Yggi's Kosmos

Eine Reise durch Raum, Zeit & die Welt der Videospiele

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Es gibt kleine und große Strukturen. Im kosmischen Maßstab sind Sonnensysteme oder Sternenhaufen winzig. Selbst kleinere Galaxien (die Magellanschen Wolken etwa) oder Sternensammlungen wie die Milchstraße verblassen und sind nur noch als winzige Lichtpunkte wahrnehmbar, würden wir uns immer weiter von unserer Heimat entfernen und jene Strukturen betrachten, die wir als Galaxien- oder sogar Superhaufen kennen.

 

 

Galaxienhaufen sind gravitativ aneinander gebundene Galaxien, die als Gruppe betrachtet werden können. Sie beinhalten teilweise nur eine Handvoll an Galaxien. Größere Haufen "beinhalten" mitunter hunderte bis tausende von Sterneninseln. Wenn wir nun daran denken, dass es Millionen solcher Haufen im Kosmos gibt und sie sich alle zu größeren, spinnenwebenartigen Strukturen sammeln, würde solches Bild rauskommen:

 

 



Wir hatten es bereits im letzten Blog, ich weiß: Würde man ein Gesamtbild des Kosmos aufnehmen, bekämen wir ein solches Bild. Auffällig ist, dass sich die Galaxienhaufen und Superhaufen zu diesen synapsenartigen Strukturen verbinden und den gesamten Kosmos durchziehen. Doch sollte man nicht denken, dass diese überall sind: Zwischen ihnen befinden sich sog. Voids, gigantische Hohlräume mit mehreren Mio. Lichtjahren Ausdehnung. Die beste Bezeichnung dieser Leerräume wäre wohl das NICHTS.

 

 

Galaxienhaufen haben die Eigenschaft, dass ihre "Bestandteile", die Galaxien, gravitativ aneinander gebunden sind und sich aufeinander zubewegen. Meist befindet sich in der "Mitte" eines solchen Haufens eine große elliptische Galaxie mit ausreichender Masse, auf welche die anderen Galaxien zudriften (gleichwohl bewegt sich die massereichste auch auf die anderen zu).

 

Auch unsere Milchtsraße ist Teil eines Galaxienhaufens, der sich aus verschiedenen größeren Galaxien zusammensetzt (Andromeda und Milchstraße sind zwei von insgesamt 12 Galaxien des Haufens). Dieser Haufen wiedeurm bewegt sich mit 600 Kilometer in der Sekunde auf den sog. Virgo-Superhaufen zu. Virgo ist nun derart riesig, dass bis zu 100 Galaxienhaufen auf einen gemeinsamen Punkt zudriften. Denk man nun daran, dass jeder dieser Haufen aus zehn bis hundert Galaxien besteht, sind die Ausmaße dieses Superhaufens wahrhaft gigantisch.

 

 

 

Betrachtet man einen solchen Haufen aus großer Entfernung, werden die Anzahl der Galaxien, die sich in ihm befinden, und auch seine Ausmaße deutlich. Hier ist etwa NGC 2218 zu sehen: Dieser Galaxien-Superhaufen befindet sich in über 200 Mio. Lichtjahren Entfernung und misst etwa 10 Mio. Lichtjahre in der Ausdehnung.

 

 

Insgesamt bildet sich, wenn wir an Galaxienhaufen und Superhaufen, nun folgendes Bild des Universums: Galaxien sind nicht gleichmäßig im Raum verteilt. Sie verbinden sich in Galaxienhaufen  und Superhaufen, welche sich wiederum zu Filamenten in schaumartigen Gebilden im Kosmos sammeln. Zwischen ihnen befinden sich die Voids, Leerräume geringer Galaxiendichte. Entstanden sind diese Dichteschwankungen schon am Anfang des Urknalls.

