Yggi's Kosmos

Eine Reise durch Raum, Zeit & die Welt der Videospiele

Suche nach Tags: Katastrophe


Dieser Blog ist unsichtbar!

1994 geschah eine kosmische Katastrophe, als 18 Fragmente des Kometen Shoemaker Levy 9 auf dem Jupiter einschlugen und ein Höllenfeuer verursachten.

 

 

Dieses Video beschäftigt sich damit, die Katastrophe darzustellen und sie zu rekonstruieren. Was genau ist passiert und wieso hat es ausgerechnet den Jupiter getroffen? Was wäre, wenn es keine Gasplaneten im Sonnensystem gäbe? Es wird versucht, diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

 

 

 

 


Tags:

Yggi's Kosmos Jupiter Sonnensystem Shoemaker Levy 9 Kometen Einschlag Katastrophe


Dieser Blog ist unsichtbar!

Der geneigte Leser meines Blogs wird wissen, dass ich ein unheimlich großer Fan von Katastrophenfilmen aller Art bin - egal, ob es um eine Naturkatastrophe geht oder um ein Unglück, das sich die Menschheit selber eingebrockt hat.


Gestern Abend war ich in 2012 und hey... was soll ich sagen...


GEILE Effekte, definitiv. Was hier alles computergeneriert in die Luft fliegt, auseinander bricht... fett...


Musste nach diesem Film die Top 10 meiner Lieblingskatastrophen in Filmen definitiv umändern; an erster Stelle steht jetzt nicht mehr die innovative Tornado-Szene aus The Day after Tomorrow, sondern der Ausbruch des 'Super'vulkans Yellowstone.


Wenn dieser verrückte Typ bis zu seinem allerletzten Atemzug vom Ausbruch berichtet, die Arme ausbreitet und den Vulkan 'willkommen'heißt, verursacht das Gänsehaut...


Leider wurde der Film in etwa ab diesem Zeitpunkt langweilig, und einzig und alleine die Flutwellen konnten aufrecht erhalten, weswegen meine Kumpels und ich überhaupt im Kino waren...


Zwar war die physikalische Grundlage absolut haarsträubend, schauspielerische Leistungen einzig und alleine in einer Flashanimation des Verrückten enthalten und die Dialoge nonexistent, die Effekte haben es jedoch für mich rausgerissen...


Finde jedoch immer noch, dass TDaT der beste Katastrophenfilm aller Zeiten ist images/smilies/m-razz01.gif


Kommentare beantworte ich heute Abend images/smilies/m-smile.gif


(Ein lämgerer Eintrag über den Film folgt in den nächsten Tagen)


Tags:

Katastrophenfilme 2012


Dieser Blog ist unsichtbar!

Wie der Name es bereits sagt *g* Ich habe mir den Trailer von '2012' geschnappt und war so frei, ihn auf Youtube mit meinen Anmerkungen zu versehen... Meine Gedanken und Kommentare könnt ihr im Video lesen! Habe versucht, die Katastrophe etwas genauer zu analysieren und Wahrscheinlichkeiten aufzuzeigen, um welche Katastrophe es sich handeln könnte. Viel Spaß beim Schauen!






Tags:

Katastrophenfilm


Dieser Blog ist unsichtbar!

Ich habe mir heute Abend Cloverfield aus der Videothek ausgeliehen und einen kleinen DVD-Abend mit einem Freund gemacht. Meine Eindrücke zu dem etwas ungewöhnlicheren Katastropenfilm lest ihr hier, wie immer in der gewohnten (diesmal wieder gekürzten) KfJ*-Fassung, mit viel Gemecker und ebensoviel Begeisterung:

 

 

Cloverfield

 

Filmdaten
Deutscher Titel: Cloverfield
Originaltitel: Cloverfield
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2008
Länge: ca. 85 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Matt Reeves
Drehbuch: Drew Goddard
Produktion: J. J. Abrams, Bryan Burk
Musik: Michael Giacchino
Kamera: Michael Bonvillain
Schnitt: Kevin Stitt
Besetzung



Inhalt


Seine Freunde schmeißen eine Überraschungsabschiedsparty für Rob, der New York für einen lukrativen Job Richtung Japan verlässt. Bruder Jason ist damit beauftragt worden, den ganzen Abend mit der Digitalkamera zu dokumentieren, worauf er aber keine rechte Lust hat und diese Mission an seinen Kumpel Hud abtritt. Anstatt knackige Statements für die Doku aufzunehmen, interessiert sich Hud jedoch vielmehr für die Dekolletés der weiblichen Partygäste – besonders das von Malena hat es ihm angetan. Derweil gerät Rob in einen Streit mit seiner besten Freundin Beth, mit der er nach jahrelanger Freundschaft vor kurzem einen One-Night-Stand hatte. Keiner von beiden weiß, wie er sich jetzt verhalten soll. Beth flüchtet gekränkt von der Party. Plötzlich erschüttert ein gewaltiger Erdstoß das Gebäude. Lichter fallen aus, Panik verbreitet sich. Das Partyvolk flieht auf die Straße, wo ein Inferno über Lower Manhattan hereinbricht. Hochhäuser explodieren, es herrscht das totale Chaos. Die Flucht der Gruppe über die nahe Brooklyn Bridge wird brutal gestoppt. Rob ist geschockt, als er seinen Bruder Jason verliert und setzt sich in den Kopf, Beth zu retten, die ihn auf dem Handy um Hilfe anfleht. Sie sitzt verletzt und bewegungsunfähig in ihrer Wohnung fest. Doch der Weg nach Midtown Manhattan ist lebensgefährlich. Ein Monster wütet in der Stadt. Hud, Jasons Freundin Lily und Malena lassen Rob nicht im Stich…

 

 

"Verdammt, was ist das für ein Ding? Leute, entweder es hat schon jahrelang hier unter der Erde gelebt oder es ist mit irgendeinem Ufo auf die Erde gekommen!" (Kameramann Hud)

 

 

Geeignet für Fans von

  • Einstürzenden Häusern
  • "Wissenschaftler sind nicht dabei"- (!) Story
  • Riesenmonstern á la Godzilla
  • Kleineren Monstern á la Jurassic Park- Velociraptoren
  • Armee-Kampfhandlungen
  • "Monster ist unverwüstbar"- Anhängern


