Musst nur aufpassen, dass deren leuchtender Finger nicht am falschen Fleckchen landet images/smilies/SC06.png

Am 11 Dez um 01:39 Yggdrasill
DukeNukem:

Ach die wollen doch nur nach Hause telefonieren, die sind harmlos images/smilies/SC06.png


Und dafür fliegen sie 600 Lichtjahre hierher? images/smilies/SC06.png

http://www.motifake.com/image/demotivational-poster/1003/et-phone-home-movie-quotes-e-t-demotivational-poster-1268195717.jpg

Am 11 Dez um 01:42 DukeNukem
Yggdrasill:


Und dafür fliegen sie 600 Lichtjahre hierher? images/smilies/SC06.png


Ist bei denen bestimmt angeboren oder so images/smilies/SC06.png


@topic:
Aber da muss man echt mal dran bleiben. Werde das auf jeden Fall aufmerksam weiterverfolgen. images/smilies/m-smile.gif

Am 11 Dez um 01:44 Kugel
Yggdrasill:

Das Interessante ist ja, dass sich die Technik weiterentwickelt und wir mit neuen Generationen an Teleskopen noch besser beobachten können. Was anderes bleibt uns ja quasi nicht übrig *g*

Kenne da nur einige Namen von Entwicklungen, die allerdings allesamt eingestellt wurden. Was bleibt da noch? Oder ist nun die Chance gekommen, dass neue Investitionen gewagt werden durch den Fund? Und wie viele Jahre werden noch vergehen, ehe man neue brauchbare Informationen erhält?

Am 11 Dez um 01:48 Amok47
guter blog yggi. ich hab letztens in youtube rumgelungert und da hab ich nen vid von jemanden gesehn der so hiess wie du. es ging dort glaub ich um die grössenverhältnisse der sterne. ich hab dabei an dich gedacht aber dann sofort wieder verworfen, weil der gedanke, dass ein cw user sich fuer den weltall interresiert mir dann doch zu absurd schien images/smilies/SC31.png, aber der blog liefert den beweis.

ich finds schon krass, zu was die wissenschaft heutzutage in der lage ist. ich mein bei 600 ljahre entfernung, da sieht man hier nurnoch ein paar poplige photonen wenns hochkommt, aber trotzdem bekommen die leute es hin soviele informationen herauszusaugen images/smilies/a-goodwork.gif

was ich leider nie so wirklich gerafft habe ist die existenz von gasplanetn, sie machen immerhin ein grossteil der planeten im universum aus, nach meinen verstandniss muessten doch aber die gasatome durch stösse an energie verleiren und immer naher zur mitte wandern, sodass der gasplanet irgendwann zu nem gesteinplanet wird images/smilies/m-hmm.gif

Am 11 Dez um 01:52 Yggdrasill
Kugelblitz:

Kenne da nur einige Namen von Entwicklungen, die allerdings allesamt eingestellt wurden. Was bleibt da noch? Oder ist nun die Chance gekommen, dass neue Investitionen gewagt werden durch den Fund? Und wie viele Jahre werden noch vergehen, ehe man neue brauchbare Informationen erhält?


Was bleibt da noch?
Ich hab mich schon eine Zeit lang nicht mehr mit den neuesten Technologien beschäftigt. Was bleibt, das ist die Auswertung der Daten, die sich durchaus in die Monate/Jahre ziehen kann... sowas will ja ausführlich ausgewertet werden. Was noch passieren könnte ist, dass ein findiger Wissenschaftler auf die "Idee" eines neuen Verfahrens kommt und dieses auf die Exoplaneten angewandt werden kann.

Prinzipiell ist hier einiges möglich images/smilies/m-smile.gif


Durch den "Fund" werden sicherlich nicht viele neue Investitionen gemacht... vielmehr werden die Geldgeber der bestehenden Projekte darin bestärkt, dass diese Methoden Hand und Fuß haben und dass man durch diese etwas findet. Durch solche Meldungen werden die eher noch ein bisschen ausgebaut *g*


Brauchbare Infos
Prinzipiell ist ALLES brauchbar. Selbst wenn du nicht die richtigen Daten erhältst oder welche, die du nicht benötigst - durch sowas kannst du Vieles schon im Vorneherin ausschließen images/smilies/m-smile.gif

Alles, was du in Zusammenhang mit diesen Planeten herausfindest, kann verwendet werden, selbst wenn es vermeintlich unbrauchbare Daten sind... keine Information, die du bei der Beobachtung von kepler 22b gewinnst, ist sinnlos^^

Am 11 Dez um 02:00 Yggdrasill
Amok47:
guter blog yggi. ich hab letztens in youtube rumgelungert und da hab ich nen vid von jemanden gesehn der so hiess wie du. es ging dort glaub ich um die grössenverhältnisse der sterne. ich hab dabei an dich gedacht aber dann sofort wieder verworfen, weil der gedanke, dass ein cw user sich fuer den weltall interresiert mir dann doch zu absurd schien images/smilies/SC31.png, aber der blog liefert den beweis.


