Yggi's Kosmos

Eine Reise durch Raum, Zeit & die Welt der Videospiele

Dieser Blog ist unsichtbar!

Mich als Astronomie-Begeisterten macht es immer noch sprachlos, wenn ich das Leben auf der Erde betrachte: So unwahrscheinlich, wie es ist, hat doch mindestens ein Planet im Universum einen kreativen Blowout gemacht und ein Utopia für organische Materie hervorgebracht.
Dass dabei eine Reihe von Zufällen eine extrem wichtige Rolle spielt, vergessen wir oft - wir nehmen das Leben hin, so wie es ist und machen uns keine Gedanken darüber. Doch wenn wir folgende Ursachen betrachten, wegen derer es überhaupt zu (mehr)zelligem Leben kommen konnte, dann ist das Ganze nur unvorstellbar - und doch Realität, weil es uns gibt.


Nichts zeigt uns eindrucksvoller die Einsamkeit der Erde im Weltall als jenes Bild, welches von der Voayger-Sonde aus über 9 Mrd. km Entfernung aufgenommen wurde: Kurz bevor die Sonde in den interstellaren Raum übertrat, befahl man ihr, noch einmal ein Foto aller Planeten aus dieser riesigen Entfernung zu schießen. Herausgekommen ist ein unscheinbarer, kleiner Punkt, der ein Stern sein könnte, aber unsere Erde ist - dieses Bild macht die Verletzlichkeit unseres kleinen Planeten umso bewusster.

 

Es kam zum Leben auf Erden wegen folgender Ereignisse/Zustände dazu muss gesagt werden, dass jedes dieser Ereignisse für sich gesehen schon ein unglaublicher und sehr unwahrscheinlicher Zufall ist):

  • die richtige Entfernung vom Zentralgestirn bewirkt, dass es flüssiges Wasser, geeignete Umweltbedingungen für komplexes Leben und eine umlaufsynchrone Planetenrotation gibt; letzterer würde aus der Erde einen Planeten wie Venus oder Merkur machen, die der Sonne immer dieselbe Seite zeigen
  • die richtige Masse des Zentralgestirns: Eine Sonne mit hoher Masse wäre bereits nach 100 Mio. Jahren vergangen - ein Stern muss eine ausreichend hohe Lebensdauer besitzen, damit es auf Planeten zu Leben kommen kann. Weiterhin verhindert eine 'kleine Sonne' zu hohe UV-Belastung
  • stabile Planetenbahn: Hätte sich Jupiter auch nur ein wenig näher zur Sone hinbewegt, hätte er die Gesteinsplaneten rausgekegelt oder in Richtung Sonne geschleudert
  • ein Jupiter-artiger Planet: Er fängt Meteoriten und Kometen ab, lenkt sie zurück in die Tiefen unseres Sonnensystems - ohne Jupiter käme es auf der Erde 1.000 mal häufiger zum Einschlag von großen Brocken - dieser Planet darf nicht zu nahe und nicht zu weit entfernt sein
  • die richtige Planetenmasse: Atmosphäre und Ozeane werden gehalten, es wird genügend Eigenwärme für die Plattentektonik produziert und ein fester geschmolzener Kern - diese für das Recycling der Materie zuständigen Faktoren kommen nur auf einem Planeten mit genügend hoher Masse vor
  • Plattentektonik: Der Dynamo (= flüssiger Erdkern) produziert das Erdmagnetfeld, ohne dass uns die Sonnenstürme in ihrer vollen Wucht träfen. Weiterhin ist die Plattentektonik die Bildung der Landmassen verantwortlich, die genügend biologische Lebensräume garantieren müssen
  • Ozeane: Sie initiieren das Leben ohne das Wasser gäbe es nichts auf unserem Planeten. Von ihnen darf es nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige geben
  • ein großer Mond: Unser Mond stabilisiert die Planetenachse - ohne unseren lunaren Begleiter würde die Erde taumeln. Außerdem fungiert ein Mond als zusätzlicher Schutzschild
  • die richtige Neigung der Planetenachse: Wäre sie zu stark geneigt, käme es zu katastrophalen klimatischen und jahreszeitlichen Bedingungen/Veränderungen
  • Einschläge aus dem All: Würde ein großer Meteorit einschlagen, könnte er die Erde sterilisieren - ein Brocken in der Größe eines kleineren Planetoiden würde aus der Erde einen Ball aus geschmolzener Lava machen, die bis zum kleinsten DNS-Molekül jegliche organische Materie auslöscht. Es darf also nur zu kleineren kommen, von denen es allerdings nicht zu viele geben darf
  • Kohlenstoffdioxid: Der Treibhauseffekt existiert schon seit Milliarden von Jahren. Der Natürliche Treibhauseffekt ist dafür verantwortlich, dass es nicht zu kalt auf der Erde wird - eine übermäßige Konzentration dieses Gases würde aus der Erde eine ähnliche Gluthölle machen wie die Venus
  • Sauerstoff i.d. Atmosphäre: Die richtige Konzentration der Atmosphäre ist wichtig - Sauerstoff als Energielieferant für mehrzelliges Leben ist essenziell wichtig
  • die richtige Galaxis: Die Galaxie darf nicht zu alt sein (sonst wäre sie zu inaktiv) oder zu jung (sonst wäre sie zu inaktiv)
  • die richtige Position des Sonnensystems in der Galaxis: Nicht im Zentrum, nicht zu weit außerhalb, nicht in einem Kugelsternhaufen, nicht in Gegenden, in denen Sterne entstehen, etc.