 

Diese Dichteschwankungen sind messbar, wenn wir die kosmische Hintergrundstahlung mit einem Radioteleskop betrachten (das Rauschen eines Fernsehers, wenn kein Programm empfangen wird, ist übrigens die kosmische Hintergrundstrahlung). Es offenbaren sich Räume geringerer und größerer Dichte. Nun war es am Anfang so, dass die Dichteschwankungen relativ klein waren. Je weiter sich der Kosmos dann ausbreitete und je mehr Zeit verstrich, desto ausgeprägter wurden jene Regionen, wo anfangs eine größere Dichte herrschte. Gemäß den Gesetzen der Gravitation zogen sie mehr Materie an als andere Gebiete, sodass die heutigen Strukturen entstanden.

 

 

 

Galaxienhaufen werden in Klassen eingeteilt. Befindet sich z.B. nur eine einzige Galaxie im Mittelpunkt, auf die viele kleinere Galaxien zustreben, kommt der Haufen in die cD-Klasse. Sitzen zwei Galaxien in der Mitte, wird er in Kategorie B eingeordnet. Die Grenzen werden schwammiger, wenn man sich zwischen C, I, L und F entscheiden muss.

 

 

Natürlich sind die Übergänge zwischen den Bezeichnungen Galaxienhaufen oder Superhaufen fließend. Wichtig ist zu betonen, dass jeder Galaxienhaufen irgendwann in ferner Zukunft zu einer einzigen Riesengalaxie wird. Große Galaxien verleiben sich kleinere Galaxien ein und werden so immer massereicher; durch diese Massenzuwachs sind jene Galaxien, die wir heute kennen, erst zu solchen geworden. Auch unsere Milchstraße und die Andromeda-Galaxie werden irgendwann einmal Teil eines größeren Systems sein.

 

Das ist sozusagen das Schicksal des Universums: Zwar breitet sich der Kosmos mit beschleunigter Expansion aus, doch werden die bestehenden Strukturen an einzelnen Punkten immer massereicher. Selbst Superhaufen werden in ferner Zukunft nur eine einzige riesige Sternenansammlung sein. Das Schicksal des großen Raumes ist also nicht, bis in alle Ewigkeit hinein mit leuchtenden Sternen und Galaxien gefüllt zu sein, sondern irgendwann metaphorisch den lichtlosen und schwarzen Kältetod zu sterben.


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Wahrnehmung, das ist ein so schönes und doch so wenig differenzierbares Wort. Was kann man nicht alles wahrnehmen: Gerüche über die Nase, Lichtreflexionen mit den Augen, Geschmäcker über den Mund und die Zunge, Schallwellen bestimmter Frequenz über die Ohren und schließlich Oberflächen anhand der Sinneszellen unserer Haut. All das dient dazu, uns hinsichtlich der wahrgenommenen Umgebung ein multidimensionales Bild der Wirklichkeit zu liefern.

 

 

Doch werden diese Wahrnehmungen beschränkt, je höher wir die Dimensionen ansetzen: Werden die drei ersten Dimensionen der Länge und Höhe noch wie selbstverständlich wahrgenommen, so spielen dem Menschen spätestens bei der Tiefenwahrnehmung, oder Dreidimensionalität, die Sinne ab und zu einen Streich. Betrachten wir jedoch die vierte Dimension, die das Universum und alles andere Wahrgenommene erst zu dem macht, was es ist, so verlieren wir endgültig die Kontrolle darüber, wenn es um die Dimension der Zeit geht. Diese ist nur auf dem Blatt in der Theorie zähmbar: Zwar spielen wir mit der Zeit und sperren sie (vermeintlich) in ein Uhrwerk oder einen elektronischen Zeitanzeiger, doch ist der Begriff der Zeit selbst abstrakt wie nichts anderes, kaum definierbar und von einer Aura des Zerfalls umgeben.

