Yggi's Kosmos

Eine Reise durch Raum, Zeit & die Welt der Videospiele

Suche nach Tags: Astronomie


Dieser Blog ist unsichtbar!

Consolewars war der Geburtsort von Yggi's Kosmos. Beinahe nostalgisch blicke ich auf die ersten Stunden, Tage, Wochen und Monate zurück, in denen fast täglich neue Blogeinträge zum und über das Univbersum verfasst habe. Nun, nach mehr als sieben Jahren von Yggi's Kosmos und mehreren kurzen bis langen Pausen, besteht die Serie wieder.

 

In den letzten Jahren ist so einiges passiert in Raumfahrt und Weltall. Man hat (endlich!) Gravitationswellen Dank des Verschmelzens zweier schwarzer Löcher nachweisen können, man vermutet einen 9. "echten" Planeten im Sonnensystem und entdeckt mehrere schwarze Löcher weit entfernter Galaxien, deren Materiejets mysteriöserweise in die gleiche Richtung "zeigen".

 

Nun, die Astronomie und die Wissenschaft stehen beide nicht still, denn die NASA hat vor wenigen Tagen, am 10. Mai 2016, erst bekannt gegeben, dass sie sage und schreibe 1.284 neue Exoplaneten entdeckt habe. Wie und warum diese Entdeckungen gemacht wurden, seht ihr in folgendem Beitrag, bei dem ich euch viel Spaß wünsche!

 

 https://


Tags:

Yggi's Kosmos Astronomie Exoplaneten


Dieser Blog ist unsichtbar!

NEIN, nein, nein, in diesem Eintrag geht es NICHT um das CERN, den LHC oder eine andere Verschwörungs- oder Katastrophentheorie, die mit dem vor mehreren Jahren gestarteten Experiment zusammenhängt. Hier geht es alleinig um Fiktion und Wissenschaft, bzw. um meine Vorstellung, wie es auf der "anderen Seite" eines Schwarzen Loches aussehen könnte.

 

 

 

Die andere Seite oder der andere Raum?

 

 

Ganz grob gefragt: Was würde passieren, wenn die Erde mitsamt der Menschheit durch ein Schwarzes Loch fallen/ gezogen werden würde?

 

 

Viele denken bei solchen Fragen an den Weltuntergang oder malen sich einen esoterischen Platz aus. Für manche ist es ein Wurmloch, ein Portal zu einem gänzlich unbekannten Winkel des Universums, der womöglich mehr als 5 Mrd. Lichtjahre entfernt sein könnte. Oder doch nur 5 Millionen, gar nur 500? Der Fantasie sind ebenso keine Grenzen gesetzt wie der Wissenschaft, denn selbst Letztere vermag nicht zu sagen, was mit der Materie passiert, die ein solches Loch verschluckt.

 

 

 

Was hätten wir davon, in Richtung eines Schwarzen Loches zu fliegen und uns in diesem kosmischen Mahlstein pulverisieren zu lassen? Einer Hölle gleich muss die unmittelbare Umgebung des Schwarzen Loches sein. Eigentlich ein Ort, an dem Kein Lebewesen je sein möchte.

 

 

Das Schwarze Loch könnte aber auch wortwörtlich eines sein, ein Zugang zu einem Gefängnis, aus dem Materie nicht mehr entrinnen kann. Tatsache ist, dass die Masse eines Loches sich immer weiter vergrößert, je mehr Material es aufnimmt. Wieso sollte also Materie dann entrinnen können, wie es uns hunderte Bücher und Magazine vorschlagen? Wieso soll es der Zugang zu einem Wurmloch sein? In einem solche Falle müsste die Materie wieder entweichen, aber das tut sie nicht, weil sich der Radius bei einem Schwarzen Loch, wie oben bereits erwähnt, solange vergrößert, wie es Materie aufnimmt Und wenn kein Material mehr in Reichweite ist, zerstrahlt es über die Jahrmilliarden hinweg.