Ich kann dir versichern, dass ich das war images/smilies/SC29.png Nett, dass meine Videos immer noch angeschaut werden images/smilies/m-grin01.gif


:
ich finds schon krass, zu was die wissenschaft heutzutage in der lage ist. ich mein bei 600 ljahre entfernung, da sieht man hier nurnoch ein paar poplige photonen wenns hochkommt, aber trotzdem bekommen die leute es hin soviele informationen herauszusaugen images/smilies/a-goodwork.gif


Die paar "popeligen" Photonen tragen genug Informationen mit sich, dass du eine Meldung wie die da oben rausbringen kannst *gg*

Nee, ernsthaft: es sind ja nicht nur die Photonen, sondern auch die Helligkeitsschwankungen des Sterns, die beobachtet werden. Letztere, die sog, "Pass by"-Methode, verlässt sich dabei auf die gleichen bekannten Phänomene der Verfinsterung der Sonne eines Himmelskörpers in unserem Sonnensystem.

Wenn zu, Beispiel Merkur vor die Sonne tritt, gibt es (kaum wahrnehm-, aber messbare) Helligkeitsschwankungen. Mit der gleichen Methode hat man z.B. bei kepler 22b über die Leuchtkraft des Sterns und die Art der Helligkeitsschwankung ausgerechnet, wie groß der Planet ist, wo er sich in seinem Orbit befindet... ins Detail gehen kann ich leider nicht, aber das sind so die gängigen Methoden, mit denen mad das herausfindet *g*


:
was ich leider nie so wirklich gerafft habe ist die existenz von gasplanetn, sie machen immerhin ein grossteil der planeten im universum aus, nach meinen verstandniss muessten doch aber die gasatome durch stösse an energie verleiren und immer naher zur mitte wandern, sodass der gasplanet irgendwann zu nem gesteinplanet wird images/smilies/m-hmm.gif


Jetzt hast du mich auf dem kalten Fuß erwischt *g*

Die Existenz von Gasplaneten in unserem Sonnensystem zeugt ja schon davon, dass dem nicht so sein kann images/smilies/m-smile.gif Es ist höchstens so, dass der Gasplanet "schrumpft", weil er mehr Energie verliert als er von der Sonne erhält... das passiert beim Jupiter. Ist aber kaum der Rede wert und in der Regel auch nicht von Belang^^

Am 11 Dez um 02:11 Kugel
Yggdrasill:


Was bleibt da noch?
Ich hab mich schon eine Zeit lang nicht mehr mit den neuesten Technologien beschäftigt. Was bleibt, das ist die Auswertung der Daten, die sich durchaus in die Monate/Jahre ziehen kann... sowas will ja ausführlich ausgewertet werden. Was noch passieren könnte ist, dass ein findiger Wissenschaftler auf die "Idee" eines neuen Verfahrens kommt und dieses auf die Exoplaneten angewandt werden kann.

Prinzipiell ist hier einiges möglich images/smilies/m-smile.gif


Durch den "Fund" werden sicherlich nicht viele neue Investitionen gemacht... vielmehr werden die Geldgeber der bestehenden Projekte darin bestärkt, dass diese Methoden Hand und Fuß haben und dass man durch diese etwas findet. Durch solche Meldungen werden die eher noch ein bisschen ausgebaut *g*


Brauchbare Infos
Prinzipiell ist ALLES brauchbar. Selbst wenn du nicht die richtigen Daten erhältst oder welche, die du nicht benötigst - durch sowas kannst du Vieles schon im Vorneherin ausschließen images/smilies/m-smile.gif

Alles, was du in Zusammenhang mit diesen Planeten herausfindest, kann verwendet werden, selbst wenn es vermeintlich unbrauchbare Daten sind... keine Information, die du bei der Beobachtung von kepler 22b gewinnst, ist sinnlos^^

Danke. images/smilies/m-smile.gif

Und was denkst du, würde passieren, wüsste man, dass der Planet bewohnbar wäre?

Das ist doch für uns eine unüberwindbare Strecke.

Ich weiß, das ist vielleicht eine gedankliche Richtung, die man nie überhaupt auch nur in Erwägung ziehen würde, aber was springt dann dabei raus?^^

Man erhält ja keine Informationen, um sie einfach nur zu archivieren. Man möchte ja mit ihnen weiterarbeiten. In was für einer Weise würde es die Forschung verändern, um aus diesen Informationen Vorteile zu gewinnen? Was springt im Endeffekt dabei also raus?^^

Am 11 Dez um 02:18 Amok47
600 ljahre sind schon krass, aber mit generationenübergreifenden raumschiffen realisierbar *träum*. leider werden wir soetwas niemals erleben ;(. wir haetten nur mal 200 jahre oder so später geboren sein, da sähl das alles ganz anders aus.

@ yggi, zu gasplaneten hab ich leider auch im inet nichts brauchbares gefunden bis jetzt. das einzige was ich weiss, ist dass die wissenschaftler glauben dass die gasplaneten ab einer gewissen tiefe auch fest sind, nur is der übergang kontinuierlich ist und nich diskret bei der erde.

Am 11 Dez um 02:22 Yggdrasill
Kugelblitz:

Danke. images/smilies/m-smile.gif

Und was denkst du, würde passieren, wüsste man, dass der Planet bewohnbar wäre?

Das ist doch für uns eine unüberwindbare Strecke.