 

Die Wahrnehmung der Zeit erfolgt über unser 'hochentwickeltes' Gehirn, welches uns befähigt, in größeren Strukturen zu denken, zu segmentieren und in einem kleinen bis relativ großen Zeitfenster vorausschauend zu planen. Dies und die Funktion des Gehirns, Dinge kombinieren zu können, ermöglichten es dem Menschen, sich vom Tier zu 'entfernen'. Doch ist diese Wahrnehmung eine höchst subjektive, vergeht sie doch in der Kindheit manchmal quälend langsam, ab dem Eintritt in die Welt der Erwachsenen oder einer Phase, in der man die Welt bewusster wahrnimmt, rasend schnell. Es scheint nun so zu sein, dass die Zeit, je bewusster man sie wahrnimmt, bzw. je mehr man an ihren Verlauf denkt, schneller davon fließt, als würden wir dies unbewusst tun.

 

 

 

Wir können Zeit wie diese Sanduhr in Glas und Holz sperren. Doch können wir verhindern, dass sie verrinnt? Wir können höchstens mit ihr spielen, sie in Intervalle einteilen und unsere ganze Gesellschaft zu einem Sklaven eben dieser Einteilung machen. Und hoffen wir gar, dass sie, die Zeit, langsamer vergehen möge, ist dieser Wunsch vergeblich.

 

 

Doch was wäre, wenn es mehr Dimensionen gibt, als wir uns eingestehen wollen, oder gar als wir wahrnehmen? Was ist, wenn es in Wirklichkeit 11 Dimensionen gibt, und wir nur vier davon wahrnehmen?

 

Sog. höhere Dimensionen heißen nicht einfach so, weil sie ein oder zwei Größenordnungen über einer anderen Dimension liegen. Wir nennen sie 'höher', weil sie außerhalb unserer Reichweite liegen und nur mathematisch erfassbar sind. Das Verständnis für diese Art, multidimensional zu denken, ist beschränkt auf ein Blatt Papier oder mehrere Code-Zeilen im Computer. Sie sind weder fass- noch begreifbar. Ihnen scheint etwas Mystik anheim zu liegen, und ähnlich werden sie auch in der Mathematik benutzt: Als Mittel zum Zweck, Berechnungen anzustellen, nicht aber, weil sie wirklich existent sind.

 

Wir als dreidimensionale Wesen, welche die vierte Dimension nur mit Einschränkungen wahrnehmen können, können mit den oben genannten 'ersten' drei Dimensionen mit Belieben umgehen. Die Zeit selbst, die vierte Dimension, ist nur über Umwegen 'erreichbar'. Sie ist mächtiger als das Universum selbst. Und hier kommen wir zum Kern der Sache.

 

Wahrnehmung bedingt nicht nur das, was wir selbst sehen können. Ihre Erweiterungen, z.B. in Form von Teleskopen, sind den gleichen Einschränkungen unterworfen wie wir: Sie machen einerseits das Unsichtbare sichtbar, doch können sie nicht in den höherdimensionalen Raum eindringen, sondern seine Auswirkungen nur nachweisen. Solange wir es also nicht vermögen, vierdimensional zu denken, werden auch unsere Maschinen niemals vierdimensional agieren können, aus dem Grund, dass wir ihnen niemals ein Verständnis für etwas einbauen können, dem wir nicht eigen sind.

 

 

 

Die in diesem Bild nach den Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung filamentartige Struktur des Universums ist das angenommene Bild, das man sich von unserem Kosmos macht. Hier haben wir es mit gigantischen Ausmaßen zu tun, die selbst unsere Milchstraße wie einen kleinen Vorhof erscheinen lassen: Die hier angegebenen 125 Mega-Parsec sind ca. 500 Mio. Lichtjahre (1 Parsec = 4 Lichtjahre).

 

 

Sollte es also vielleicht so sein, dass beispielsweise das 'Aussehen' des Universums nur über eine weitere Dimension beschrieben werden könnte, deren Auswirkungen oder Einfluss auf die anderen vier, drei, zwei oder eine Dimensione(n) wir nicht einmal sehen können, dann wird es wohl so sein, dass es uns auf ewig versagt bleibt, das Aussehen des Weltalls zu bestimmen.