 

 

Aber was wäre, wenne es wirklich der Zugang zu einem fremden Raum-Zeit Kontinuum sein sollte? Wenn vielleicht nur ein bruchstückhafter Teil der Materie entweicht, an einem völlig anderen Platz des Universums? Dann könnten wir in einer noch fernen, fernen Zukunft mit den richtigen technischen Mitteln die Möglichkeiten haben, Lichtjahre in Sekundebruchteile zurückzulegen. Aber das ist wiederum eine Fiktion der Fiktion und so unwahrscheinlich, dass es vermutlich nie so kommen wird, wie wir es uns wünschen.

 

 

Oder doch? Oder nicht? Was denn jetzt?

 

 

Welche Möglichkeit auch immer es geben wird, eines Tages eventuell solche Reisen zu unternehmen, sie liegen in einer sehr fernen Zukunft, sofern uns nicht bald eine fremde Rasse besuchen sollte und uns ihre Technologie gibt. Und das ist vermutlich erheblich wahrscheinlicher als ein Besuch von Menschen auf einem Lichtjahre entfernten Stern.

 

 

 

Ein anderer Mensch?

 

 

Angenommen, nächste Woche stünde eine solche Reise zum ersten Mal an und es wird von Menschen ausgelost, wer rein geht. Was erwartet ihn/sie? Ist der Ort, an dem er/sie herauskommt, bestimmbar, oder hängt es von der Laune des Schicksals ab, wo er/sie das Wurmloch verlässt? Ist eine "Straße" zu einem anderen Teil der Galaxis oder gar einer anderen Galaxie selbst? Mutmaßungen begleiten den jungen Recken/die junge Reckin auf ihrer Reise.

 

 

 

Im Disney-Film The Black Hole rast ein Schwarzes Loch auf die Erde zu. Der Mahlstrom des dunklen Giganten wird hier verharmlost dargestellt und spiegelt keineswegs die kosmologische Realität wieder.

 

 

Und wenn es denn nun passiert, was geschieht mit den zig Trilliarden Informationen, die unser Körper enthält? Position der Organe, der Arterien, ja, jedes einzelnen Moleküls? Werden wir unverändert befördert, oder geht in uns/ an uns eine Veränderung vor, die keiner so erwartet hatte? Wird der eigene Horizont erweitert oder findet eine evolutionäre Degradierung statt? Ist das Wesen, das man durch das Loch schickt, dann erweitert oder zurückgestuft worden?

 

 

Diese Fragen könnte man ins Unendliche fortführen, und man würde auf keine zufriedenstellende Antwort darauf erhalten.


Tags:

Schwarzes Loch Yggi's Kosmos Realität Wurmloch Fragen Astronomie Kosmologie


Dieser Blog ist unsichtbar!

Die Beschäftigung mit dem Mars

 

 

Der Behauptung, dass kein Planet den Menschen so viele Mysterien liefert wie der Mars, kann Rechnung getragen werden, wenn wir uns die vielen und anhand des Erkenntnisgewinns qualitativ höchst unterschiedlichen Missionen anschauen, die von den Menschen auf den Mars geschickt wurden. Zwar ist der rote Planet der vermutlich besterforschte extraterrestrische Himmelskörper nach dem Mond, doch geben gerade die vielen Daten und Informationen, die man vom Mars erhält, den Wissenschaften der Planetologie und der Astronomie viele Rätsel auf. Es gilt wie überall in der Naturwissenschaft die Devise: Je besser man etwas erforscht, desto mehr Fragen werden aufgeworfen.

 

 

Ein beliebtes Thema in der Astronomie sind Außerirdische. Schon oft wurden die kleinen grünen Männchen in Verbindung mit dem Mars genannt, die Suche nach außerirdischen Lebensformen hat nicht nur bei SETI, sondern auch bei der NASA Hochkonjunktur. Doch unter dem Sammelbegriff „kleine grüne Männchen“ versteht man bei der US-amerikanischen Weltraumorganisation nicht etwa nach Hause telefonierende ETs oder haarige Wesen wie ALF, sondern etwas schlichtere und kaum zu sehende Formen von Leben: Bakterien und Mikroben.