Die Liste ließe sich noch lange weiterführen... weitere Faktoren, die allerdings austauschbar sind, wären Ereignisse wie die kambrische Lebensexplosion (mehrzelliges Leben tauchte plötzlich in Scharen auf) und ab und zu ein Massensterben, denn nichts ist schlimmer für das Leben, als eine statische Umwelt, die sich nicht verändert - Massensterben sind dazu da, das Leben in Stress zu versetzen und neue Überlebensmechanismen zu entwickeln.
 


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Astronomie Erde Einsam Leben im All Yggi's Kosmos


Bewertung: super!

39 Kommentare

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Am 22 Aug um 15:13 daMatt
Ja, wir sind schon glückliche Bastarde wie es scheint... images/smilies/uglyspitze.gif

Am 22 Aug um 15:15 Yggdrasill
daMatt:
Ja, wir sind schon glückliche Bastarde wie es scheint... images/smilies/uglyspitze.gif


Oh ja, man kann's kaum fassen, aber so ist es images/smilies/m-grin01.gif

Am 22 Aug um 15:17 DukeNukem
daMatt:
Ja, wir sind schon glückliche Bastarde wie es scheint... images/smilies/uglyspitze.gif

Aber sowas von images/smilies/a-goodwork.gif

Am 22 Aug um 15:22 Serph
Sehr lesenswert.

Bei einigen Punkten frage ich mich aber, inwiefern Leben nicht auch unter veränderten Bedingungen möglich wäre. Z.B. läge es doch im Bereich des Möglichen, dass sich Organismen bspw. bei einer anderen Stick- oder Sauerstoffkonzentration entwickeln könnten, nicht?

Wir brauchen die vorliegenden Bedingungen in erster Linie, weil wir uns halt auf der Erde entwickelt haben.

Es kommt halt drauf an, was man unter "Leben" versteht. Wenn man es nur aus einer ganz engen "organischen" Warte aus betrachtet, ist unsere Existenz wohl einmalig. Fasst man unter "Leben" aber auch das universale Bestehen selbst ins Auge, dann gibt es wohl noch vieles und noch Unglaublicheres als uns. Wir kennen es nur noch nicht...

Aber alles in allem bin ich als Laie voll deiner Meinung; die Wahrscheinlichkeit, dass solche Bedingungen vorzufinden sind, tendieren wohl gegen null. Schnell mag manch einer deshalb versucht sein, alles als gottgegeben anzusehen. images/smilies/m-smile.gif

Am 22 Aug um 15:25 DukeNukem
Serph:
Sehr lesenswert.

Bei einigen Punkten frage ich mich aber, inwiefern Leben nicht auch unter veränderten Bedingungen möglich wäre. Z.B. läge es doch im Bereich des Möglichen, dass sich Organismen bspw. bei einer anderen Stick- oder Sauerstoffkonzentration entwickeln könnten, nicht?

Wir brauchen die vorliegenden Bedingungen in erster Linie, weil wir uns halt auf der Erde entwickelt haben.