 

Und das ist erst der Anfang. Höherdimensionales Denken würde unser dreidimensionales Weltbild mit dem vagen Verständnis einer vierten Dimension über den Haufen werfen. Wir würden in anderen Maßstäben denken, uns würden neue Strukturen offenbar, von deren Existenz wir nicht einmal zu träumen gewagt haben. Es würde, schlicht und einfach, ein neues Zeitalter.

 

Doch wie das so ist mit der Wahrnehmung. Sie ist und bleibt der Sklave ihres Besitzers. Zu höherer Wahrnehmung bedarf es noch nicht einmal eines hyperintelligenten Gehirns. Für viele würde es bereits ausreichen, wenn sie über den Tellerrand blicken und anerkennen, dass sie nicht der Mittelpunkt des Universums sind. Ich habe das getan. Doch ob ich auch verstehe, was ich gesehen habe, wage ich zu bezweifeln. Ich kann es höchstens beschreiben und mit euch teilen, die ihr das hier lest.


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Oft ist es so, dass das Leben bunt ist - bunt wie ein Kanarienvogel, bunt wie ein LSD-Trip, sogar bunt wie die Geschichte eines guten Buches.

 

Doch Farbigkeit entsteht erst, wenn die Betrachter etwas als solches wahrnehmen und verschiedene Farbtöne unterscheiden. Das ist kulturell bedingt und hat nichts mit forthgeschrittenen physischen Fähigkeiten zu tun: Während die Europäer insgesamt sechs verschiedene Farbtöne unterscheiden, variieren die australischen Aboriginess zum Beispiel zwischen Schwarz und Weiß. Doch selbst diese können bunte Bilder malen und Farbigkeit als solches erkennen.

 

Es ist nun kein geheimnis, dass auch im Himmel Farbigkeit entsteht, wenn etwas zerstört wird. Schon immer waren die Menschen von Katastrophen fasziniert und zugleich geängstigt. In diesem Blogeintrag möchte ich euch deswegen Farbigkeit zeigen, wie sie durch kosmische Katastrophen entstehen.

 

 

Ein gutes Eingangsbeispiel ist die Galaxie VV 340. Diese im Sternbild Orion aufgenommene Galaxie entpuppt sich bei näherer Betrachtung als zwei Galaxien, die sich im Frühstadium ihrer Kollision befinden und dabei in den leuchtendsten Farben strahlen:

 


Hi-Res

 

 


Diese Kollision zeigt auch die Zukunft unserer Galaxie und unserer 'Nachbarin', Andromeda, bewegen sich diese doch aufeinander zu und werden schließlich kollidieren. Im Berührungsbereich sieht man schon einen hell strahlenden Lichtpunkt - in dieser Region entstehen die ersten Sterne, die sich durch das Aufeinanderprallen gewaltiger Gasmengen bilden. Zoomn wir näher heran, sieht das folgendermaßen aus:

 

 

Deutlich ist zu sehen, wie auch andere, 'kleinere' Objekte in diesen riesigen Gravitationsstrudel dieser zwei Galaxien mit hinein gezogen werden.

 

 

 

Wie eine Galaxie eine andere 'durchbohrt', ist hier zu sehen:

 

 

Deutlich erkennbar ist das schon fortgeschrittene Stadium der Galaxienkollision. Die rote lilane Galaxie dieses als M82 bekannten Himmelskörpers stößt scheinbar wie eine unsichtbare Hand durch den 'Körper' der größeren. Noch sind keine Auswirkungen erkennbar, doch ist es wahrscheinlich, dass die massereichere Galaxie, die sich vertikal in diesem Bild befindet, die Oberhand gewinnt bzw. behält.