 

 

 

Der Mars erscheint rot, weil in der Atmosphäre Eisenmoleküle gebunden sind. Das gibt dem Planeten sein "rostiges" Äußeres und animierte in der Antike die Römer dazu, diesen Himmelskörper wegen seiner blutroten Farbe mit dem Kriegsgott Mars gleichzusetzen.

 

 

Von diesen soll es, davon sind einige Wissenschaftler überzeugt, auf dem Mars einst gewimmelt haben. Durch die „Flucht“ des Wassers in den Weltraum (der Mars hat sehr geringe Anziehungskräfte), so die Überzeugung der Akademiker, wäre jedoch die Lebensgrundlage des Lebens auf dem Mars vernichtet und das Leben gezwungen worden, sich anzupassen. Diese Anpassung wäre etwa eine Verlegung des Lebensraumes in den Untergrund, durch den die tödliche kosmische Strahlung und die sauerstoffarme Luft nicht dringen können. Unter dem Boden werden noch heute Lebensformen vermutet; es wird fieberhaft nach ihnen gesucht.

 

 

Eng verbunden mit der Vorstellung von Leben ist das Vorhandensein von Wasser. Gerade auf dem Mars gab es, so die wissenschaftlich nachgewiesene Tatsache, einst ausgedehnte Meere, Flüsse und Seen. Als der Planet jedoch zur Ruhe kam, seine Atmosphäre in den Weltraum entwich und das Wasser auf Wanderung ging, wurde er zu dem roten und trockenen Himmelskörper, den wir heute kennen.

 

 

 

Der Mars und seine feuchte Vergangenheit

 

 

Als wäre die (nachgewiesene) Hypothese eines urzeitlichen Meeres, das in den Anfangstagen des Mars bestand, noch nicht genug bewiesen, so sind jetzt neue Hinweise auf die Existenz einer ausgedehnten Wasserfläche aufgetaucht. Das Radargerät MARDIS der europäischen Raumsonde Mars Express ist seit 2005 in Betrieb und liefert seit all den Jahren wichtige Radardaten über die Zusammensetzung des Planeten. Nun haben zwei Astronomen die Daten von zwei Jahren ausgewertet und dabei eine Schicht eines äußerst dünnen Materials entdeckt, die sich über die nördliche Hemisphäre des Planeten ausbreitet.

 

 

 

Im Vergleich der Planeten Mars und Erde erscheint der rote Planet wie ein Mahnmal an das Leben auf der Erde: Würde der blaue Planet so aussehen wie der tote rote Himmelskörper, wenn es kein Wasser gäbe?

 

 

Diese dünne Schicht interpretierten die beiden Forscher als Meeresablagerungen. Damit ähnelt die Form der großen Ablagerungsfläche der eines Meeres. Die „Ränder“ dieser Ablagerungen seien dabei als fossilisierte Küsten zu interpretieren. Das dünn abgelagerte Material gibt Hinweise auf Sedimentgestein und sogar Eis. Sedimentgestein ist ein Material mit sehr geringer Dichte, das durch die Erosion von Wasser abgetragen wurde und sich dann a einer anderen Stelle abgelagert hat.

 

 

 

Ozeane in der Frühzeit des roten Planeten

 

 

Der Ozean, den die Wissenschaftler gefunden haben, dürfte vor rund drei Milliarden Jahren existiert haben. Das Wasser dürfte sich nach Einschätzungen der Forscher relativ lange an der Oberfläche gehalten haben, bis es entweder verdampft ist oder sich als Eis zurück in den Untergrund gezogen hat. Ob sich hier innerhalb dieses Zeitraums Leben entwickeln konnte, ist fraglich.