Klischees
  • Kitschige Liebesstory
  • Countey Island, New York, Amerika (images/smilies/m-wink.gif )
  • Monsterschrei erinnert an Godzilla
  • Hanebüchene Story



Anti-Klischees

  • Monster sehr selten zu sehen
  • Viele Hauptfiguren sterben
  • Militär hat nichts m Griff
  • Ende relativ unklar und offen, lädt zu einer Fortsetzung ein
  • Ungewöhnlich später Zeitpunkt der ersten "Monstersichtung"
  • Relativ kompromisslose Mini-Monster



Positiv:

  • Wenige Klischees im Vergleich zu anderen K-Filmen
  • Endzeitatmosphäre
  • Ungewöhnliche Kameraperspektiven. Manchmal versperrt irgendein Objekt die Sicht und man kann nur erahnen, was vor sich geht, was wiederum die Atmosphäre und den Grad des Unbekannten steigert
  • Geschehen jederzeit sehr nahe an den Charakteren, verleiht ihnen Profil und Natürlichkeit
  • Kein Hollywood-Ende, sondern richtig kompromisslose letzte Minuten
  • Schauspieler sehr natürlich
  • "Monster könnten überall sein"-Effekt
  • Monster sehr selten zu sehen, was die Angst vor ihm gewaltig steigert
  • Rapider Verlauf der Handlung
  • Film dauert nicht länger als nötig
  • Es wirkt zu keiner Zeit unlogisch, dass die Kamera weiterläuft


"Nein, ich lasse die Kamera laufen; ich möchte filmen und andere Menschen wissen lassen, wie alles angefangen hat und was hier vor sich ging!" (Kamermann Hud)

 


Negativ:

  • Relativ belanglose, vernachlässigbare Geschichte
  • Hollywood-Motive
  • Film bleibt leider nicht von unfrewilligen Helden verschont
  • Monsterdesign vielleicht etwaszu sehr von anderen Filmen inspririert, dennoch originell
  • Manchmal nervt die wackelige Kamera



Meine Meinung (in kurzer Fassung)

 

Nun, ich möchte es gleich auf den Punkt bringen: Cloverfield ist ein verdammt guter Monster- und Katastrophenfilm, und sicherlich der beste Film seines Genres in diesem und letzten Jahr.

 

Cloverfield wurde die ganze Zeit nur mit ein paar Handkameras gefilmt, das Budget war vergleichsweise niedrig. Gerade diese Art des Filmens schafft eine unglaubliche Atmosphäre: Der Zuschauer sieht nur sporadisch und selten, was denn wirklich vor sich geht. Die Angst vor dem Unbekannten ist größer als in manch anderen Monsterfilmen, die Handlung stets direkt an den Charakteren dran. Die Kamera wirkt zu keiner Zeit aufdringlich, es ist plausibel, weshalb Hud alle Szenen filmt.

 

Und man wähnt sich während des gesamten Films auf Youtube, weil man durchaus den Eindruck hat, es mit einem schlechten Amateurfilmer zu tun; doch gerade diese Tatsache verleiht dem Film mehr Athenzität, als alle Totalen aus The Day after Tomorrow zusammen.

 

Besonders hervorzuheben ist das Ende, das man wirklich erst versteht, sofern man sich die leise Stimme, die "Help Us" sagt, rückwärts anhört. Man vernimmt einen einzigen, kurzen Satz mit eindeutigem Inhalt, der dem Zuschauer einen leichten Schauer über den Rücken jagt. Aber nicht nur das, sondern die kurze Rückblende durch die Kamera, in der es heißt, "das wird ein ganz toller Tag", ist genial gelöst und lässt den Zuschauer in einem leicht befremdlichen Gefühl zurück.

 

 

Fazit: Die Story ist größtenteils vernachlässigbar, und doch glänzt Cloverfield gerade durch die Inszenierung derselben. Wer die ganzen Wackeleien mit der Kamera verkraften kann, ist hier völlig richtig. Andere werden sicherlich mit Kopfschmerzen den Film abschließen.

 

 

*Katastrophenfilme für Jedermann


Tags:

Katastrophenfilme


Dieser Blog ist unsichtbar!

Gestern Abend lief auf RTL II, dem Sender für schlechte Thriller und Katastrophenfilme schlechthin, ein Film aus eben letzterer Sparte mit dem Namen Wenn der Mond auf die Erde stürzt. Der Film ist so unglaublich mies, trashig und doch iwie cool, dass ich beschlossen habe, ein kleines, zusammengewürfeltes Review wie bei den bisherigen K-Filmen zu machen - allerdings stark komprimiert.

 

 

Wenn der Mond auf die Erde stürzt

 

Filmdaten

 

  • | FILMINFO

  • Originaltitel:
    Earthstorm
    Genre:
    Sciencefictionfilm
    Länge:
    100 Minuten
  • | CAST & CREW

Regie:   Terry Cunningham  
Buch:   Michael Konyves  
Kamera:   John P. Tarver
Produzent:   Paula Devonshire als Line Producer  
  Gordon Yang als Producer  
Darsteller:   Stephen Baldwin als John Redding  
  Conrad Coates als Will  
  Amy Price-Francis als Dr. Lana Gale  
  John Ralston als Dr. Garth Bender  
  Matt Gordon als Albert  
  Jason Blicker als Tony  
  Dirk Benedict als Victor Stevens  
  Anna Silk als Bryna  

 

 

Inhalt

 

Ein schwerer Asteroideneinschlag auf dem Mond bringt die Gezeiten auf der Erde durcheinander und löst schwere Stürme aus. Die Bevölkerung gerät in Panik. Die Untersuchungen amerikanischer Wissenschaftler ergeben, dass die Oberflächenstruktur des Mondes nach den Einschlägen komplett instabil geworden ist. Der Mond droht auseinander zu brechen! Garth Pender, der Chef des American Space Instituts kontaktiert daraufhin seine ehemalige Kollegin Lana Gale, die eine absolute Expertin auf diesem Gebiet ist. Gale möchte den Sprengexperten John Redding ins Weltall schicken und mit einer kontrollierten Sprengung den Untergang der Erde abwenden. Doch ihre Theorie hat Gegner, die auch vor Sabotage nicht zurückschrecken. Die Wissenschaftler, allen voran der Abbruchexperte John Redding machen sich händeringend auf die Suche nach Lösungen, um den Mond zu retten. Doch die Zeit rennt ihnen davon...