Ich weiß, das ist vielleicht eine gedankliche Richtung, die man nie überhaupt auch nur in Erwägung ziehen würde, aber was springt dann dabei raus?^^

Man erhält ja keine Informationen, um sie einfach nur zu archivieren. Man möchte ja mit ihnen weiterarbeiten. In was für einer Weise würde es die Forschung verändern, um aus diesen Informationen Vorteile zu gewinnen? Was springt im Endeffekt dabei also raus?^^


Das ließe sich in folgendem Statement zusammenfassen, denke ich images/smilies/m-smile.gif

Die Frage, ob es noch anderes intelligentes Leben neben uns Menschen gibt, ist so alt wie die Menschheit. All die Götter, Geister und Dämonen, die scheinbar jetzt nichts mit Außerirdischen gemein haben, sind Projektionen unseres Inneren. Wir stellen uns andere, kommunikationsfähige Wesen vor, die aber in einer anderen Sphäre leben.

"Früher" und in weiten Teilen der Gesellschaft waren das die eben schon genannten Götter, Dämonen, Geister, etc. Man ist umgeben von ihnen, doch der Kontakr zu ihnen schwierig.

Das, was wir uns ehemals unter diesen Wesen vorstellten, sind mittlerweile die Außerirdischen. In allen Dokumentationen werden Außerirdische als uns technisch überlegen angesehen. Sie sind unerreichbar (wie die Götter) und thronen sprichwörtlich "im Himmel".

Die Suche nach extraterrestrischem Leben ist also Ausdruck einer der größten Fragen, die sich die Menschheit je gestellt hat: Wer sind die anderen?

Wenn wir aufgrund der Vielzahl an anderen Sternensystemen schon davon ausgehen müssen, dass irgendeines dieser Systeme einen bewohnbaren Planeten beherbergt, dann ist die Suche nach eben diesen Planeten also das wohl direkteste Mittel, diese Götter (oder die Antwort auf die Frage) nachweisen zu können.

Vielleicht klingt das ein wenig zu philosophisch und unausgereift... "praktisch" könnten wir mit der Entdeckung einer außerirdischen Zivilisation nichts anfangen. Eine Kommunikation würde eh nur über gigantische Zeiträume zustande kommen.

Nein, es ist, wie gesagt, die Antwort auf diese Frage, die wir suchen. Das Praktische daran ist die Antwort selbst, denn Menschen sind neugierig und suchen immer Antworten.

Was dabei rausspringt, ist die Erkenntnis auf eine der ältesten Fragen der Menschheit... wenn das nicht genug ist, weiß ich auch nicht images/smilies/m-smile.gif

Am 11 Dez um 02:28 Yggdrasill
Amok47:
@ yggi, zu gasplaneten hab ich leider auch im inet nichts brauchbares gefunden bis jetzt. das einzige was ich weiss, ist dass die wissenschaftler glauben dass die gasplaneten ab einer gewissen tiefe auch fest sind, nur is der übergang kontinuierlich ist und nich diskret bei der erde.


Ah ja, ich glaube mich erinnern zu können images/smilies/m-smile.gif

Ja, so ist es, dass man von diesen kontinuierlichen Übergängen ausgeht. Danke nochmal, hat dem Gedächtnis auf die Sprünge geholfen images/smilies/a-goodwork.gif

Am 11 Dez um 03:48 creonx
ich würde mit stolz auf mein leben zurückblicken wenn ich miterleben könnte wenn man außerirdisches leben auf einen erdähnlichen planeten finden würde

Am 11 Dez um 06:04 Billy
Ich habe diese Meldung auch mit großem Interesse verfolgt. Sie stimmt mich auf der Suche nach außerirdischem Leben einerseits positiv, da der Planet "nur" 600 Lichtjahre enfernt ist. Auf der anderen Seite macht es mich auch ein wenig verzweifelt, weil er eben 600 Lichtjahre weit weg ist. Selbst wenn es dort intelligentes Leben gäbe, welches im besten Fall noch elektromagnetische Kommunikationstechnik beherrscht, würde eine Antwort von evtl. jetzt gestellten und gesendeten Fragen immernoch 1200 Jahre auf sich warten lassen. Und das obwohl sie direkt in unserer Nachbarschaft wohnen.

Scheiß ~300.000 km/s Speedlimit!

Was mich bei dieser Meldung allerdings irgenwie stutzig macht ist, warum weiß man nicht ob es sich um einen Gesteinsplaneten handelt, wenn man weiß, welcher Klasse der Stern angehört, man die Entfernung und die größe kennt. Ist ein Gesteinsplanet nicht eher durch seine Zusammensetzung als durch seine Festigkeit definiert? Ich meine, aus Sterntyp (Masse ist bekannt), der Entfernung zum Stern, Rotationsperiode, "Taumelbewegung" des Sterns und der Größe des Planeten müßte man doch dann auch die Dichte bestimmen können. Oder ist der Planet zu klein um über die Rotverschiebung die Taumelbewegung des Sterns bestimmen zu können. Beobachtet wird das ganze ja schon seit 2009. Allerdings erst jetzt wurde es durch die dritte Sichtung bestätigt.

Naja, spätestens in 290 Tagen wissen wir mehr.

Übrigens, auch großer Zufall, dass wir mit dem Stern und seinem Planeten auf einer Ebene liegen, sonst hätten wir ihn bestimmt noch nicht entdeckt. (Das stimmt mich wieder positiv (git also vielleicht auch nähere erdähnlich Planeten, die wir nur noch nicht entdeckt haben))

So, nach der "Wall of Text" noch ein letzter Gedanke: "Nur" 600 Lichtjahre, unsere Galaxie, die Milchstraße, hat einen Druchmesser von 100.000 Lichtjahren! Und sie ist nicht die einzige. Was/Wer da draußen noch so alles ist....