 

 

Die Sedimentablagerungen sind der bisher beste Beweis dafür, dass es größere zusammenhängende Meere auf dem Mars gegeben hat. Auch wurde dadurch bewiesen, dass Wasser eine wichtige Rolle in der geologischen Geschichte des Mars gespielt hat – alleine schon durch das Vorhandensein großer Wasserflächen werden ganze Landschaften verändert.

 

 

 

Die Marssonde Mars Express liefert seit 2005 wichtige Daten zur Erforschung des Planeten.

 

 

Die einzige Frage, die durch diese neue Erkenntnis aufgeworden wurde, lautet: Wohin ist das Wasser verschwunden? Wie schon eingangs erwähnt glauben die Wissenschaftler, dass es entweder als Eis im Untergrund existiert oder infolge der „Atmosphärenflucht“ in den Weltraum schlicht und ergreifend verdampft ist; Wasser benötigt einen bestimmten atmosphärischen Druck, um flüssig zu bleiben. Ist dieser nicht gegeben, so kann Wasser verdampfen, obwohl es nicht den Siedepunkt erreicht.

 

 

Die Frage nach potenziellem (urzeitlichen) Leben auf dem roten Planeten ist damit freilich nicht beantwortet. Auch wenn das bloße Vorhandensein von Wasser in Form größerer Ozeane kein Garant für Leben darstellt, steigt doch die Wahrscheinlichkeit der Existenz von Bakterien oder Mikroben, wenn es mehrere Male in der Vergangenheit des Mars größere Wasserflächen wie Flüsse, Seen und sogar Meere gegeben hat.


Tags:

Yggi's Kosmos Mars Wasser Ozeane Leben Außerirdisches Leben Mikroben Mars Express Astronomie Planet


Dieser Blog ist unsichtbar!

Das Leben des Astronomen Carl Sagan

Für Leute, die sich mit SETI und der damit verbundenen Suche nach außerirdischen Intelligenzen beschäftigen, ist der Name Carl Sagan wie der heilige Gral für Theologen: Nahezu jeder Astronomie-Begeisterte kennt und verehrt ihn. Geboren ist er im Jahr 1934 und gestorben im Dezember 1996.

In diesem Eintrag möchte ich den Mann ehren, der so viel für das Verständnis des Universums getan hat, dass seine Errungenschaften durchaus mit denen Edwin Hubbles oder Tycho Brahes verglichen werden dürfen.

 

 

Sagan, wie er in seiner TV-Show "Unser Kosmos" in Erscheinung trat. Selbstbewusst, aber bescheiden, beantwortete er alle Fragen - "es gibt keine dummen Fragen", sagte er stets.

 

 

Carl Sagan war alles in einem: Astronom, Astrophysiker, Exobiologe, Fernsehmoderator, Sachbuchautor und Schriftsteller. Allem voran war er aber ein Visionär, der eine Zukunft des Menschen im Weltraum als eine logische Konsequenz der ständigen Wissensvermehrung sah.

 

Der Astronom und Exobiologe Sagan: Carl Sagan war schon sehr früh in der Astronomie tätig und arbeitete Zeit seines Lebens an den Voyager-Sonden und anderen Projekten der NASA. Ihm sind fundamentale Erkenntnisse über Planeten wie Mars, Venus oder Merkur zu verdanken, denn er entwarf und konzipierte die Sonden, die zu ihnen unterwegs waren.

Er entwarf u.A. jene interstellare Botschaft, die auf einer goldenen Platte and er ersten Voyager-Sonde befestigt ist:

 

Auf dieser Goldplatte sind Informationen über die Erde, das Sonnensystem und die Menschheit in einer Art "universellen Code" aufgetragen - Mithilfe der Sprache, die alle Zivilisationen sprechen dürften, der Mathematik, hofften die NASA-Wissenschaftler, dass diese Zeilen eines Tages von anderen Zivilisationen entdeckt und verstanden werden würden.

