Yggi's Kosmos

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Dieser Eintrag ist in den langen Jahren von Yggi's Kosmos der erste, der sich mit einem aktuellen kosmischen Ereignis befasst.

 

Heute Morgen ist in Russland ein Meteor explodiert. Folgendes Video zeigt den Eintritt des Gesteinsbrockens in mehreren Kilometern Höhe in die Erdatmosphäre und eine anschließende Explosion, bei der mehrere hundert Menschen  verletzt wurden - von Todesopfern ist nichts bekannt.

 

 

Auf Spiegel Online findet sich folgender Bericht:

 

Ein Meteoritenregen hat im Ural offenbar erhebliche Schäden angerichtet. Es sei zu einer Explosion gekommen, bei der Fensterscheiben zerbrochen seien, sagte ein Sprecher des russischen Innenministeriums. Zahlreiche Anrufer hätten über Schnitte und Prellungen geklagt, teilte das örtliche Katastrophenschutzministerium in der Region von Tscheljabinsk laut der Nachrichtenagentur Interfax mit. Zunächst wurde von duzenden Verletzen berichtet, derzeit ist von 400 bis 500 die Rede.

 

Den Angaben zufolge ließ eine Druckwelle in mehreren Ortschaften die Fenster bersten, besonders betroffen war die Schule Nummer 15 in Tscheljabinsk. Hier und im anliegenden Kindergarten wurden mehrere Menschen durch Glasscherben verletzt. Behörden ordneten die Schließung aller Schulen der Region an. Die Millionenstadt Tscheljabinsk liegt rund 1500 Kilometer östlich von Moskau. Atomanlagen der Gegend seien nicht betroffen, hieß es vom Staatskonzern Rosatom. [...]

 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/russland-mehrere-verletze-durch-meteoritenregen-im-ural-a-883532.html

 

 

Der russische Blogger Zyalt  hat auf seinem russischen Blog verschiedene Videos gesammelt, welche die  Explosion dokumentieren:

 

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=7c-0iwBEswE

 

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=7c-0iwBEswE

 

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=iCawTYPtehk

 

 

Noch mehr Videos der Explosion finden sich hier.

 

 

 

 

 

Der  Meteor hinterlässt eine deutliche Spur in der Erdatmosphäre.

 

 

 

 

Von der Wucht der Explosion eingedrücktes Glas und Fensterscheiben.


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Meteor Russland Yggi's Kosmos Meteorit Explosion Erdatmosphäre


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Dieser Eintrag ist etwas kürzer - der nächste wird dafür wieder länger!



 



Im Asteroidengürtel



 



Zwischen Mars und Jupiter befindet sich etwas, dessen Gefahrenpotenzial sich die Menschheit erst seit wenigen Jahrzehnten (etwa seit Beginn der großen Teleskope) bewusst ist: Der Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter in 300-400 Mio. km Entfernung zur Sonne. Doch was ist das eigentlich, dieser Gürtel? Wieviele Objekte gibt es dort & sind sie sehr massereich?



 



 



Definition



 



Der Asteroidengürtel bezeichnet im Groben eine Ansammlung von planetaren Kleinstbrocken, die aus der Entstehungszeit des Sonnensystems übrig geblieben sind und keine Masse gefunden haben, mit der sie in Verbindung zu einem Planeten oder Mond hätten werden können.



 



So stellt man sich die Rotation der Objekte vor - sie verhalten sich wie ein Mückenschwarm voller Planeten, die um das Licht kreisen.



Kein großer Unterschied also zu normalen Planeten.



 



Bereits vor mehr als 100 Jahren wurde der Gürtel von Johann Palisa mit einer Entfernung von 2,4 bis 3 AE berechnet.



 



 



Wir waren nie in Gefahr!



 



Erstmal aufatmen, meint man, liest man die Zahlen, die diesen Gürtel auszeichnen:



 



Die Masse aller Objekte in diesem Gürtel beträgt nur 5 % der des Mondes – damit werden nie so viele und große Objekte drin sein, wie dem geneigten Zuschauer in SciFi-Filmen und Berichten suggeriert wird.



 



Flöge man durch den Gürtel, so wäre ein Lottogewinn zehn mal mehr häufiger als eine Kollision mit einem Asteroiden (vorausgesetzt, man spielt Lotto; macht man dies nicht, ist die Chance höher, dass man mit einem Asteroiden aus diesem Gürtel zusammentrifft).



 





Träfe uns dieser Brocken, wäre es mit dem Leben, wie wir es kennen, aus und vorbei. Zum Glück sind diese Giganten ruhig an einem Ort - anders wie ihre Vagabundenbrüder, die wild durch das Sonnensystem streifen.



 



Es ist also ausgemachter Bullshit (man verzeihe mir jenes fäkalisierende Wort in Zusammenhang mit dem Universum bzw. Sonnensystem), wenn Raumschiffpiloten in Filmen in haarscharfen Manövern Asteroiden ausweichen, wenn die ganze Kinoleinwand voll ist mit planetaren Kleinbrocken.



 



Man begegnete höchstens (!) einem einzelnen Asteroiden, flöge man durch – man muss schon gezielt navigieren, um einen Brocken erreichen zu können; der Raum, den der Gürtel einnimmt, ist derart riesig (und mit etwa 400.000 Objekten nicht gerade prall gefüllt), dass eine Begegnung sehr, sehr unwahrscheinlich ist.



 



Wir waren also nie in Gefahr



 



 



Klappe, Action: Jupiter, die Milliardste



 



Betrachten wir die Position des Gürtels, fällt uns neben dem planetaren Zwerg Mars auf, dass sich nur wenige hundert Mio. km weiter der Jupiter befindet.



 



Aufgrund seiner immens hohen Gravitation hält er die Objekte in Zaum und lässt sie dort sein, wo sie sind – nicht vorstellbar, wie die Erde aussähe, gäbe es unseren Beschützer nicht!



 



Apophis ist übrigens NICHT aus diesem Gürtel images/smilies/m-wink.gif



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Dieses Mal: Meteoritenspecial.



Wie wäre es, wenn die Erde von einem Meteor oder Asteroiden oder einem Planetoiden getroffen wird?



Drei verschiedene Versionen - ein verglühender Meteorit, ein einschlagender Asteroid und schließlich ein riesiger Planetoid, der die ganze Erde aufmischt.



Aus Zeitgründen habe ich in diesem Video auf einen Kommentar verzichtet images/smilies/m-wink.gif (Beim nächsten Video gibt es wieder einen!)



 





 



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