PS: Mit einer durchaus realistischen Durchschnittsgeschwindigkeit von 100.000 km/h bräuchten wir nur ca. 216.000 Jahre. Lass hin!

Am 11 Dez um 10:01 geloescht24167
Yggdrasill:


Das ließe sich in folgendem Statement zusammenfassen, denke ich images/smilies/m-smile.gif

Die Frage, ob es noch anderes intelligentes Leben neben uns Menschen gibt, ist so alt wie die Menschheit. All die Götter, Geister und Dämonen, die scheinbar jetzt nichts mit Außerirdischen gemein haben, sind Projektionen unseres Inneren. Wir stellen uns andere, kommunikationsfähige Wesen vor, die aber in einer anderen Sphäre leben.

"Früher" und in weiten Teilen der Gesellschaft waren das die eben schon genannten Götter, Dämonen, Geister, etc. Man ist umgeben von ihnen, doch der Kontakr zu ihnen schwierig.

Das, was wir uns ehemals unter diesen Wesen vorstellten, sind mittlerweile die Außerirdischen. In allen Dokumentationen werden Außerirdische als uns technisch überlegen angesehen. Sie sind unerreichbar (wie die Götter) und thronen sprichwörtlich "im Himmel".

Die Suche nach extraterrestrischem Leben ist also Ausdruck einer der größten Fragen, die sich die Menschheit je gestellt hat: Wer sind die anderen?

Wenn wir aufgrund der Vielzahl an anderen Sternensystemen schon davon ausgehen müssen, dass irgendeines dieser Systeme einen bewohnbaren Planeten beherbergt, dann ist die Suche nach eben diesen Planeten also das wohl direkteste Mittel, diese Götter (oder die Antwort auf die Frage) nachweisen zu können.

Vielleicht klingt das ein wenig zu philosophisch und unausgereift... "praktisch" könnten wir mit der Entdeckung einer außerirdischen Zivilisation nichts anfangen. Eine Kommunikation würde eh nur über gigantische Zeiträume zustande kommen.

Nein, es ist, wie gesagt, die Antwort auf diese Frage, die wir suchen. Das Praktische daran ist die Antwort selbst, denn Menschen sind neugierig und suchen immer Antworten.

Was dabei rausspringt, ist die Erkenntnis auf eine der ältesten Fragen der Menschheit... wenn das nicht genug ist, weiß ich auch nicht images/smilies/m-smile.gif

ähm für mich hört sich das an als sagst du auf dem b22 ,leben die Götter ,an die wir Menschen, egal welcher religion, auf jeden fall.
und meinst du nur intelligentes leben (Also wie wir denken nur Menschen) also keine Tiere, Glauben an Götter oder wissen vlt sogar das es irgendetwas überirdischen gibt? und wer hat angefangen an Gitter zu Glauben? und warum? man glaubt doch nur an Götter nach dem ganzen überlieferten uralten Geschichten von übermächtigen irgendwas. dann hat sich doch erst der Glauben entwickelt. aber wir haben gar kein plan an was wir eig Glauben. wir sind so naiv und tun es einfach. warum auch immer. aber damals gab es keinen Glauben sondern die übermächtigen die ihnen neue Technologien brachten und kamen vom Himmel bla bla warum gibt es heute für uns nur den Glauben ans unbekannte und nicht wirklich übermächtige die vom Himmel kommen?
ich hoffe man versteht was ich damit sagen will.

Am 11 Dez um 10:01 geloescht24167
warum bauen wir nicht einfach ne Haunebu und ab geht's?

Am 11 Dez um 10:19 evolutionelite12
Amok47:
600 ljahre sind schon krass, aber mit generationenübergreifenden raumschiffen realisierbar *träum*. leider werden wir soetwas niemals erleben ;(. wir haetten nur mal 200 jahre oder so später geboren sein, da sähl das alles ganz anders aus.

@ yggi, zu gasplaneten hab ich leider auch im inet nichts brauchbares gefunden bis jetzt. das einzige was ich weiss, ist dass die wissenschaftler glauben dass die gasplaneten ab einer gewissen tiefe auch fest sind, nur is der übergang kontinuierlich ist und nich diskret bei der erde.


Wie alt bist du den? Ich würd die Hoffnung nicht aufgeben.
Wenn die NASA und co. endlich mal mehrere Milliarden kriegen würden wäre der Techniksprung auch viel schneller erreichbar.
Auch die Lebensspanne von Menschen könnte schon sehr bald nahezu ins unendliche gehen (sofern sie nicht krank usw. werden). In all diesen Bereichen wird geforscht würden sie nur mehr Aufmerksamkeit kriegen dann könnten vlt. mehr fähige Leute daran arbeiten und mehr Investoren gefunden werden. Also Kopf hoch ich werd das schon machen. images/smilies/m-grin01.gif

Am 11 Dez um 11:24 Ashrak
Mal etwas abseits vom Thema:

gehen wir mal von dem rein hypothetischen Szenario aus, dass die Menschheit den Sprung in den Weltall geschafft hat. Wir kolonisieren fremde Welten, betreiben Terraforming und treten uU sogar mit fremden Spezien in Kontakt.