 

 

Diese Goldplatte enthält Aufzeichnungen über die Menschheit, die Erde und das Sonnensystem. Für den höchst unwahrscheinlichen Fall, so dachten es sich die NASA-Wissenschaftler, dass eine außerirdische Intelligenz die Sonde finden sollte, kann diese Zivilisation Daten der Menschheit entnehmen.

Sagan war Zeit seines Lebens davon überzeugt, dass die Milchstraße voll von fremden Zivilisationen ist – mit ein Grund, weswegen er und andere Überzeugte (.u.A. Frank Drake) SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) gegründet haben. Anfangs noch mit Geldern der NASA unterstützt, war das SETI-Programm bereits nach mehreren in einer starken finanziellen Krise und musste beinahe aufgegeben werden; ohne private Spenden würde es das Programm bis heute nicht mehr geben.



Zum Weiterlesen hier klicken...

Tags:

Carl Sagan Yggi's Kosmos Astronomie


Dieser Blog ist unsichtbar!

Mich als Astronomie-Begeisterten macht es immer noch sprachlos, wenn ich das Leben auf der Erde betrachte: So unwahrscheinlich, wie es ist, hat doch mindestens ein Planet im Universum einen kreativen Blowout gemacht und ein Utopia für organische Materie hervorgebracht.
Dass dabei eine Reihe von Zufällen eine extrem wichtige Rolle spielt, vergessen wir oft - wir nehmen das Leben hin, so wie es ist und machen uns keine Gedanken darüber. Doch wenn wir folgende Ursachen betrachten, wegen derer es überhaupt zu (mehr)zelligem Leben kommen konnte, dann ist das Ganze nur unvorstellbar - und doch Realität, weil es uns gibt.


Nichts zeigt uns eindrucksvoller die Einsamkeit der Erde im Weltall als jenes Bild, welches von der Voayger-Sonde aus über 9 Mrd. km Entfernung aufgenommen wurde: Kurz bevor die Sonde in den interstellaren Raum übertrat, befahl man ihr, noch einmal ein Foto aller Planeten aus dieser riesigen Entfernung zu schießen. Herausgekommen ist ein unscheinbarer, kleiner Punkt, der ein Stern sein könnte, aber unsere Erde ist - dieses Bild macht die Verletzlichkeit unseres kleinen Planeten umso bewusster.

 

Es kam zum Leben auf Erden wegen folgender Ereignisse/Zustände dazu muss gesagt werden, dass jedes dieser Ereignisse für sich gesehen schon ein unglaublicher und sehr unwahrscheinlicher Zufall ist):