 

 

Geeignet für Fans von

  • Kometeneinschlägen, Asteroiden und Meteoriten
  • Stürmen
  • Hochwasser
  • Simpel gestrickten Liebesgeschichten
  • Weltraumfahrten, Raumschiffen und Co.
  • Nuklear-Explosionen
  • Mondfahrten

 


Klischees

  • Wissenschaftlerin, deren Vater gestorben ist und die aus diesem Grund diese Laufbahn eingeschlagen hat
  • Hahnebüchene Liebesgeschichte mit einem Sprengstoffexperten, dessen (na, was glaubt ihr wohl?) Frau erst vor kurzem gestorben ist (Volcano, Dante's Peak, Independence Day und Co lasen grüßen!)
  • Geräusche im All - wann lernen die SF-Macher endlich mal, dass es im All KEINE GERÄUSCHE GEBEN KANN???
  • So verdammt viele Letzte Sekunde- Aktionen, dass man das gar nicht mehr überblicken kann...
  • Heldenhafte Wissenschaftler
  • Emotionale Wissenschaftler
  • Kommandierende Wissenchaftler
  • Coole Wissenschaftler...
  • .. kurz: "Amerika lässt grüßen"- Wissenschaftler
  • Katastrophe passiert in... Amerika
  • Wer rettet die Welt? Amis!
  • Wessen Flagge ist zu sehen? Amerika!
  • Wer kann die besten Lösungen aus dem Hut zaubern? Die.... Aaaaaammmmmiiiiisssssss!!! *Ins Kissen beiß*
  • Verdammt miese Effekte
  • Trashig bis zum geht nicht mehr!

 


Anti-Klischees

  • Eine Mond-Katastrophe gibt es sehr selten in Filmen!
  • Wissenschaftlerin istuzwar sexy, sieht aber nicht wie das Playmate von nebenan aus
  • Was, mehr gibt es nicht mehr? O M G oO *Kreischend wegrenn*




Meine Meinung

 

Nun ja, ich habe ehrlich gesagt nicht viel von dem Film erwartet und wurde trotzdem enttäuscht. Low-Budget- Produktionen haben normalerweise recht ansehnliche Effekte und rücken diese nicht in den Vordergrund. Was hier aber zu sehen ist, widerspricht allen Regeln. Den Effekten merkt man die CGI-Herkunft nur allzu deutlich an. Einzig und allein der auseinanderbrechende Mond ist ein wahrer Hingucker, das haben die Produzenten visuell sehr gut hinbekommen. Verdammt beängstigend, wenn man das Trümmerfeld von der Erde aus sieht...

 

Der Film ist Trash und will anscheinend nichts anderes sein. Zu keiner Zeit bemerkt man Szenen, die man explizit für diesen Film als Merkmal sehen könnte. Kurz im Gedächtnis bleibt einem der Flug durch die riesige Mondspalte, das war es aber auch schon... der Rest ist das übliche "mit Atomwaffen regeln wir alles"- Programm.

 

Was mich am meisten bei diesem Film gestört hat, sind gar nicht mal die ultrahölzern gespielten Charaktere oder die gekünstelten und übertrieben dargestellten Letzte-Sekunde- Aktionen, sondern die Anmaßung der Macher, eine solche gigantische Katastrophe planetaren Ausmaßes könne durch eine Nuklaer-Magneten- was auch immer Explosion beseitigt werden! Selbst als Ultra-Laie, was die Physik und die Astronomie angeht, weiß man, dass das Gezeigte jeglichem Realitätsanspruch fern bleibt - aber ok, es wird nicht umsonst als SF-Film betitelt.

 

Der Film spielt sämtliche schlechten Klischees ab, die in einem K-Film nur sein können! Meine Zuneigung hat der Film nur, weil er ein leicht ungewöhnliches Szenario anbietet, dass es anderen K-Filmen auf diese Weise seltener gibt.

 

Demnach: Seh-Empfehlung nur für die wirklich Hartgesottenen unter euch! images/smilies/m-wink.gif


Tags:

Katastrophenfilme


Dieser Blog ist unsichtbar!

Ich begrüße euch zu einer "heißen Runde". Schnallt euch an, bringt genug Eiswürfel mit und stellt euch der Reihe nach auf. Wir machen einen Ausflug zu einem verdammt heißen Ort, einem Vulkan.

 

Viel Spaß mit dem Film und dar dazugehörigen Kritik eines Katastrophenfilme-Fans! images/smilies/m-smile.gif

 

 

Dante's Peak

 

Filmdaten: http://de.wikipedia.org/wiki/Dante's_Peak 

 

 

Inhalt

 

 

 

Der Vulkanologe Harry Dalton wird von seinem Vorgesetzten, Dr. Paul Dreyfuss, nach Dante's Peak beordert, einen Vulkan zu untersuchen.

Alles deutet darauf hin, dass der Vulkan das Örtchen unbeschadet lässt. Jedoch stößt Harry auf einige interessante Dinge, die ihn zweifeln lassen.

Er geht eine Freundschaft mit der Bürgermeisterin ein und hat eine starke Partnerin, was eine etwaige Evakuierung angeht. Nach und nach findet er heraus, dass der Vulkan ausbrechen könnte; er entdeckt z. B. zwei Leichen in einer heißen Quelle.

Sofort kommt das Team von Harrys Chef und nimmt weitere Untersuchungen vor. Sie finden allerdings nichts und wollen wieder abreisen. Harry versucht jedoch, sie davon zu überzeugen: Das Ding wird ausbrechen!

Es kommt, wie es kommen muss: Ein überdeutlicher Ausbruch zeigt den Menschen, dass der Vulkan es ernst meint.

Wie bei Katastrophen üblich, bricht Massenpanik unter den Anwesenden aus, die Bewohner der Stadt versuchen verzweifelt zu fliehen und verstopfen mit dieser Reaktion nahezu alle Zugangsstrassen der Stadt.