 

 

 

Das vielleicht bekannteste und am häufigsten genannte Beispiel ist die Kollision M53:

 

 

Zwei 'goldene' Galaxien, scheinbar ebenbürtig Partmer, verkreuzen ihre Spiralarme und gehen ein Zusammensein ein, das sie nie wieder loslassen wird. Deutlich zu sehen sind die zwei ausgeprägten und leuchtenden Galaxienkerne. Diese werden sich aufeinander zubewegen, und die supermassereichen schwarzen Löcher in ihrem Inneren werden verschmelzen.

 

 

Weil es noch so viele nennenswerte Kollisionen gibt, der Umfang hier aber nicht allzu sehr strapaziert werden soll, hier die schönsten Bilder:

 

 


Hi-Res

 

 


Hi-Res

 

 

Hi-Res

 

 

Hi-Res


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Ja, es kann jederzeit passieren - in diesem Punkt haben Medien wie BILD oder eine beliebige andere, Panik produzierende Zeitung oder ein Schmierblatt Recht.


Tatsächlich wird die Erde täglich von Millionen Kleinstkörpern getroffen - das bisher, also während der Entwicklungsgeschichte der Menschheit, noch nichts Größeres geschah, ist vielmehr ein Produkt der Tatsache, dass die meisten Asteroiden oder Meteoriten viel zu klein sind, um überhaupt als Festkörper auf die Erdoberfläche zu gelangen, da sie in der Atmosphäre verglühen und so keine Gefahr darstellen.

 

So ähnlich auch am vergangenen Mittwoch, vor zwei Tagen. Zwei Asteroiden mit wenigen Metern Durchmesser haben die Erde in einem Abstand passiert, der näher an der Erde ist als der Mond. Die Flugbahnen der Gesteinsbrocken verliefen wie folgt:

 

 

Die als 2010 RF12/RX30 bezeichneten Kleinstkörper kamen jeweils aus ganz unterschiedlichen Richtungen des Sonnensystems. RF12 ist wohl aus dem Kuiper-Gürtel in die Nähe der Erde gelangt, während RX30 aus der Nähe des Asteroidengürtels, der sich zwischen Mars und Jupiter befindet, in unsere unmittelbare erdnahe Umgebung kam.

 

2010 RX30 hat einen Durchmesser von zehn bis 20 Metern und näherte sich der Erde bis auf die 0,6-fache Mondentfernung (rund 248.000 Kilometer) an. Zeitpunkt der dichtesten Annäherung war 11:51 Uhr, also mittags. 2010 RF12 ist mit einem Durchmesser zwischen sechs und 14 Metern vermutlich etwas kleiner und näherte sich der Erde bis auf 0,2-fache Mondentfernung (rund 79.000 Kilometer) an. Seine geringste Entfernung erreichte er um 23:12 Uhr.


Im Asteroidengürtel, der auf den Planeten Mars folgt und dessen Reste sich nie zu einem ganzen Planeten formen konnten (Protoplanet Pallas oder der Asteroid Ceres sind Zeugen dieses abgebrochenen, planetaren Wandlungsprozesses), befinden sich schätzungsweise etwa 50 Mio. Asteroiden mit einem Durchmesser von bis zu 10 oder 20 Metern. Täglich, so Forscher, kommen Brocken mit bis zu einem Meter Durchmesser an der Erde vorbei - Asteroiden mit 10 Metern oder mehr sind allerdings sehr viel seltener und rasen nur alle 10 bis 20 Jahre in Richtung des blauen Planeten.


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Mars wird zukünftig vielleicht der erste Planet sein, den ein irdisches Lebewesen betritt - was wir dort suchen, das ist klar: Nicht irdisches, bakterielles Leben, das unter dem rötlichen und staubigen Boden des vierten Gesteinsplaneten unseres Sonnensystems existieren und ein Überbleibsel aus der feuchten Vergangenheit sein soll.


Doch bis es zu einem solchen Nachweis kommen kann, haben wir als Menschheit nur die Möglichkeit, Sonden, Rover und andere Messinstrumente loszuschicken, die unser Verständnis vom roten Nachbarn der Erde verbessern und/oder bestätigen.