  • die richtige Entfernung vom Zentralgestirn bewirkt, dass es flüssiges Wasser, geeignete Umweltbedingungen für komplexes Leben und eine umlaufsynchrone Planetenrotation gibt; letzterer würde aus der Erde einen Planeten wie Venus oder Merkur machen, die der Sonne immer dieselbe Seite zeigen
  • die richtige Masse des Zentralgestirns: Eine Sonne mit hoher Masse wäre bereits nach 100 Mio. Jahren vergangen - ein Stern muss eine ausreichend hohe Lebensdauer besitzen, damit es auf Planeten zu Leben kommen kann. Weiterhin verhindert eine 'kleine Sonne' zu hohe UV-Belastung
  • stabile Planetenbahn: Hätte sich Jupiter auch nur ein wenig näher zur Sone hinbewegt, hätte er die Gesteinsplaneten rausgekegelt oder in Richtung Sonne geschleudert
  • ein Jupiter-artiger Planet: Er fängt Meteoriten und Kometen ab, lenkt sie zurück in die Tiefen unseres Sonnensystems - ohne Jupiter käme es auf der Erde 1.000 mal häufiger zum Einschlag von großen Brocken - dieser Planet darf nicht zu nahe und nicht zu weit entfernt sein
  • die richtige Planetenmasse: Atmosphäre und Ozeane werden gehalten, es wird genügend Eigenwärme für die Plattentektonik produziert und ein fester geschmolzener Kern - diese für das Recycling der Materie zuständigen Faktoren kommen nur auf einem Planeten mit genügend hoher Masse vor
  • Plattentektonik: Der Dynamo (= flüssiger Erdkern) produziert das Erdmagnetfeld, ohne dass uns die Sonnenstürme in ihrer vollen Wucht träfen. Weiterhin ist die Plattentektonik die Bildung der Landmassen verantwortlich, die genügend biologische Lebensräume garantieren müssen
  • Ozeane: Sie initiieren das Leben ohne das Wasser gäbe es nichts auf unserem Planeten. Von ihnen darf es nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige geben
  • ein großer Mond: Unser Mond stabilisiert die Planetenachse - ohne unseren lunaren Begleiter würde die Erde taumeln. Außerdem fungiert ein Mond als zusätzlicher Schutzschild
  • die richtige Neigung der Planetenachse: Wäre sie zu stark geneigt, käme es zu katastrophalen klimatischen und jahreszeitlichen Bedingungen/Veränderungen
  • Einschläge aus dem All: Würde ein großer Meteorit einschlagen, könnte er die Erde sterilisieren - ein Brocken in der Größe eines kleineren Planetoiden würde aus der Erde einen Ball aus geschmolzener Lava machen, die bis zum kleinsten DNS-Molekül jegliche organische Materie auslöscht. Es darf also nur zu kleineren kommen, von denen es allerdings nicht zu viele geben darf
  • Kohlenstoffdioxid: Der Treibhauseffekt existiert schon seit Milliarden von Jahren. Der Natürliche Treibhauseffekt ist dafür verantwortlich, dass es nicht zu kalt auf der Erde wird - eine übermäßige Konzentration dieses Gases würde aus der Erde eine ähnliche Gluthölle machen wie die Venus
  • Sauerstoff i.d. Atmosphäre: Die richtige Konzentration der Atmosphäre ist wichtig - Sauerstoff als Energielieferant für mehrzelliges Leben ist essenziell wichtig
  • die richtige Galaxis: Die Galaxie darf nicht zu alt sein (sonst wäre sie zu inaktiv) oder zu jung (sonst wäre sie zu inaktiv)
  • die richtige Position des Sonnensystems in der Galaxis: Nicht im Zentrum, nicht zu weit außerhalb, nicht in einem Kugelsternhaufen, nicht in Gegenden, in denen Sterne entstehen, etc.

Die Liste ließe sich noch lange weiterführen... weitere Faktoren, die allerdings austauschbar sind, wären Ereignisse wie die kambrische Lebensexplosion (mehrzelliges Leben tauchte plötzlich in Scharen auf) und ab und zu ein Massensterben, denn nichts ist schlimmer für das Leben, als eine statische Umwelt, die sich nicht verändert - Massensterben sind dazu da, das Leben in Stress zu versetzen und neue Überlebensmechanismen zu entwickeln.
 


Tags:

Astronomie Erde Einsam Leben im All Yggi's Kosmos


Dieser Blog ist unsichtbar!

Hubble ist ein Name, der zweierlei sehr bekannt ist:

 

  • Da wäre einmal der verstorbene Physiker und Astronom Edwin Hubble, der die sog. Rotverschiebung der Galaxien entdeckt hat; diese besagt, dass sich Galaxien, je weiter entfernt sie von uns sind, sich umso schneller wegbewegen. Demnach ist eine Galaxie in einer Entfernung von 1 Mrd. Lichtjahre mit einer höheren Entfernungsgeschwindigkeit ausgestattet als eine, die sich nur 200 Mio. Lichtjahre von uns entfernt befindet.
  • Das nach ihm benannte Hubble Space Telescope, ein im Erdorbit befindlicher Lichtarchäologe, der uns in bis an die sichtbaren Grenzen des Universums blicken lässt.

Hier soll es nicht um den verstorbenen Astronomen gehen, dem wir viel Wissen in der Astronomie verdanken, sondern um sein 'Vermächtnis'.