 

Harry, Rachel und ihre Kinder versuchen, Rachels Großmutter zu retten, die allerdings sehr stur ist und ihre Wohnung nicht verlassen will. Auf der Flucht durch einen Säure-Fluss stirbt sie, als sie die anderen mit dem Boot rettet. Harry und seine Freundin versuchen, mit dem Auto zu fliehen und gelangen in die Stadt, als sich dann ein pyroklastischer Fluss löst. Und der hat es in sich!

 

Der Fluss rast direkt auf die Stadt zu. Harry und die Familie versuchen verzweifelt, Zuflucht zu finden, die sie auch in einer stillgelegten Mine finden. Dort angekommen, werden sie durch die Wucht des Ausbruchs verschüttet. Durch einen Peilsender kann Harry sein Team auf die Verschütteten aufmerksam machen; eine Rettungsmannschaft wird geholt, alle sind heilauf!

 

 

Geeignet für Fans von

  • Vulkanen 
  • Magma
  • Verfolgungsjagden Natur - Mensch
  • Häusern, die ohne Weiteres kaputt gehen

 

Klischees:

  • Rammstein sang es schon: "We're all living in America"...
  • Der übliche heldenhafte Wissenschaftler, dessen Charakter unverhohlen an James Bond erinnert
  • Sture alte Großmutter! Wie dumm, sich und die ganze Familie zu gefährden, weil sie nicht von ihrem Haus weg möchte... dazu jedoch mehr in der Kritik.
  • Kleine Kinder zur Dramatisierung
  • Politik contra Wissenschaft, Teil 234
  • Letzte Sekunde Aktion, die Sechste!
  • Zielbestimmtheit der Katastrophe: Natürlich wird die Kleinstadt davon getroffen, nichts anderes...
  • Peinliche Liebes-Story

 

Anti-Klischees:

  • Where are you, Quotenschwarzer? What's wrong, Baguette-Fresse?
  • Neue Liebe hat Kinder, normalerweise keine
  • Ausnahmsweise gibt selbst die Wissenschaft dem Helden nicht unbedingt recht...

 

 

Meine Meinung

 

Zugegegen, Dante's Peak hat viele und vor allem tolle Effekte. Leider machen die fast den gesamten Reiz des Filmes aus; nichts kann man ihm zugute halten, was andere Filme nicht besser machen.

 

Man möchte den Filmemachern Einfallslosigkeit unterstellen: Wie oft hatte man die Story, dass ein einsamer Wissenschaftler eine neue Frau findet, weil er seine alte verlor? Eigentlich in jedem Katasrophenfilm. Diese Einfallslosigkeit kann es doch nur aus dem Grunde geben, dass dafür eine Zielgruppe existieren muss, die auf solchen Schmalz steht...

 

Die Katastrophe selber ist ein verdammter Augenöffner und eine der bestinszeniertesten Katastrophen bzw. Vulkanausbrüche überhaupt. Die technische Brillianz dieses alten Films lässt einen heute noch aufatmen, wenn es die Protagonisten in Sicherheit schaffen, weil die pyroklastische Wolke so realistisch aussieht. Und die ist neben dem Vulkan der heimliche Star des Films.

 

Der Vulkan thront über der Kleinstadt wie ein grimmiger Gott. Diese Ganzzeitbedrohung wude sehr gut umgesetzt: Fast den ganzen Film über sieht man ihn im Hintergrund, die Bedrohung ist allseits vorhanden. Und anstatt im Moment des Ausbuchs nahe heranzu zoomen, wie es die übliche Vorgehensweise bei solchen Filmen ist, zeigt er den Ausbruch zuerst aus der Ferne; das kommt einem zusätzlich so noch bedrohlicher vor.

 

Es lohnt sich nicht darüber zu meckern, dass es wieder einmal Amerika ist, das von der Katastrophe betroffen ist. Leider ist es so, dass fast alle guten K-Filme von dort kommen und sie dementsprechend die Zerstörung ihrer eigenen Heimat gerne zelebrieren. Machen wir in unseren Filmen ja auch.

 

Zugutehalten muss man ihm (dem Film) auch, dass er es sehr gut schafft, eine gemütliche Atmosphäre zu bilden. Das alles dank der kleinen Stadt: Man stellt sich wirklich eine kleine Gemeinde vor, die abgeschieden an einem Vulkanhang lebt. Sehr idyllisch und stilistisch wertvoll, möchte ich behaupten.

 

Alles andere - und das macht den Film ja so schlecht - ist das übliche Kaugummi-Zeugs, dass schon so oft wiedergekäut wurde. Die Liebesgeschichte, die Politiker, die mehr an Geld als an den Menschen interessiert sind, Pierce Brosnan als heldenhafter Forscher, und so weiter, usw...

 

Fü einen Fan ist es ein toller Film, es fehlt ihm jedoch ein Stückchen zu meinen "Alltime-Katastrophenfilmen", zu denen ua Deep Impact und Twiste zählen. Die habe ich aber bereits schon kritisiert; eine Liste mit den anderen Filmchen wird auch bald kommen images/smilies/m-smile.gif

 

Sry für die Menge an Text, bei sowas schreib ich immer viel images/smilies/m-smile.gif

 

Ein schönes WE und bis bald! 


Tags:

Katastrophenfilme


Dieser Blog ist unsichtbar!

Meine Güte, ist das heute windig! Was für ein Wetter haben wir draußen? Oh nein, oh nein! Es ist ein Tornado! Flieht, solange ihr noch könnt, versteckt euch im Keller!

 

Und der Tornado war kein gewöhnlicher, wie sie in den USA vorkommen; er war ein Tier, ein wahres Monstrum der Winde, das nun auf eine kleine Stadt mit ihren nichtsahnenden Einwohnern mit gewaltiger Wut zuraste...

 

Ach, lassen wir das Prosaische; es folgt ein weiteres Review zu einem Katastrophenfilm, den ich kritisch und doch gleichzeitig mit den Augen eines Fans begutachten werde.