Es kommt halt drauf an, was man unter "Leben" versteht. Wenn man es nur aus einer ganz engen "organischen" Warte aus betrachtet, ist unsere Existenz wohl einmalig. Fasst man unter "Leben" aber auch das universale Bestehen selbst ins Auge, dann gibt es wohl noch vieles und noch Unglaublicheres als uns. Wir kennen es nur noch nicht...

Aber alles in allem bin ich als Laie voll deiner Meinung; die Wahrscheinlichkeit, dass solche Bedingungen vorzufinden sind, tendieren wohl gegen null. Schnell mag manch einer deshalb versucht sein, alles als gottgegeben anzusehen. images/smilies/m-smile.gif

Bei der unzählbaren Menge an Galaxien und Sonnensystemen ist die Erde bestimmt nicht der einzige Planet auf dem es Leben, auch intelligentes Leben, gibt. Nur bei den gigantischen Entfernungen werden wir nie von anderen Zivilisationen erfahren. Genauso wie die nie von uns erfahren werden. images/smilies/m-smile.gif

Am 22 Aug um 15:29 Yggdrasill
Serph:
Sehr lesenswert.

Bei einigen Punkten frage ich mich aber, inwiefern Leben nicht auch unter veränderten Bedingungen möglich wäre. Z.B. läge es doch im Bereich des Möglichen, dass sich Organismen bspw. bei einer anderen Stick- oder Sauerstoffkonzentration entwickeln könnten, nicht?

Wir brauchen die vorliegenden Bedingungen in erster Linie, weil wir uns halt auf der Erde entwickelt haben.

Es kommt halt drauf an, was man unter "Leben" versteht. Wenn man es nur aus einer ganz engen "organischen" Warte aus betrachtet, ist unsere Existenz wohl einmalig. Fasst man unter "Leben" aber auch das universale Bestehen selbst ins Auge, dann gibt es wohl noch vieles und noch Unglaublicheres als uns. Wir kennen es nur noch nicht...

Aber alles in allem bin ich als Laie voll deiner Meinung; die Wahrscheinlichkeit, dass solche Bedingungen vorzufinden sind, tendieren wohl gegen null. Schnell mag manch einer deshalb versucht sein, alles als gottgegeben anzusehen. images/smilies/m-smile.gif


Danke erstmal images/smilies/m-smile.gif

Nun, ich möchte alles, bloß keinen Chauvinismus betriben - weche andere Arten von Leben es dort draußem im All gibt, mag ich mir nicht vorzustellen.

Es ist durchaus vorstellbar, wie du sagtest, dass es auch Leben auf Basis eines anderen Stoffes geben könnte. Sehen wir ja hier auf der Erde: Es gibt viele Extremophile, die sich z.B. auf Schwefel spezialisiert haben, die meilenweit unter der Erde leben, die ohne Sauerstoff auskommen,die Gesteine fressen...

Man nimmt sogar an, dass sich die Anfänge des Lebens in der Extreme abgespielt haben - will heißen, dass es z.B. an den unterseeischen Black Smokern die ersten richtigen organischen Moleküle gegeben haben könnte. Will mich da auch nicht allzu weit aus dem Fenster hängen.

Ich finde es jedoch erstaunlich, welche Zufälle eine Rolle spielen, wenn wir von der Erde sprechen - da ist so vieles, was durchaus von einem Gott hergestellt worden sein könnte. Das pckt mich so an dem Thema images/smilies/m-smile.gif

Am 22 Aug um 15:30 Trudel
Serph:
Sehr lesenswert.

Bei einigen Punkten frage ich mich aber, inwiefern Leben nicht auch unter veränderten Bedingungen möglich wäre. Z.B. läge es doch im Bereich des Möglichen, dass sich Organismen bspw. bei einer anderen Stick- oder Sauerstoffkonzentration entwickeln könnten, nicht?


Ja, das frage ich mich auch immer wieder. Man merkt ja auch allein auf der Erde, dass sich die Lebewesen mit der Zeit an die unterschiedlichsten Lebensbedingungen angepasst haben.
Lebensformen die mit ganz anderen Bedingungen "zurecht kommen" darf man eigentlich nicht ausschließen, auch wenn sich das mit unserem Wissensstand nicht erklären ließe.

Dennoch wieder mal ein schöner Blog der zum Nachdenken anregt images/smilies/m-smile.gif.