...

...

Wie sieht dann unsere Zeitrechnung aus? Jahre, Tage und Stunden haben alle die Erde als Bezugspunkt und man sieht ja bereits an Kepler 22b, dass ein Jahr auch ganz andere Anzahl an Tagen haben kann. Genauso können die Tage auch unterschiedlich lang sein.

Wie lösen wir das dann? Es sähe ja schon etwas merkwürdig aus, wenn wir morgen Kepler besiedeln würden und in 1000 Erdjahren bei uns bei denen bereits das Jahr 3258 wäre.
Nehmen wir dann Sternzeiten wie in Star Trek? Und was haben *die* dann wiederum als (interstellaren) Bezugspunkt?

Am 11 Dez um 11:24 Yggdrasill
Billy:
Ich habe diese Meldung auch mit großem Interesse verfolgt. Sie stimmt mich auf der Suche nach außerirdischem Leben einerseits positiv, da der Planet "nur" 600 Lichtjahre enfernt ist. Auf der anderen Seite macht es mich auch ein wenig verzweifelt, weil er eben 600 Lichtjahre weit weg ist. Selbst wenn es dort intelligentes Leben gäbe, welches im besten Fall noch elektromagnetische Kommunikationstechnik beherrscht, würde eine Antwort von evtl. jetzt gestellten und gesendeten Fragen immernoch 1200 Jahre auf sich warten lassen. Und das obwohl sie direkt in unserer Nachbarschaft wohnen.

Scheiß ~300.000 km/s Speedlimit!

Was mich bei dieser Meldung allerdings irgenwie stutzig macht ist, warum weiß man nicht ob es sich um einen Gesteinsplaneten handelt, wenn man weiß, welcher Klasse der Stern angehört, man die Entfernung und die größe kennt. Ist ein Gesteinsplanet nicht eher durch seine Zusammensetzung als durch seine Festigkeit definiert? Ich meine, aus Sterntyp (Masse ist bekannt), der Entfernung zum Stern, Rotationsperiode, "Taumelbewegung" des Sterns und der Größe des Planeten müßte man doch dann auch die Dichte bestimmen können. Oder ist der Planet zu klein um über die Rotverschiebung die Taumelbewegung des Sterns bestimmen zu können. Beobachtet wird das ganze ja schon seit 2009. Allerdings erst jetzt wurde es durch die dritte Sichtung bestätigt.

Naja, spätestens in 290 Tagen wissen wir mehr.

Übrigens, auch großer Zufall, dass wir mit dem Stern und seinem Planeten auf einer Ebene liegen, sonst hätten wir ihn bestimmt noch nicht entdeckt. (Das stimmt mich wieder positiv (git also vielleicht auch nähere erdähnlich Planeten, die wir nur noch nicht entdeckt haben))

So, nach der "Wall of Text" noch ein letzter Gedanke: "Nur" 600 Lichtjahre, unsere Galaxie, die Milchstraße, hat einen Druchmesser von 100.000 Lichtjahren! Und sie ist nicht die einzige. Was/Wer da draußen noch so alles ist....

PS: Mit einer durchaus realistischen Durchschnittsgeschwindigkeit von 100.000 km/h bräuchten wir nur ca. 216.000 Jahre. Lass hin!


Mhm, da hast du recht, das müsste man allerdings herausfinden images/smilies/m-sad.gif

Das liegt vermutlich an seiner Größe. Zweieinhalbfach so groß wie die Erde bedeutet entweder, dass er ein Gasplanet ist oder dass er ein Gesteinsplanet sein könnte. Gerade bei dieser Größe ist es vermutlich recht schwierig, da einen Schluss ziehen zu können^^

Und selbst wenn wir das Speedlimit erreichen, gibt's immer noch die Zeitdilatation. Wir würden zurückkehren, und wenn auf der Reise nur ca. 1.200 Jahre vergangen sind, wären auf der Erde 20.000 oder so vergangen^^

Am 11 Dez um 11:29 Yggdrasill
Ashrak:
Mal etwas abseits vom Thema:

gehen wir mal von dem rein hypothetischen Szenario aus, dass die Menschheit den Sprung in den Weltall geschafft hat. Wir kolonisieren fremde Welten, betreiben Terraforming und treten uU sogar mit fremden Spezien in Kontakt.

...

...

Wie sieht dann unsere Zeitrechnung aus? Jahre, Tage und Stunden haben alle die Erde als Bezugspunkt und man sieht ja bereits an Kepler 22b, dass ein Jahr auch ganz andere Anzahl an Tagen haben kann. Genauso können die Tage auch unterschiedlich lang sein.

Wie lösen wir das dann? Es sähe ja schon etwas merkwürdig aus, wenn wir morgen Kepler besiedeln würden und in 1000 Erdjahren bei uns bei denen bereits das Jahr 3258 wäre.
Nehmen wir dann Sternzeiten wie in Star Trek? Und was haben *die* dann wiederum als (interstellaren) Bezugspunkt?