Mars ist der rote Planet. Die rötliche Farbe kommt durch Eisendioxid zustande, das sich in der Luft befindet. Eisendioxid, auch unter Rost bekannt, umhüllt ebenso wie andere dünn vertelte Gase den gesamten Planeten. Deswegen sind auch die Bilder, wie wir von Rovern wie Opportunity erhalten, dementsprechend gefärbt:

Man meint, es handele sich um eine Wüstenlandschaft auf der Erde, doch weit gefehlt - Felsbrocken, so weit das Auge reicht und ein blass-rosa Himmel.

 

Aus dem Weltraum wurden allerdings auch Bilder geschossen, die unserem Auge einen Streich spielen: So etwa das Marsgesicht, das ihr auf folgendem Bild sehen könnt:



Schon seit längerer Zeit ist es bekannt, und anfangs dachten Verschwörungstheoretiker und Weltraumspinner, dass dies ein Beweis für eine andere Zivilisation auf dem Mars sei. Doch weit gefehlt: Beim Marsgesicht handelt es sich natürlich nur um einen Felsen, auf den das Licht der Sonne in diesem Bild so gefallen ist, dass die Schattierungen ein Gesicht darstellen.



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Hubble ist ein Name, der zweierlei sehr bekannt ist:

 

  • Da wäre einmal der verstorbene Physiker und Astronom Edwin Hubble, der die sog. Rotverschiebung der Galaxien entdeckt hat; diese besagt, dass sich Galaxien, je weiter entfernt sie von uns sind, sich umso schneller wegbewegen. Demnach ist eine Galaxie in einer Entfernung von 1 Mrd. Lichtjahre mit einer höheren Entfernungsgeschwindigkeit ausgestattet als eine, die sich nur 200 Mio. Lichtjahre von uns entfernt befindet.
  • Das nach ihm benannte Hubble Space Telescope, ein im Erdorbit befindlicher Lichtarchäologe, der uns in bis an die sichtbaren Grenzen des Universums blicken lässt.

Hier soll es nicht um den verstorbenen Astronomen gehen, dem wir viel Wissen in der Astronomie verdanken, sondern um sein 'Vermächtnis'.

 

Ich möchte gar nicht mal so sehr ins Detail gehen und euch das Weltraumteleskop präsentieren, sondern euch einige seiner schönsten Bilder zeigen, die es geschossen hat. Jedes einzelne dieser Bilder hat für mich eine sehr große Bedeutung wegen unetrschiedlicher Gründe - allem voran, wie dankbar wir wir für unsere Existenz sein sollten angesichts dieses schwarzen und feindlichen Universums.

 

Ich empfehl euch, auf die großen Versionen zu blicken, da diese die Schönheit der Bilder viel besser transprtieren können.

 

The Pillars of Creation - Die Säulen der Schöpfung

Bild in Groß

 

Die 'Säulen der Schöpfung' sind ein gigantisches Sternentstehungsgebiet mit mehreren Lichtjahren Durchmesser, wohl das größte der Milchstraße, in welchem über 5.000 neue Sterne entstehen. Jeder einzelne aufleuchtende Punkt ist ein neuer Stern - es sind allerdings nur so wenige, weil das Bild mit echtem Licht aufgenommen wurde. Ein Infrarot-Blick würde tausende neuer und gerade erst entstandener Sonnen zeigen.

 

 

Hubble Ultra Deep Field

Bild in Groß

 

Tiefer als in diesem Bild hat die Menschheit noch nie geblickt: Dieses atemberaubende Bild wurde in 18 Tagen Belichtungszeit vom Weltraumteleskop aufgenommen. Es zeigt ein Gebiet vom Himmel, welches mit bloßem Auge völlig schwarz ist, das aber duch den Blick eines Teleskops zu einem wahren Galaxienmosaik mutiert.