Am 22 Aug um 15:41 Yggdrasill
TrueEdelNextGen:
Ja, das frage ich mich auch immer wieder. Man merkt ja auch allein auf der Erde, dass sich die Lebewesen mit der Zeit an die unterschiedlichsten Lebensbedingungen angepasst haben.
Lebensformen die mit ganz anderen Bedingungen "zurecht kommen" darf man eigentlich nicht ausschließen, auch wenn sich das mit unserem Wissensstand nicht erklären ließe.


Die Frage ist, ob sich die Einzeller von der Extreme an das Normale oder umgekehrt angepasst haben - herausfinden werden wir das wohl nie.

Am 22 Aug um 16:05 Kiera
Guter Blog, das wusste ich soweit alles, ist immer wieder intressant. Natülich bin ich sicher das es auch auf andere Art Leben geben kann, eben auf einer anderen Art Grundstoff. Noch dazu bin ich mir sicher das in den weiten der Trillarden Galaxien ein weiteres Sonnensystem wie das unsere gibt mit vlt ähnlichem Leben images/smilies/m-smile.gif

Am 22 Aug um 16:27 TheExorzist
Cooler Blog, aber wie Serph schon meinte sind das alles nur Tatsachen, wieso es UNS gibt. Ich denke nicht dass wir uns, mit unseren wenns hoch kommt 100 Jahren richtig erforschter Physik, anmaßen können, Richtlinien für das Aufkommen von Leben zu stellen. Bin mir sicher dass sich unser Verständnis von Physik in den nächsten Jahrzehnten/Jahrhunderten noch völlig auf den Kopf stellen wird.

Am 22 Aug um 16:27 Hasselhoff
daMatt:
Ja, wir sind schon glückliche Bastarde wie es scheint... images/smilies/uglyspitze.gif

ja wir haben mehr glück als verstand


echt traurig was die "krone der schöpfung" aus diesem stück paradies macht images/smilies/m-sad.gif


@Yggdrasill: wieder mal ein genialer blog, ich werde mehr und mehr dein fan

Am 22 Aug um 16:33 Yggdrasill
TheExorzist:
Cooler Blog, aber wie Serph schon meinte sind das alles nur Tatsachen, wieso es UNS gibt. Ich denke nicht dass wir uns, mit unseren wenns hoch kommt 100 Jahren richtig erforschter Physik, anmaßen können, Richtlinien für das Aufkommen von Leben zu stellen. Bin mir sicher dass sich unser Verständnis von Physik in den nächsten Jahrzehnten/Jahrhunderten noch völlig auf den Kopf stellen wird.


Ich bin bewusst bei UNS geblieben, weil WIR das einzige Leben sind, welches wir kennen. Wir können nur Mutmaßungen anstellen über anderes Leben - das ist mir zu spekulativ, als dass ich darüber schreiben wollte/könnte.

@Kiera: Davon bin ich mehr als überzeugt images/smilies/m-smile.gif

@Hasselhoff: Danke!

Am 22 Aug um 16:34 Nel
++ images/smilies/m-smile.gif

Am 22 Aug um 16:45 Freigeist
++

Ich liebe Deine nüchterne, rationale Herangehensweise. Das ganze Wunder und die Verletzlichkeit sind ohne einen herbeiphilosophierten religiösen Zusammenhang noch viel beeindruckender und erdrückender. images/smilies/m-smile.gif

Am 22 Aug um 17:17 Yggdrasill
Freigeist:
Das ganze Wunder und die Verletzlichkeit sind ohne einen herbeiphilosophierten religiösen Zusammenhang noch viel beeindruckender und erdrückender. images/smilies/m-smile.gif


Deswegen sollte Astronomie auch verstärkt in der Schule unterrichtet werden. Wenn es eines gibt, dass man dadurch lernen kann, dann ist es genau das, was du mit diesem Kommentar ausdrückst images/smilies/m-smile.gif

Am 22 Aug um 17:36 Morphic
Diese Verhältnisse sind von einer überlegenen Lebensform wie mir total einfach herzustellen images/smilies/ugly.gif

Am 22 Aug um 17:38 Yggdrasill
Morphic:
Diese Verhältnisse sind von einer überlegenen Lebensform wie mir total einfach herzustellen images/smilies/ugly.gif