Wir würden Erdzeit und Kepler 22b-Zeit, um das mal so lapidar auszudrücken, vermutlich synchron laufen lassen^^

Wir wären zwar in einem anderen planetaren Rhytmus, doch könnten wir nicht unseren Biorhythmus ausstellen, der sich nach einem 24stündigen Tag richtet. Das würde ganz einfach synchron laufen^^

Na ja, die Sternzeit aus Star Trek ist ja auch nur eine Imagination. Letztendlich würden wir es praktischerweise bei der Erdzeit belassen images/smilies/m-smile.gif

Was die als interstellaren Bezugspunkt haben... vermutlich nur ihre eigene Heimatzeit. Aber das kann man ja sehr einfach umrechnen images/smilies/m-smile.gif

Am 11 Dez um 12:04 Ashrak
Yggdrasill:


Wir würden Erdzeit und Kepler 22b-Zeit, um das mal so lapidar auszudrücken, vermutlich synchron laufen lassen^^

Wir wären zwar in einem anderen planetaren Rhytmus, doch könnten wir nicht unseren Biorhythmus ausstellen, der sich nach einem 24stündigen Tag richtet. Das würde ganz einfach synchron laufen^^

Na ja, die Sternzeit aus Star Trek ist ja auch nur eine Imagination. Letztendlich würden wir es praktischerweise bei der Erdzeit belassen images/smilies/m-smile.gif

Was die als interstellaren Bezugspunkt haben... vermutlich nur ihre eigene Heimatzeit. Aber das kann man ja sehr einfach umrechnen images/smilies/m-smile.gif


Ich weiß nicht. Das funktioniert vielleicht so lange man nur mit Leuten spricht, die sich auf dem selben Planeten befinden.
Aber was ist, wenn du ein interstellares Telefonat hältst? Wie will man Termine ausmachen, wenn auf der Erde Mittwoch im Juni ist und auf Kepler Freitag im September? Die Frage mit den Geburtstagen dürfte auch interessant werden (ich gehe mal davon aus, dass die Erde auch Register über die Bewohner von Kepler halten wollen wird - und umgedreht). Oder allgemein irgendwelche Art von Konversation, die sich auch auf die Zeit bezieht und bei denen man nicht andauernd irgendein Übersetzungsprogramm drüberlaufen lässt..


Btw.: Ich will einen Blog über schwarze Löcher! Die sind unheimlich faszinierend. images/smilies/j-scan.gif
Urgewaltige Monstrositäten, die alles an sich reißen, was ihnen zu nahe kommt.

Am 11 Dez um 12:20 mojofs
mal gucken ob dort vielleicht jemand Facebook hat oder spacebook ! images/smilies/j-scan.gif

Am 11 Dez um 12:34 Killamp
alles reißerische Aussagen von wegen leben könnte existiere ...
es gibt etwas über 2000 entdeckte Erd- ähnliche Planeten die sich in einer Habitaten Zone bewegen,
jedoch weiß man nicht ob diese Gas oder geschteins Planeten sind und sollte mal ein planet kein Gasplanet sein ... evtl. kepler!
weiss man nicht mal ob er ein Magnetfeld hat das erst ein leben möglich macht... nicht nur die Distanz zur Sonne ist entscheidend auch das Magnet Feld.

Mars befindet sich auch in einer Habitalen Zone und gibt es Marsmenschen ? images/smilies/m-smile.gif hier will man nur Schlagzeile machen images/smilies/m-smile.gif

Am 11 Dez um 13:07 Yggdrasill
Killamp:
alles reißerische Aussagen von wegen leben könnte existiere ...
es gibt etwas über 2000 entdeckte Erd- ähnliche Planeten die sich in einer Habitaten Zone bewegen,
jedoch weiß man nicht ob diese Gas oder geschteins Planeten sind und sollte mal ein planet kein Gasplanet sein ... evtl. kepler!
weiss man nicht mal ob er ein Magnetfeld hat das erst ein leben möglich macht... nicht nur die Distanz zur Sonne ist entscheidend auch das Magnet Feld.

Mars befindet sich auch in einer Habitalen Zone und gibt es Marsmenschen ? images/smilies/m-smile.gif hier will man nur Schlagzeile machen images/smilies/m-smile.gif


Hallo Sheldon images/smilies/SC06.png

Mir ist das bewusst. Ich habe sogar mal einen Blog darüber verfasst, welche Bedingungen Leben auf einem Planeten braucht, um so florieren zu können wie bei uns images/smilies/m-smile.gif

Hier ist er:
http://www.consolewars.de/userpages/viewentry.php?bid=129042

Klar sind das da oben reißerische Aussagen... aber bei dem Kaliber der Entdeckung ist das auch nicht verwunderlich images/smilies/m-grin01.gif

Am 11 Dez um 13:17 Killamp
Yggdrasill:


Hallo Sheldon images/smilies/SC06.png

Mir ist das bewusst. Ich habe sogar mal einen Blog darüber verfasst, welche Bedingungen Leben auf einem Planeten braucht, um so florieren zu können wie bei uns images/smilies/m-smile.gif

Hier ist er:
http://www.consolewars.de/userpages/viewentry.php?bid=129042

Klar sind das da oben reißerische Aussagen... aber bei dem Kaliber der Entdeckung ist das auch nicht verwunderlich images/smilies/m-grin01.gif


hahaha die Verbindung meiner Aussage in Zusammenhang mit meinem Avatar ist mir selbst garnicht bewusst gewesen images/smilies/xdsmileyvj7.gif

die Kritik war auch nicht gegen deinen Blog! hier gibt's ein für Qualität aber bild etc. berichten auch drüber als hätte man schon grüne Aliens gesehen images/smilies/m-razz01.gif