Würde ein erwachsener Mensch ein kleines Sandkorn nehmen und es an den nächtlichen Himmel halten, hätte er in etwa die Größe des Himmels, der hie abgebildet ist: Jeder leuchtende Fleck ist eine Galaxie mit hunderten von Milliarden von Sternen.

Da stellt sich die Frage, ob wir alleine sind, gar nicht mehr.



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Aberzehntausende Kleinstkörper befinden sich in unserem Sonnensystem, die es nicht zu einem Planeten geschaffen haben; sie stellen Überbleibsel aus der Frühzeit der Sonnenentstehung dar, ihre Zahl ist kaum überschaubar.

Zwar faszinieren Asteroiden die Menschheit seit jeher, doch birgt sich in ihnen ein ungeheures Gefahrenpotential: Wenn einer dieser Brocken auf der Erde einschlüge, wäre es mit dem uns bekannten Leben vorbei.

Diesen "Was-Wäre-Wenn"-Fall stelle ich euch in diesem Video vor - wie immer viel Spaß beim Schauen!

 

 

Ich denke, es wurde mal wieder Zeit, dass ich mich melde - mit diesem 'Paukenschlag' (sprichwörtlich images/smilies/xdsmileyvj7.gif) möchte ich mich hiermit für die entstandene monatelange Wartezeit entschuldigen - zwar kann ich nicht versprechen, dass jetzt regelmäßig neue Einträge kommen, aber ich werde versuchen, nun wieder etwas öfter online zu sein.


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Wochen des Universums Yggi's Kosmos Asteroiden Einschlag


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Bereits über Jahrzehnte hinweg streiten sich Millionen von Menschen darüber, ob das wohl wichtigste Ereignis des 20. Jahrhunderts, die Mondlandung, echt oder getürkt war.

In diesem Video wollen wir einige Aussagen der Verschwörungstheoretiker entkräften; leider werden wir nicht zu allen Aspekten kommen, sodass wir uns auf die wichtigsten (=lächerlichsten) Aussagen der Mondlandungsgegnerlobby konzentrieren werden.

 


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Wochen des Universums Yggi's Kosmos Mond Mondlandung


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Wer in den aktuellen Nächten zum pechschwarzen Nachthimmel blickt und die zahlreichen Sterne der Milchstraßengalaxie beobachtet, dem fällt vielleicht auf, dass sich einer der kleinen leuchtend gelben oder weißen Punkte von Tag zu Tag ein Stückchen weiter bewegt.

Nein, das ist kein Asteroid und auch kein künstlicher Satellit. Es handelt sich bei dem Punkt den unmittelbaren planetaren Nachbarn der Erde: Der roe Planet Mars ist derzeit in optimaler Opposition zu dem als blauen Planeten bezeichneten Gesteinsbrocken, der die Heimat einer Spezies darstellt, die sich für intelligent hält.

Vor 40 Jahren hieß es: Abenteuer Mond. Heute heißt es, seitdem George W: Bush dies bekannt gab: Unternehmen Mars.

Berechtigterweise gab es damals viel Kritik zu dem Unternehmen: Es sei zu teuer, zu sinnlos; was will die Menschheit auf einem ganz und gar toten Himmelskörper? Ähnliche Kritikpunkte sind jetzt zu vernehmen, wenn es um den Mars geht.

Eine Marslandung ist mit unglaublichen Hürden und Schwierigkeiten verbunden; es ist definitiv nichts, was eine Bevölkerungsgruppe ALLEINE tun könnte. Das Unternehmen Mars klappt nur dann, wenn die GESAMTE Menschheit zusammarbeitet.

Abseits dieser Tatsache wollen wir in diesem Video der Frage begegnen, was wir egtl. auf dem Mars wollen, bzw. wieso wir versuchen, dort hinzufliegen.

Mit dieser Prämisse wünsche ich euch viel Spaß zum neuesten Video in meinem Kosmos, der sich wie der echte stetig erweitert und von einem lebt - von eurer Bereitschaft, diese Faszination mit mir zu teilen images/smilies/m-smile.gif

 


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