 

Ich möchte gar nicht mal so sehr ins Detail gehen und euch das Weltraumteleskop präsentieren, sondern euch einige seiner schönsten Bilder zeigen, die es geschossen hat. Jedes einzelne dieser Bilder hat für mich eine sehr große Bedeutung wegen unetrschiedlicher Gründe - allem voran, wie dankbar wir wir für unsere Existenz sein sollten angesichts dieses schwarzen und feindlichen Universums.

 

Ich empfehl euch, auf die großen Versionen zu blicken, da diese die Schönheit der Bilder viel besser transprtieren können.

 

The Pillars of Creation - Die Säulen der Schöpfung

Bild in Groß

 

Die 'Säulen der Schöpfung' sind ein gigantisches Sternentstehungsgebiet mit mehreren Lichtjahren Durchmesser, wohl das größte der Milchstraße, in welchem über 5.000 neue Sterne entstehen. Jeder einzelne aufleuchtende Punkt ist ein neuer Stern - es sind allerdings nur so wenige, weil das Bild mit echtem Licht aufgenommen wurde. Ein Infrarot-Blick würde tausende neuer und gerade erst entstandener Sonnen zeigen.

 

 

Hubble Ultra Deep Field

Bild in Groß

 

Tiefer als in diesem Bild hat die Menschheit noch nie geblickt: Dieses atemberaubende Bild wurde in 18 Tagen Belichtungszeit vom Weltraumteleskop aufgenommen. Es zeigt ein Gebiet vom Himmel, welches mit bloßem Auge völlig schwarz ist, das aber duch den Blick eines Teleskops zu einem wahren Galaxienmosaik mutiert.

Würde ein erwachsener Mensch ein kleines Sandkorn nehmen und es an den nächtlichen Himmel halten, hätte er in etwa die Größe des Himmels, der hie abgebildet ist: Jeder leuchtende Fleck ist eine Galaxie mit hunderten von Milliarden von Sternen.

Da stellt sich die Frage, ob wir alleine sind, gar nicht mehr.



Zum Weiterlesen hier klicken...

Tags:

Galaxien Hubble Supernova Universum Astronomie Yggi's Kosmos


Dieser Blog ist unsichtbar!

Achtung: Sehr viele Bilder


Es gab in den letzten 50 Jahren, seitdem die Menschen aktive Raumfahrt betreiben, wohl niemals solche kolossalen Bilder, wie sie Cassini von den Ringen des Saturn, dem Planeten selber und seinen Monden aufgenommen hat; jedes Wort hier wäre zuviel, drum' will ich keines mehr verlieren und euch die Gelegenheit geben, sie zu begutachten:


Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket

Tags:

Astronomie Saturn


Dieser Blog ist unsichtbar!


Seht diesen Eintrag als Überleitung zum nächsten Video an, in welchem es auch um die Milchstraße gehen wird.



Wenn wir unsere Heimatgalaxie auf Bildern im Internet oder Fernsehen sehen, sie uns in Reportagen oder Bilder von ihr in Museen anschauen, sehen wir eine Galaxie mit sehr vielen Seitenarmen, auch Spiralarmen genannt, weil sie sich siebenfach spiralförmig von der Mitte in die Weite des Alls hinausschlängeln.



Merkwürdig muss uns das jedoch erscheinen, denn beim Blick auf tausende anderer Galaxien ist Forschern schon vor einigen Jahren aufgefallen, dass keine der beobachteten Galaxien so aussieht wie (angeblich) unsere eigene.



Da es unwahrscheinlich ist, dass ausgerechnet unsere eigene Galaxie eine Ausnahme darstellt (Galaxien bilden sich im Großen und Ganzen immer gleich), haben sich die Astronomen nochmal hingesetzt und die Daten ein wenig anders interpretiert...