Am 11 Dez um 13:20 Yggdrasill
Killamp:


hahaha die Verbindung meiner Aussage in Zusammenhang mit meinem Avatar ist mir selbst garnicht bewusst gewesen images/smilies/xdsmileyvj7.gif

die Kritik war auch nicht gegen deinen Blog! hier gibt's ein für Qualität aber bild etc. berichten auch drüber als hätte man schon grüne Aliens gesehen images/smilies/m-razz01.gif


Ich hab es auch nicht als Kritik angesehen, ich habe einzig und alleine auf deinen Avatar angespielt *g*

Jo, Bild ist da so ne Sache. Bei denen explodiert auch einmal im Jahr die Sonne. Aber Hoffnungen, so lächerlich sie aussehen, sind bei optimistischen Forschern immer dabei... von daher auch Meldungen wie die oben images/smilies/m-smile.gif

Am 11 Dez um 13:25 Killamp
Yggdrasill:


Ich hab es auch nicht als Kritik angesehen, ich habe einzig und alleine auf deinen Avatar angespielt *g*

Jo, Bild ist da so ne Sache. Bei denen explodiert auch einmal im Jahr die Sonne. Aber Hoffnungen, so lächerlich sie aussehen, sind bei optimistischen Forschern immer dabei... von daher auch Meldungen wie die oben images/smilies/m-smile.gif


naja Hoffnung brauchste dir nicht machen intelligentes leben ausser uns gibt es zu 100% unsere Galaxie ist wie ein Sandkorn in der Sahara. da ist es regelrecht frech zu behaupten das es nur den Menschen gibt images/smilies/m-lol.gif

Am 11 Dez um 14:04 Perplex
Unmöglich ist es nicht mehr, erdgroße Planeten zu entdecken. Kepler kann die aufspüren und hat auch schon über 200 Planeten von bis zu Erdgröße gefunden. Auch mehrere Planeten in der Habitalen Zone.

Das Ding ist, bei Sonnenähnlichen Sternen dauert die Umrundung eines Planeten in der Habitalen Zone mindestens ein Jahr und diese Beobachtung muss im Folgejahr noch einmal bestätigt werden. Daher findet man Planeten, die ihre Sonne in geringen Abständen umkreisen schneller, weil da der Transit schneller kommt.

Am 11 Dez um 14:45 Yggdrasill
Perplex:
Unmöglich ist es nicht mehr, erdgroße Planeten zu entdecken. Kepler kann die aufspüren und hat auch schon über 200 Planeten von bis zu Erdgröße gefunden. Auch mehrere Planeten in der Habitalen Zone.

Das Ding ist, bei Sonnenähnlichen Sternen dauert die Umrundung eines Planeten in der Habitalen Zone mindestens ein Jahr und diese Beobachtung muss im Folgejahr noch einmal bestätigt werden. Daher findet man Planeten, die ihre Sonne in geringen Abständen umkreisen schneller, weil da der Transit schneller kommt.


Danke für die Aufklärung. So präsent wie du es hier von dir gibst war es mir leider nicht images/smilies/m-smile.gif

Tja, dann wird uns bei diesem Planeten wohl nichts anderes ürbgi bleiben, als ein Kepler 22b-Jahr zu warten, ehe wir ihn erneut beobachten können *g*



Am 11 Dez um 14:46 Yggdrasill
Killamp:


naja Hoffnung brauchste dir nicht machen intelligentes leben ausser uns gibt es zu 100% unsere Galaxie ist wie ein Sandkorn in der Sahara. da ist es regelrecht frech zu behaupten das es nur den Menschen gibt images/smilies/m-lol.gif


Es ist frech, aber vor allem anthropozentrisch, Derartiges zu behaupten... würde ich mal sagen^^

Am 11 Dez um 15:50 Perplex
Yggdrasill:


Danke für die Aufklärung. So präsent wie du es hier von dir gibst war es mir leider nicht images/smilies/m-smile.gif

Tja, dann wird uns bei diesem Planeten wohl nichts anderes ürbgi bleiben, als ein Kepler 22b-Jahr zu warten, ehe wir ihn erneut beobachten können *g*


Bei Roten Zwergen geht es schneller, Planeten in der Habitalen Zone zu finden, weil ja die HZ viel näher am Stern liegt. Nur ist man sich nicht sicher, ob auf solchen Planeten Leben überhaupt entstehen kann, wegen gebundener Rotation und starken Strahlenausbrüchen aus dem Stern. Da ist ein Planet in der HZ um einen sonnenähnlichen Stern wie Kepler 22b natürlich spannender. (auch wenns jetzt keine zweite Erde ist, wegen der höheren Masse. Vielleicht ist es ja ein Ozeanplanet?^^)

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/04/nichts-als-wasser-ozeanplaneten.php

Am 11 Dez um 20:22 cilekeS
Leider werden wir es niemals soweit schaffen images/smilies/m-sad.gif
Erstmal müssten wir lernen wie man den Raum verändern kann, um die Grenze der Lichtgeschwindigkeit zu überbrücken. Aber dafür brauchts wohl noch Jahrhunderte, wenn überhaupt.