Und warum hier und nicht um andere Sterne? images/smilies/SC21.gif

Am 22 Aug um 17:40 Morphic
Yggdrasill:


Und warum hier und nicht um andere Sterne? images/smilies/SC21.gif


Naja, die Lebensformen die sich dort entwickelt haben waren halt noch dümmer als ihr Menschen, da mussten wir intervenieren images/smilies/aufsmaul0.gif


images/smilies/ugly.gif

Gibt genug Leben im Weltall (davon bin ich überzeugt)


edit. Viele solcher Welten wie die Erde wirds schon nicht geben, aber doch einige. bei den ganzen sternen muss es einfach auch solche Planeten geben, oder ähnliche, auf dem intelligentes Leben entstehen kann.

Am 22 Aug um 17:45 Yggdrasill
Morphic:
Naja, die Lebensformen die sich dort entwickelt haben waren halt noch dümmer als ihr Menschen, da mussten wir intervenieren images/smilies/aufsmaul0.gif


DAS habe ich nicht für möglich gehalten images/smilies/SC06.png

Am 22 Aug um 18:00 Kardan
daMatt:
Ja, wir sind schon glückliche Bastarde wie es scheint... images/smilies/uglyspitze.gif


Am 22 Aug um 18:19 Grandia
Nautilus:

Bei der unzählbaren Menge an Galaxien und Sonnensystemen ist die Erde bestimmt nicht der einzige Planet auf dem es Leben, auch intelligentes Leben, gibt. Nur bei den gigantischen Entfernungen werden wir nie von anderen Zivilisationen erfahren. Genauso wie die nie von uns erfahren werden. images/smilies/m-smile.gif


Eben es gibt allein rein von der Logik wenn das Universum unendlich ist auch unendlich viele andere Planeten wo es Leben gibt, nur die Entfernungen sind halt sowas von enorm groß, dass die eine Lebensform halt sicher nie von der Existenz der andren Lebenformen erfahren kann.

Ach ja super Blog ++.

Am 22 Aug um 18:21 YoshifanGER
Sehr gut, bester Blog seit langem images/smilies/m-smile.gif
++

Am 22 Aug um 18:22 YoshifanGER
Grandia:


Eben es gibt allein rein von der Logik wenn das Universum unendlich ist auch unendlich viele andere Planeten wo es Leben gibt, nur die Entfernungen sind halt sowas von enorm groß, dass die eine Lebensform halt sicher nie von der Existenz der andren Lebenformen erfahren kann.

Andereseits ist dann wieder die Frage von der Überbrückung der Entfernung. Würde es negative Energie geben geht es, weil man dann Raum-Zeit wohl krümmen kann. Hatte mir mein Physiklehrer aufjedenfall mal erzählt, meine das wäre negative Energie gewesen.

Am 22 Aug um 18:34 Yggdrasill
Grandia:


Eben es gibt allein rein von der Logik wenn das Universum unendlich ist auch unendlich viele andere Planeten wo es Leben gibt, nur die Entfernungen sind halt sowas von enorm groß, dass die eine Lebensform halt sicher nie von der Existenz der andren Lebenformen erfahren kann.

Ach ja super Blog ++.


Das Universum ist nicht unendlich, sondern begrenzt images/smilies/m-smile.gif Es kann nicht unendlich viel Materie geben.. das ist völlig unmöglich^^

Am 22 Aug um 19:01 Grandia
Yggdrasill:


Das Universum ist nicht unendlich, sondern begrenzt images/smilies/m-smile.gif Es kann nicht unendlich viel Materie geben.. das ist völlig unmöglich^^


Wer sagt das? Wir wissen doch nur einen kleien Dreck von dem was möglich ist, die Menschheit weiß doch nicht mal ansatzweise was im Universum möglich ist und was nicht. Wenn das Universusm wirklich begrenzt ist was sollte dann danach kommen? Wie sollte es begrenzt sein,kommt einfach irgendwann eine Wand und es geht nicht mehr weiter?
Nein das Universusm kann kein Ende und keinen Anfang haben.

Am 22 Aug um 19:22 Yggdrasill
Grandia:


Wer sagt das? Wir wissen doch nur einen kleien Dreck von dem was möglich ist, die Menschheit weiß doch nicht mal ansatzweise was im Universum möglich ist und was nicht. Wenn das Universusm wirklich begrenzt ist was sollte dann danach kommen? Wie sollte es begrenzt sein,kommt einfach irgendwann eine Wand und es geht nicht mehr weiter?
Nein das Universusm kann kein Ende und keinen Anfang haben.