Viel Spaß bei

 

 

Twister

 

Filmdaten
Deutscher Titel: Twister
Originaltitel: Twister
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1996
Länge (PAL-DVD): 113 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Jan de Bont
Drehbuch: Michael Crichton, Anne-Marie Martin
Produktion: Walter F. Parkes, Michael Crichton, Steven Spielberg
Musik: Mark Mancina
Kamera: Jack N. Green
Schnitt: Michael Kahn
Besetzung




Inhalt

 

 

 

 

Der Filmtitel ist so kurz und knackig wie das erste Auftauchen eines Tornados - es handelt von Kühen und wie sie fliegen lernten, von kleinen Menschen, die einem großen Wirbelsturm begegnen wollen. Und natürlich von vielen herumwirbelnden Autos, Bäumen und anderen großen Sachen. Und ich spreche hier von Sachen, die wirklich groß sind; mehr dazu aber später.

 

Widmen wir uns den Inhalt. Wir befinden uns auf dem Land und sehen, wie Bill Harding zu seiner Exfrau JoAnne fährt, um die Scheidungspapiere unterschreiben zu lassen. Bill ist ein zukünftiger Wetterfrosch und war Zeit seines Lebens "Tornado-Jäger". Er verfolgte Tornados, um etwas über ihre Struktur, über ihr Wesen und ihre Entstehung herauszufinden. Nachdem er sich jedoch von seiner Frau abwandte, ging er ebenso aus seinem Team raus; er lernte eine neue Frau kennen, die er bald heiraten möchte.

 

Seine Exfrau arbeitete mit ihm an einer Technologie zur verbesserten Voraussage von Tornados, die sie DOROTHY nannten. Bei seinem Besuch entdeckt er, dass das System fertiggestellt ist; JoAnne kann die Papiere jedoch nicht unterschreiben, weil gerade ein Tornado gemeldet wurde, zu dem das Team sofort hinfährt. In der Eile fährt Bill mit seiner neuen Flamme auch mit dem Auto hin...

 

Mit der Zeit, nach zweimaligem Tornado-Einsatz, hat Melissa, Bills neue Liebe, seine ehemalige Arbeit besser kennengelernt, was sie gar nicht gut findet. Ihr ist das alles zu gefährlich und zu viel; nach einem Einsatz, in welchem sie zwei Wasser-Tornados plus fliegenden Kühen gesehen haben, verlässt sie ihn, und er kommt, wie es die ganze Zeit schon angedeutet wird, wieder mit seiner Ex zusammen.

 

Beim Besuch von JoAnnes Tante (Melissa ist noch zugegen) werden sie erst einmal verköstigt, bevor sie (mal wieder) zu einem Einsatz gerufen werden. Bill und JoAnne gelingt es bei diesem Tornado allerdings nicht, DOROTHY in den Wirbelwind zu buxieren. Beide entkommen mit einem blauen Auge.

 

Auf der Fahrt zurück zu JoAnnes Tante erfahren sie jedoch, dass der Tornado in dem kleinen Vorort gewesen ist und ihr Haus völlig zerstört hat. Mit knapper Not können sie die alte Frau aus den Trümmern ihres Hauses retten, bevor es einstürzt. Jetzt haben Bill und JoAnne erst recht einen Grund, das System in den Tornado zu bringen, weil sie dadurch etliche Menschenleben retten können.

 

Sie gelangen mit ihrem Team auch wieder zum Tornado. Als sie diesen dann sehen, klappt ihnen der Mund auf: Es ist ein F 5, die stärkste Kategorie an Tornados, die es gibt. Ehrfurchtsvoll können sie DOROTHY in den Tornado verfrachten. Im Jubel bemerken sie dann fast zu spät, dass das Monstrum die Richtung geändert hat und direkt auf sie zuhält. Ohne Auto relativ aufgeschmissen, rennen sie um ihr Leben und suchen in einem kleinen Dorf Schutz. Die Häuser sind jedoch zu instabil; sie gelangen zu einem kleinen Häuschen, in dem ein Rohr ist, welches tief in der Erde steckt. Mit einem Gürtel befestigen sie sich an diesem und sind ein paar Sekunden später im Auge des Sturmes. Sie überleben es und sind nun Helden, da sie die Vorhersage für Tornados nun erheblich verbessert haben.

 

 

Geeignet für Fans von

  • Wasserhosen
  • Wirbelstürmen
  • Dramatischen Szenen im Wind
  • Großen Gegenständen, die durch die Luft wirbeln
  • und schließlich... fliegenden Kühen images/smilies/m-razz01.gif



Klischees

  • Heldenhafter Wissenschaftler
  • Konflikt neue Frau/ Exfrau
  • Letzte Sekunde-Aktionen (z. B. das einstürzende Haus)
  • Hohe Katastrophendichte
  • Amerika *seufz*
  • Absolut klischeehafte Charaktere, die einer Seifenoper entstammt sein könnten...



Anti-Klischees

  • Kein Quotenneger oder Alibi-Baguette-Fresser
  • Alte Liebe erlischt neue Liebe
  • Tornados schonungslos in einer Kleinstadt eingesetzt
  • Viele Varianten von Tornados (normalerweise immer nur 'einer')
  • Kleine Kinder fehlen vollständig
  • Keine Opposition, die die Katastrophe herunterredet



Meine Meinung


Damit wir es gleich mal sagen: Twister gehört zu den 10 % Katastrophenfilmen, die ich mir sehr gerne und immer mal wieder anschaue!

 

Der Film hat fast keine Längen und versprüht ein angenehmes Kleinstadt-Flair dass weder aufdringlich noch Fehl am Platze ist. Wenn das Tornado-Team zu JoAnnes Großmutter fährt und dort Annekdoten aus dem Leben erzählt werden, hat das schon fast etwas Philosophisches - wenn nicht die Charaktere so verdammt klischeehaft dargestellt wären.

 

Bringen wir es hinter uns - Charakter-Interpretation habe ich schon in der Schule gehasst, weil es immer uninteressante Figuren waren, die man beschreiben musste - hier ist es genauso. Wir haben den Wissenschaftler, der zwischen zwei Frauen steht und sich nicht entscheiden kann; wir haben die Ex, die noch etwas von ihm will, wir haben ein paar verrückte Idioten im Team, die die Tornado-Jagd als ein Spiel sehen, und natürlich die Eifersüchtige Neue, ohne die die Klischee-Kapelle nicht alle Töne spielen könnte. Figurenmäßig wird also alles geboten, was ein im Kern grundlegender K-Film hat.