Am 11 Dez um 20:56 Yggdrasill
Perplex:

Bei Roten Zwergen geht es schneller, Planeten in der Habitalen Zone zu finden, weil ja die HZ viel näher am Stern liegt. Nur ist man sich nicht sicher, ob auf solchen Planeten Leben überhaupt entstehen kann, wegen gebundener Rotation und starken Strahlenausbrüchen aus dem Stern. Da ist ein Planet in der HZ um einen sonnenähnlichen Stern wie Kepler 22b natürlich spannender. (auch wenns jetzt keine zweite Erde ist, wegen der höheren Masse. Vielleicht ist es ja ein Ozeanplanet?^^)


EIn Ozean-Planet mit der mehrfachen Masse der Erde - Holy Shit, wie viel Wasser sich da befinden müsste images/smilies/m-eek.gif

Und jop, ich gebe dir abermals Recht und teile deine Ansicht. Gerade um einen sonnenähnlichen Stern sind die Chancen in dieser Entfernung doch vergleichsweise höher, dass es keine gebudnene Rotation gibt^^

@cilekeS: Den Raum können wir leider noch nicht verändern... wir können höchstens verändern, wie wir ihn sehen. Mehrere Falschen Alkohol und wir verändern das Raum-Zeit-Kontinuum images/smilies/SC06.png

Am 12 Dez um 01:02 Quinn
Wie will man denn herausfinden ob es sich um einen Gesteinsplaneten handelt? Und vorallem, wie sollen wir da je hinkommen? images/smilies/xdsmileyvj7.gif

Am 12 Dez um 09:09 Yggdrasill
Quinn:
Wie will man denn herausfinden ob es sich um einen Gesteinsplaneten handelt? Und vorallem, wie sollen wir da je hinkommen? images/smilies/xdsmileyvj7.gif


Indem wir die Zusammensetzung seiner Atmosphäre herausfinden images/smilies/m-smile.gif

Dies verrät uns auch etwas darüber, wie dicht diese ist. Auf Gasplaneten ist es meist so, dass das Gas sehr dicht ist^^

Es könnte natürlich auch sein, dass Kepler-22b wie die Venus ist, also von Wolken umhüllt^^

Na ja, die Frage ist doch vielmehr: Müssen wir da unbedingt hin? *g*

Am 12 Dez um 15:42 Quinn
Yggdrasill:


Indem wir die Zusammensetzung seiner Atmosphäre herausfinden images/smilies/m-smile.gif


Und wie will man die herausfinden? Man kann ja kaum hinfliegen und nachschauen. images/smilies/xdsmileyvj7.gif

:

Na ja, die Frage ist doch vielmehr: Müssen wir da unbedingt hin? *g*


Irgendwann ja, denn irgendwann wird unsere Sonne unseren Planeten killen....
Wobei, wenn Keppler sogar näher an deren Sonne ist wird's den ja sogar noch früher erwischen. Dann müssen wir uns wohl erst nach nem anderen umsehen.

Aber wie geil wäre denn ein Universum wie Mass Effect, wo wir unseren Urlaub auf einem anderen Planeten machen können und wo wir mit Außerirdischen per Du sind? images/smilies/m-grin01.gif

Am 12 Dez um 21:45 RobertsOma
Wenn alle deine News so qualitativ wären images/smilies/m-cry.gif

Mag trotzdem beides, auch wenn die Blogs deutlich besser sind images/smilies/m-wink.gif

Am 13 Dez um 14:37 BetaVersion
Ein klasse Blog mal wieder !

Zum Thema Leben, ich bin ehrlich gesagt sehr skeptisch was inteeligentes Leben angeht. Immerhin können wir ja schon ausschließen, dass es vor 600 Jahren intelligentes Leben dort gab, das elektromagnetische Wellen für die Kommunikation verwendet.
Insgesammt ist die Wahrscheinlichkeit für intelligentes Leben sehr viel kleiner als noch vor Jahren gedacht. Oder aber wirklich intelligentes Leben kommuniziert nicht nach außen, beides keine besonders gute Vorzeichen...

Am 13 Dez um 15:54 Quinn
RobertsOma:
Wenn alle deine News so qualitativ wären images/smilies/m-cry.gif

Mag trotzdem beides, auch wenn die Blogs deutlich besser sind images/smilies/m-wink.gif


Kann auch kaum glauben dass solche Blogs von "diesem" Newsschreiber kommen. images/smilies/m-wink.gif
(Nix persönliches Yggi, aber is mir oft zuviel Bild Niveau images/smilies/xdsmileyvj7.gif )

Am 13 Dez um 16:24 Yggdrasill
Quinn:


Und wie will man die herausfinden? Man kann ja kaum hinfliegen und nachschauen. images/smilies/xdsmileyvj7.gif



Man analysiert das reflektierte Sonnenlicht des Planeten (die Sonne strahlt ihn ja an) und schauen dann in Tabellen nach, wie die Zusammensetzung ist images/smilies/m-smile.gif


@BetaVersion: Jop, das können wir wohl ausschließen, denke ich images/smilies/m-smile.gif

Ich denke ebenfalls nicht, dass wir je einen "Kontakt" machen werden wie es ständig postuliert wird... und zwar nicht nur in den Medien, sondern auch ernsthafte Wissenschaftler sind bei diesem Thema sehr leicht dabei, allzu positiv an die Sache ranzugehen^^

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