Hm, du stellst Fragen,auf die sich keine Antwort finden lassen^^

Ich meine nur, dass es nicht möglich sein kann, dass etwas unendlich ist... woher soll unendlich viel Materie kommen?

Wir können längst schon bis zur sichtbaren Grenze des Universums schauen. Eine 'Wand', wie du sagtest, gibt es tatsächlich - sie trennt den Bereich des sichtbaren Universums von jenem ab, der nur 300.000 Jahre alt ist. Das ist die Grenze, die wir auch beobachten können. Was danach kommt, können wir nicht wissen, da uns die Instrumente fehlen,dies zu beobachten.

Und klar kann es ein Ende haben - warum sollte nicht das Ende unseres Universums der Übergang in ein nächstes sein? images/smilies/m-smile.gif

Am 22 Aug um 20:18 MagicMaster
Grandia:


Wer sagt das? Wir wissen doch nur einen kleien Dreck von dem was möglich ist, die Menschheit weiß doch nicht mal ansatzweise was im Universum möglich ist und was nicht. Wenn das Universusm wirklich begrenzt ist was sollte dann danach kommen? Wie sollte es begrenzt sein,kommt einfach irgendwann eine Wand und es geht nicht mehr weiter?
Nein das Universusm kann kein Ende und keinen Anfang haben.


Das ist Blödsinn den du schreibst. Unendlich kann das Universum schon mal nicht sein wegen dem Energieerhaltungssatz. Es dehnt sich immer weiter aus.
Und nein, da ist nirgendwo ein Ende, wenn du aber ganz lange in eine Richtung fliegst kommst du einfach irgendwann wieder am Anfang an.

Stell die zB nen Luftballon vor und dann 2Dimensionale Wesen, die auf der Oberfläche des Luftballons wohnen. Wenn die immer weiter gradeausfliegen kämen sie irgendwann wieder an ihrem Startpunkt an und das obwohl die Oberfläche der Ballonhülle begrenzt ist.

Für uns gilt das gleiche aber in 3 Dimensionen, deswegen können wir uns das nicht mehr wirklich gut vorstellen.

Was hinter dem Universum ist wird dir niemand beantworten können, da kann auch die Wissenschaft nur nicht nachprüfbare Thesen aufstellen.

Am 22 Aug um 20:39 Amgash
Die perfekte Lage un trotzdem sinds am Ende wir selbst die diesen Planeten zerstören werden. Das ist so als würde man ein Haus auf ner einsamen Insel haben und versuchen es aus irgendeinem Grund einzureißen images/smilies/m-shakehead.gif

Am 22 Aug um 22:14 Perplex
Ja ein wirklich interessantes Thema, mit dem ich mich selbst auch gern beschäftige.^^

Aber ich denke so eng sind die Faktoren gar nicht, die zu Enstehung von Leben führen, auch wenn das, was in deiner Auflistung steht sicher dazu beigetragen hat, dass das Leben hier auf der Erde so florieren konnte.

So würde es mich nicht wundern, wenn einige der Saturn- oder Marsmonde belebt werden, bei denen man unterirdische Ozeane vermutet, Schutz vor der Strahlung wäre dort ja vorhanden und organische Stoffe hat man schon auf Titan und Enceladus nachgewiesen.

Auch der Mars kann gut noch bewohnt sein (gibt ja mehrere Indizen und das Leben hätte eigentlich auch genug Zeit gehabt sich zu entwickeln und dann den veränderten Umweltbedingungen anzupassen als der Planet seine Athmosphäre verloren hat.

:
die richtige Galaxis: Die Galaxie darf nicht zu alt sein (sonst wäre sie zu inaktiv) oder zu jung (sonst wäre sie zu inaktiv)

Den Punkt versteh ich nicht. Galaxien sind doch eigentlich alle gleich alt? Das einzige, was mit denen noch passiert ist, dass sie verschmelzen können.

Ich hab auch irgendwann mal gelesen, dass Jupiterähnliche Planeten als "Staubsauger" gar nicht so wichtig sind, weil sie ungefähr genausoviele Objekte aufsaugen wie sie in Richtung Sonne (also zu inneren Planeten) lenken.