 

Anders ist es da mit der Geschwindigkeit, mit der der Film voranschreitet. Das Team fährt von einem Tornado zum nächsten, als Zuschauer hat man nur selten Verschnaufpausen - man kann sich vorstellen, wie das Leben eines Tornado-Jägers ist. Die Frequenz, in der die Tornados auftauchen, ist auch nicht gerade niedrig - aber hey, das ist ein Film über Tornados, und wenn wenige erscheinen würden, wäre das langweilig. Punkt aus!

 

Der Plot mag wenig Sinn ergeben, aber das tut bis auf The Day After bei keinem K-Film funktionieren. Ergo achtet man als Fan auf die Effekte, die die Hauptdarsteller in diesem Film sind. Es ist atemberaubend, wenn die Crew am Ende des Films vor dieser riesigen, schwarzen, sich unglaublich schnell drehenden Wand aus Wind besteht. Ehrfurcht überkommt den Zuschauer.

 

Aaaaaaaber... It's again, it's Gods damn, old old patriotic country - Ladies and Gentleman, I'll present you the fighter of the century, in the right corner.... Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaameeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeerrrrriiiiiiiiiiiiiiiiiicaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!

Applaus für Amerika! Aber warten Sie mal... hatten wir diesen alten Kämpen nicht schonmal gehabt? Ach ja, in den dutzend anderen K-Filmen.

Um das mit den Worten Phil Harris' zu kommentieren: "Ahhh, ahhh, ahhhhhh... I haven't any comment to make..."

 

Twister rangiert unter meinen persönlichen Favoriten, weil er ein kleines bisschen anders als andere K-Filme ist; die Unterschiede liegen im Detail, aber die machen das eben aus. Es mag vielleicht die Rivalität der zwei Tornado-Teams sein oder die lustige Melissa, die ihren Patienten (sie ist Psychologin) während eines gefährlichen Einsatzes den Rat gibt, er solle aufhören, seiner Frau den Orgamsus vorzurtäuschen.

 

Und was wäre dieser Film ohne sein Aushängeschild, die fliegende Kuh? Das ist definitiv die lsutgiste Szene überhaupt und hebt den Film von anderen ab.

 

Damit möchte ich das alles hier abschließen und hoffen, dass der Text euch gefallen hat und ein bisschen was zum Schmunzeln dabei war. images/smilies/m-smile.gif


Tags:

Katastrophenfilme


Dieser Blog ist unsichtbar!

Die Erdbeben- und Sturmkatastrophe, die gleich zweifach in den vergangenen Wochen über China und Burma hereinbrachen, erschüttert derzeit die ganze Welt. Hilflos muss man mit ansehen, wie die chinesische Regierung Hilfsgüter verweigert und tausende Menschen an Seuchen, Verhungern oder Verdursten sterben. Dieselbe Situation in Burma, wo das ganze noch stärkere Züge annimmt.

 

Das Schlimme an den Katastrophen ist nicht die Katastrophe selbst, sondern die humanen Auswirkungen, die Zehntausende gefährden. Doch um einen entsprechenden Überblick zu gewährleisten und die Stationen dieser qualvollen Eskapade zu zeigen, wollen wir zuerst das Erdbeben analysieren, welches vor einer Woche die Menschen in China überraschte.

 

 

Das Erdbeben

 

Am Montag rüttelte das Erdbeben mit einer Stärke von 7,1 auf der nach oben offenen Richterskala hunderttausende Menschen wach. Häuser stürzten wie Legobauten ein und Straßen wurden aufgebrochen wie dünnes Holz.

 

 

 

Die Ortschaft Xinhua in der Provinz Sinchua traf es am härtesten; hier wurden nach Angaben der zuständigen Behörden mehr als 20.000 Menschen Opfer der Katastrophe.

 

 

 

Mianyan, eine Industriestadt mit ungefähr 750.000 Einwohnern, ist indes zur Fluchtstätte vieler obdachloser Chinesen geworden. Als Resultat dieser Massenbewegung stiegen die Lebensmittelpreise stark an. Etliche Supermerktregale, die normalerweise gefüllt werden müssten, bleiben und blieben leer.

 

Erst nach zwei Tagen konnten militärische Einsatzkräfte vor Ort kommen, da es ihnen schlechtes Wetter nicht ermöglichte, in die Nähe des Epizentrums zu gelangen.

 

China verordnete unterdessen eine dreitägige Staatstrauer. Untersagt den ausländischen Hilfstruppen, die ins Land wollen, um der Bevölkerung zu helfen, jegliche materielle Anteilnahme. So gelangen nur die chinesischen Hilfsgütern in Alibi-Austeilungen und durch Pseudo-Flücjtlingscamps an die Menschen, die die Lebensmittel so dringend benötigen.

 



Zum Weiterlesen hier klicken...

Tags:

China Katastrophen


Dieser Blog ist unsichtbar!

Und los geht es mit den Katastrophenfilmen!

 

Letzte Woche hatte ich eine Umfrage gemacht, welchen der drei Filme

 

  • Deep Impact
  • Twister
  • Dante`s Peak

ihr reviewed haben wollt. Die Wahl ging unentschieden aus, allerdings hatte Deep Impact mehr Einzelstimmen. Deswegen kommt am heutigen Tage Deep Impact (im folgenden mit DI abgekürzt) dran, und morgen folgen dann Twister und Dante`s Peak.

 

Los geht es, viel Spaß beim Lesen images/smilies/m-smile.gif

 

 

Deep Impact

 

Filmdaten
Deutscher Titel: Deep Impact
Originaltitel: Deep Impact
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1998
Länge (PAL-DVD): 120 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Mimi Leder
Drehbuch: Bruce Joel Rubin
Michael Tolkin
Produktion: David Brown
Richard D. Zanuck
Musik: James Horner
Kamera: Dietrich Lohmann
Schnitt: Paul Cichocki
David Rosenbloom
Besetzung

 


Inhalt

 

 

 

Der Film beginnt mit der Einführung zweier Jugendlicher, Leo Biederman und Sarah Hotchner. Diese entdecken einen merkwürdigen Flecken am Himmel, der sich weder als Stern noch als ihnen bekannter Himmelskörper einordnen lässt. Die Hobbyastronomen geben die Ergebnisse an den Astrophysiker Dr. Marcus Wolf weiter, der entdeckt, dass es sich bei der Himmelserscheinung um einen Asteroiden handelt. Interessiert lässt er die Flugbahn des Kolosses berechnen, erschrickt allerdings, als er sieht, dass der Brocken direkt auf die Erde zusteuert. Voller Panik verlässt er die Sternenwarte, will das Ergebnis dem Militär mitteilen, verendet aber durch einen Autounfall, der ihm auf einer Gebirgsstraße passiert.

 

Ein Jahr später stößt die Reporterin Jenny Lerner auf Informationen, die die CIA offensichtlich vertuschen möchte. Sie wird gefangengenommen, trifft den Präsidenten, der ihr jedoch freundlich gesinnt ist, und erfährt, dass die Erde in absehbarer Zeit von einem Himmelskörper getroffen wird. Der Präsident bittet sie, dies noch nicht publik zu machen und verspricht ihr, bei der Pressekonferenz zur Bekanntgabe des Einschlags einen vorderen Platz zu reservieren.

 

Der Staat selber allerdings ist nicht untätig geblieben: Er hat Vorbereitungsmaßnahmen für den Fall getroffen, dass der Komet einschlägt. In einem Gebirge werden Höhlen gebaut, die eine Arche Noah der Menschheit werden sollen. Durch ein Losverfahren sollen 1 Mio. Menschen in diesen Bunkern Zuflucht finden können - und das bei 250 Mio. Amerikanern.

 

Unterdessen wurde ein Raumschiff mit fähigen Astronauten zum Kometen geschickt, der in den Brocken Löcher bohren und diesen dann mit Atombomben ins Jenseits befördern soll. Sie schaffen es, ein Loch zu bohren, aber die Sprengung reicht nicht aus, um den Kometen zu stoppen. Er teilt sich stattdessen in einen größeren und einen kleineren Asteroiden. Nun müssen sie schnellstens entscheiden, welchen der Himmelskörper sie sprengen. Sie entscheiden sich für den Großen; der Kleine soll auf der Erde aufschlagen, da er weniger Gefahr darstellt.

 

Die Menschen verkriechen sich im Schutzbunker, und Leo Biederman selber hat eine 'Einladung' für die moderne Arche Noah erhalten. Er verheiratet sich mit seiner Freundin Sarah Hotchner, damit diese unter dem Namen Biederman zusammen mit ihren Eltern in die schützende Höhle hinein kann. Als sie von einem Bus abgeholt werden, entstehen allerdings Komplikationen, weil ihre Eltern nicht rein können. Sarah möchte sie nicht verlassen, und so fährt die Familie Biederman alleine weg. An den Höhlen angekommen, überlegt es sich Leo anders und fährt zurück, um Sarah abzuholen. Er trifft sie zu Hause nicht an, findet aber ein Motorrad vor, dass er benutzt und auf der Autobahn, kurz vor dem Einschlag, Sarah mit ihren Eltern findet. Diese geben Sarah ihre kleine Schwester und überzeugen sie, dass es besser ist, in Schutz zu gehen. Zusammen mit Leo flüchtt sie nun vor der tödlichen Welle; beide können sich auf eine kleine Anhöhe retten. Erschreckt müssen sie beobachten, wieviele Menschen bei der Flut ums Leben kommen.

 

Jenny, die Reporterin, wurde auch für die Schutzhöhlen ausgewählt. Sie klärt vorher jedoch einen Zwist mit ihrem Vater, der ihre Mutter für eine jüngere Frau verlassen hat, die Jennys Schwester sein könnte. Ihre Mutter selber bringt sich mit Schlaftabletten um, nachdem sie erfährt, dass sie nicht gewählt wurde. Kurz vor dem Einschlag des kleineren Bruchstückes fährt sie zu ihrem Vater und verbringt die letzten Momente ihres Lebens mit ihm.

 

Dem Raumschiff und seiner Besatzung bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst in die Luft zu sprengen und den großen Teil des ursprünglichen Kometen zu zerstören; sie haben keinen Treibstoff mehr und könnten vom Kometen, wenn sie die Bomben einmal gesetzt hätten, nicht mehr weg. So bleibt ihnen kein anderer Ausweg, als sich selbst zu opfern.

 

 

 

Geeignet für Fans von

  • Überschwemmungen, Flutwellen
  • Kometen-Einschlägen
  • Astronomischen Katastrophen
  • Entdzeitstimmung
  • Schicksalen, wie sie nur der Film schreibt



Klischees:

  • Quotenneger (der diesmal allerdings der Präsident ist)
  • Liebesgeschichte(n)
  • Heldenhafte Wissenschaftler/ 'Normalberufliche'
  • Natürlich gibt es einen Ausweg aus dieser kosmischen Katatrophe, die ein kleines bisschen aufgesetzt wirkt*
  • New York, New York, das sagte auch einst der Gegenspieler des Highlanders..


Anti-Klischees:

  • Keine 'Schonung' der Tode von Hauptdarstellern - nur wenige überleben
  • Herzergreifende Schicksale, z. B. der des erblindeten Raumfahrers und seines Sohnes
  • Kein Politiker, der als Oposition der Forscher fungiert, sondern direkt die Vernichtung des Kometen einlenkt
  • Kein 'guter' Ausweg, Entscheidungen müssen mit Bedacht und mit schweren Folgen getroffen werden*
  • Kein 'Kleiner-Kind'-Effekt, der die dramatischen Momente hochschraubt (nur zum Tränen-Drücken benutzt)

 

* ergänz sich




Meine Meinung

 

Was soll man über Deep Impact sagen und schreiben, was nicht schon dutzende verschiedener Kritiken verrfasst haben?

 

Mein Schwerpunkt liegt auf den jeweiligen Fans von Katastrophenfilmen, die diese Sorte von Movies nicht mit den üblichen Kriterien beurteilen. Deswegen wird das hier keine übliche Kritik, sondern ein Sammelsurium subjektiver Aussagen, die speziell für Anhänger des Genres ausschlaggebend sein dürften.

 

Der Plot wirkt nicht neu und nach dem zehnten Film, in dem irgendetwas dunkles und Bedrohliches, sei es jetzt Godzilla oder Bushs fette Mutter, die USA bedroht, möchte man sich als Fan doch denken: Besitzt Amerika einen Katastrophen-Magneten, oder weshalb ziehen sie die großen und bösen Bedrohungen immer an?