Am 22 Aug um 22:28 Yggdrasill
Perplex:
Aber ich denke so eng sind die Faktoren gar nicht, die zu Enstehung von Leben führen, auch wenn das, was in deiner Auflistung steht sicher dazu beigetragen hat, dass das Leben hier auf der Erde so florieren konnte.


Hm, ich glaube fest daran images/smilies/m-smile.gif

Alleine schon wegen der Tatsache, dass irdisches Leben so unglaublich empfindlich auf Veränderungen reagiert, lässt für mich keine anderen Schlüsse zu... vielleicht ist ein Teil dieser Sachen oben auch falsch oder so, aber ich denke, dass das alles ganz realistisch ist^^

:
So würde es mich nicht wundern, wenn einige der Saturn- oder Marsmonde belebt werden, bei denen man unterirdische Ozeane vermutet, Schutz vor der Strahlung wäre dort ja vorhanden und organische Stoffe hat man schon auf Titan und Enceladus nachgewiesen.


Jo, man hätte schon Möglichkeiten, dort etwas zu finden... wenn, denke ich, aber nur sehr primitives Leben (was allerdings schon mal etwas wäre!).

:
Auch der Mars kann gut noch bewohnt sein (gibt ja mehrere Indizen [...]


Durch so einen Vorgang kann der Planet locker sterilisiert werden... die UV-Strahlung und die kosmische Hintergrundstrahlung reichen extrem tief in den Boden hinein. Ohne inneren Motor wie bei der Erde ist das Leben aufgeschmissen.

:
Den Punkt versteh ich nicht. Galaxien sind doch eigentlich alle gleich alt? Das einzige, was mit denen noch passiert ist, dass sie verschmelzen können.


Ja, im Prinzip schn. Allerdings sind manche Galaxien einfach nicht mehr aktiv und bilden keine Sterne mehr aus... sie sind soz. 'erkaltet'. Das passiert, wenn sie verschmelzen und die vorher dynamischen Prozesse der Sternenentstehung stagnieren.

:
Ich hab auch irgendwann mal gelesen, dass Jupiterähnliche Planeten als "Staubsauger" gar nicht so wichtig sind, weil sie ungefähr genausoviele Objekte aufsaugen wie sie in Richtung Sonne (also zu inneren Planeten) lenken.


Das ist mir neu, klingt aber auch sehr interessant images/smilies/m-smile.gif Müsste man mal auf Jupiter beziehen^^

Am 22 Aug um 22:40 Dr.Colossus
soviele Zufälle denne wir unser Leben verdanken und wir feiern es indem wir auf Cw rumlungern und uns die Köpfe einschlagen welche Version eines Multi Titels einen Tick besser aussieht als die andere images/smilies/SC06.png

Am 22 Aug um 22:45 Yggdrasill
Dr.Colossus:
soviele Zufälle denne wir unser Leben verdanken und wir feiern es indem wir auf Cw rumlungern und uns die Köpfe einschlagen welche Version eines Multi Titels einen Tick besser aussieht als die andere images/smilies/SC06.png


Das ist das wahre Leben, nur wegen dieser Zufälle konnte es dazu kommen images/smilies/SC21.gif

Am 22 Aug um 23:09 BetaVersion
Grandia:


Wer sagt das? Wir wissen doch nur einen kleien Dreck von dem was möglich ist, die Menschheit weiß doch nicht mal ansatzweise was im Universum möglich ist und was nicht. Wenn das Universusm wirklich begrenzt ist was sollte dann danach kommen? Wie sollte es begrenzt sein,kommt einfach irgendwann eine Wand und es geht nicht mehr weiter?
Nein das Universusm kann kein Ende und keinen Anfang haben.


Erinnert mich an den alten Witz:

Es streitet sich ein Philooph mit einem Priester über Gott und seine Allmacht, sagt der Phlosoph zum Priester:
"Wenn Dein Gott wirklich unendlich viel Macht hat, dann müsste er doch einen Stein erschaffen können der so schwer ist, dass er ihn nicht mehr heben kann ?"