 

Ein Kometeneinschlag ist nichts Alltägliches. Und doch gehen die Protagonisten an diese Katastrophe so heran, als ob der Einschlag ein etwas größerer Vulkanausbruch oder en gefährlicherer Tornado wäre. Meinen die wirklich, unterirdische Bunker würden der Menschheit helfen? Zudem, die Planung ist absolut mies und schlecht. Warum bauen die nur 1 Bunker-Kette? Wir sehen doch, die USA hat Finanzen für vielleicht 100 von den Bunkern. Es müssen nur alle helfen. Aber wie immer kann hier nur das Militär etwas anrichten. Normale Menschen werden als Opfer dargestellt, die sich den Künstlern und Wissenschaftlern, die für dieses Programm schon vorher ausgewählt sind, unterzuordnen haben.

 

Aber überlegen wir genauer, ist das genau die Stärke dieses Films: Dieser widerspruchslose Kompromiss aus Besorgnis um die Bevölkerung und Ungerechtigkeit, wichtige Plätze in den Höhlen für berühmte Menschen zu verschwenden, begleitet einen den ganzen Film durch.

 

Die zweite große Stärke sind die diesmal wirklich (und das meine ich nicht nur so) toll und interessant dargestellten Schicksale der Menschen. Anstatt die übliche Standardformel "Forscher X rettet Politikerin Y und sie verlieben sich" zu nehmen, fährt der Film hier unglaubliche Momente auf, die wahrlich an den Tränendrüßen drücken. Da sei besonders das Schicksal der Astronauten genannt. Es ist natürlich vorhersehbar, dass die Missions scheitern muss, denn ein wenig Dramatik muss auch sein. Aber unter welchen Umständen die letzten Momente der Crew ablaufen, das ist toll. Da wäre der erblindete Astronaut, der bei der Mission sein Augenlicht verlor. Er hat auf der Erde einen kleinen Sohn, den er wegen der Selbstopferung nicht mehr sehen wird. Nicht mehr sehen im wörtlichen Sinne: Auf dem Monitor kann er ihn nicht sehen, und so bleiben nur die Stimmen seiner Frau und seines Kindes, von denen er Abschied nehmen muss. Oder die Reporterin Jenny: In ihrer Beziehung zu ihrem Vater könnte man denken, das wird vor dem Einschlag nichts mehr. Jedoch, in allerletzter Minute quasi, besinnt sie sich und fährt zu ihrem Daddy, um mit ihm zusamen zu sterben.

 

Da wäre noch die meiner Meinung nach größte Stärke des Films: Die Liebesgeschichte der zwei Jugendlichen, absolut klischeefrei erzählt und mit einem Hauch von Romeo und Julia- Romantik behaftet. Die Tatsache an sich, dass die Liebesgeschichte überhaupt in dem Film vorhanden ist, bedarf der Kategorie 'Klischee', die Ausführung aber ist anders, als man sie sich vorstellen könnte.

 

Diese zwei, nein, sogar drei Stärken des Filmes überbrücken mit Leichtigkeit die Schwächen, die sich offensichtlich aufzeigen. Wir haben einen Quoten-Schwarzen, der so deutlich platziert ist, dass man den Machern Einfallslosigkeit unterstellen könnte.

 

Die Protagonisten sind allesamt heldenhaft und bräuchten sich vor Siegfreid dem Drachentöter oder Gilgamesch nicht verstecken. Hier wird die ganze Palette (ur)amerikanischer, patriotischer Helden abgespielt. Vom Jungen, der seine Geliebte trotz offenkundiger Gefahren noch erreichen möchte, von der Reporterin, die ihren Platz für eine Kollegin und ihr Kind opfert, und schlussendlich von der Crew, die, triefend vor Pathos, in den Kometen reinfliegt und ihn zerstört. Ich frage mich stets, welche Klassen dieser Film haben könnte, wenn er auf die ganzen Darstellungen der genannten Szenen und Momente verzichten würde. Wir hätten vielleicht einen Klassiker gehabt, der sich mit "The Day After" messen könnte. Doch anstatt dessen entfernt sich der Film vom Idealbild des amerikanischen Katatrophenfilms.

 

Die Effekte, so spärlich sie eingesetzt werden, raubten mir damals im Kino den Atem. Es gibt egtl nur einen 'großen' Moment, in dem diese Effekte zünden, und zwar beim Einschlag des Kometen, wenn sich die riesige Welle auftürmt und die Landschaft verschlingen möchte. Man versinkt vor Ehrfurcht im Sessen und hält den Atem an; man selber weiß, das ist zwar sehr unwahrscheinlich, könnte aber jederzeit passieren. Vielleicht nicht in dem Ausmaß, aber die Gefahr ist da.

 

Um jedoch endlich ein Schlusswort zu finden: Der Film hat eine klasse Katastrophe, mit tollen und interessanten Schicksalen, die den Film gegenüber anderen gehörig aufwerten.

 

Schaut ihn euch an, er ist definitiv einen Kauf wert, auch für die, welche mit dem Genre evtl. nichts anfangen können images/smilies/m-wink.gif


Tags:

Katastrophenfilme


Dieser Blog ist unsichtbar!

Hi liebe CW-Gemeinde,

 

in meinem Blog siehts aus, als ob die Pest gewütet hätte. Ich kann kaummehr Einträge verfassen, weil ich selten Zeit habe - außer an WEs. Ist natürlich schade, da das Bloggen hier sehr spaßig ist images/smilies/m-smile.gif

 

Aber weil jetzt WE ist und ich mir vorgenommen habe, eh mal wieder einen Katastrophenfilm unter die Nägel zu reißen, beschloss ich, euch die Wahl des Films zu überlassen. Zwischen deien könnt ihr auswählen, ich werde mich ganz nach euch richten images/smilies/m-smile.gif

 

Zur Wahl stehen:

 

  • Dante's Peak
  • Twister
  • Deep Impact

Ich würde mich freuen, wenn ihr euch rege an der Wahl beteiligt.

Tags:

Katastrophenfilme


Beitrag melden

Du möchtest XXX melden? Schreibe bitte ein kurzes Statement mit der Begründung und klicke auf "melden".
Melden