Genau so ist es mit einem undlichen Universum, wenn es wirklich in jeder Richtung unendlich ist, dann hat es keinen Anfang und kein Ende. Also müsste es dunkel sein, weil keine Energie von außen zugeführt werden kann (es gibt ja kein außerhalb) und weil es dann schon unendlich alt wäre (Zeit und Raum lassen sich umrechnen).
Das heißt die Tatsache, dass wir Sterne und Licht sehen beweisst dass es endlich sein muss...

OK genug Klugscheißerei...

P.S. Das kleine Paradoxon beweißt übrigens nicht, dass es einen Gott nicht gibt. Es beweißt nur, dass man das Vorhandensein eines Gottes nicht beweisen kann.

Am 22 Aug um 23:59 Perplex
:
Durch so einen Vorgang kann der Planet locker sterilisiert werden... die UV-Strahlung und die kosmische Hintergrundstrahlung reichen extrem tief in den Boden hinein. Ohne inneren Motor wie bei der Erde ist das Leben aufgeschmissen.

Eine einfache Staubschicht reicht schon bei angepassten Einzellern:
[Externer Link]

Und für Mikroben, die wie bei uns einige Kilometer unter der Oberfläche im Gestein leben wär' das auch kein Problem. Wenn es Leben auf dem Mars gegeben haben sollte (wozu ausreichend Zeit war), dann gibt es das dort sehr wahrscheinlich heute noch in angepasster Form.

Es ist btw. auch gut möglich, dass es irgenwo unterhalb noch flüssige Wassereservoirs gibt, denn geologisch inaktiv ist der Mars (noch) nicht. Es gibt Lavaflächen die nur ein paar Millionen Jahre alt sind.
Größtes Indiz für Leben ist aber die konstante Anreicherung der Athmosphäre mit Methan.


Ich persönlich denke, dass Leben -und sei es auch nur primitives Leben- kein auf Zufällen beruhendes Wunder sondern im Weltraum allgegenwertig ist. Einmal da ist es schwer wieder auszumerzen.

Am 23 Aug um 00:04 Zelda link
images/smilies/a-goodwork.gif!!!!!!!

Am 23 Aug um 00:45 ErtMcNiel
Grandia:


Wer sagt das? Wir wissen doch nur einen kleien Dreck von dem was möglich ist, die Menschheit weiß doch nicht mal ansatzweise was im Universum möglich ist und was nicht. Wenn das Universusm wirklich begrenzt ist was sollte dann danach kommen? Wie sollte es begrenzt sein,kommt einfach irgendwann eine Wand und es geht nicht mehr weiter?
Nein das Universusm kann kein Ende und keinen Anfang haben.

images/smilies/xdsmileyvj7.gif

Am 23 Aug um 10:55 Lightning
Genau so gut, wie andere Blogeinträge von dir. Keep going. images/smilies/m-smile.gif

Am 23 Aug um 12:06 Yggdrasill
Perplex:
Und für Mikroben, die wie bei uns einige Kilometer unter der Oberfläche im Gestein leben wär' das auch kein Problem. Wenn es Leben auf dem Mars gegeben haben sollte (wozu ausreichend Zeit war), dann gibt es das dort sehr wahrscheinlich heute noch in angepasster Form.


Das ist ja der Hammer, wusste ich auch nicht oO

Nun, sollten wir den Mars kontaminieren und anschließend unsere eigenen Bakterien entdecken, wäre das schon eine gewisse Ironie.

:
Es ist btw. auch gut möglich, dass es irgenwo unterhalb noch flüssige Wassereservoirs gibt, denn geologisch inaktiv ist der Mars (noch) nicht. Es gibt Lavaflächen die nur ein paar Millionen Jahre alt sind.
Größtes Indiz für Leben ist aber die konstante Anreicherung der Athmosphäre mit Methan.


Das in Kombination mit Ozon in der Atmosphäre ist ein weiteres Indiz^^

Am 23 Aug um 21:39 Perplex
Yggdrasill:


Das ist ja der Hammer, wusste ich auch nicht oO

Ja man hat Mikroben in 3 Kilometer Tiefe bei Bohrungen gefunden: [Externer Link]
Wenn die Evolution das auf der Erde kann, dann kann sie das sicher auch auf dem Mars.

Yggdrasill:
Nun, sollten wir den Mars kontaminieren und anschließend unsere eigenen Bakterien entdecken, wäre das schon eine gewisse Ironie.

Das wär bitter^^;

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