So ist dieses Bild der Milchstraße etwa sehr oft zu finden:







 



Was daran nun falsch sein könnte: Die Menge ihrer Spiralarme. Aufgrund der Eigendrehung unserer Galaxie müssten diese, sofern sie wie auf diesem Bild dargestellt existierten, auseinanderfliegen, da die Zentrifugalkraft derart hoch ist, dass die Gravitation der in der Milchstraße liegenden Sterne nicht ausreichte, um die Seitenarme zu halten; das Resultat wäre eine zerstörte Struktur (mal den Aspekt der Dunklen Materie außer Acht gelassen).



Da dem aber anscheinend nicht so ist, zieht die Milchstraße schon seit mehreren Milliarden Jahren nahezu unverändert ihre Bahnen durch das Universum; wieso jedoch, lässt sich mit einem einfachen 'Trick' beantworten.





 



Beim Blick auf andere Galaxien haben Astronomen nämlich herausgefunden, dass es die vielen Seitenarme bei anderen Galaxien eigentlich nicht gibt; wegen der bereits schon angesprochenen Neuinterpretierung von teils älteren Daten gewann man die Erkenntnis, dass sie (die Milchstraße) zwar immer noch Spiralarme besitzt, diese aber auf ein überschaubares Maß heruntergeschraubt werden müssen.



Die Milchstraße sieht nach neuesten Erkenntnissen nun aus wie eine 'gewöhnliche' Galaxie:





 



Hierbei handelt es sich zwar nicht um die Milchstraße, aber wie auf dem Bild zu erkennen ist, hat eine Spiralgalaxie zwei Hauptarme und einige kleinere, und nicht, wie uns die Darstellung unserer eigenen Galaxie zeigt, mehrere, gleichstarke Spiralarme; da Galaxien desselben Typus immer gleich aussehen und ihnen die gleichen physikalischen Prozesse zugrunde liegen, die nicht nur überall im Universum gelten, sondern auch Millionen von bereits bebachteten Sterneninseln ähnlich aussehen lassen, müssen wir das Bild der Milchstraße ein wenig revidieren und es zu einem solchen machen, wie wir es hier sehen.



Auch die Tatsache, dass die Galaxie auf dem Bild einen Begleiter hat, ist auf unsere anwendbar: Die Magellanschen Wolken kreisen wie zwei Planeten um ihr Muttersystem, der Milchstraße; irgendwann, in einer fernen Zukunft von ein paar Milliarden Jahren, werden sie mit der Milchstraße verschmelzen und dem ohnehin schon großen Sternensystem mehrere Milliarden neuer Sterne hinzufügen.



Für unser bereits vorhandenes Weltbild hat das jedoch keine Konsequenzen: Dennoch rückt es uns als galaktische 'Ausnahme', wie wir lange betrachtet wurden (die heliozentrische bzw. geozentrische Weltbilder mal ausgenommen) noch weiter ins Abseits. Wir sind wirklich nur kosmischer Durchschnitt, nicht mehr und nicht weniger (was jetzt keineswegs provozierend gemeint sein soll).



Tags:

Wochen des Universums Astronomie Milchstraße Yggi's Kosmos


Dieser Blog ist unsichtbar!

Galaxien sind Sterneninseln - eine solche Sterneninsel nennen wir unser Zuhause: Die Milchstraße.

Die Milchstraße ist eine Galaxie wie jede andere der hunderten von Mlliarden von Galaxien im bekannten Universum. Und doch trägt sie mindestens einen Bereich in sich, auf dem sich etwas Besonderes entwickelt hat: Mehrzelliges Leben.

Doch angesichts des menschlichen Wahns, sich für den Mittelpunkt des Universums zu halten, sind die Entfernungen, mit denen wir im galaktischen Maßstabe konfrontiert werden, wahnwitzig und lächerlich.

Klein ist ein Wort, mit dem wir oft konfrontiert werden - doch unsere Galaxis zeigt uns, was 'klein' sein wirklich bedeutet.


 



 


Es hat dieses Mal sehr lange gedauert, da ich in den letzten Wochen verdammt viel im Stress war und momentan zu überhaupt nichts komme... ich hoffe, das nächste Video alsbald posten zu können!


Tags:

Wochen des Universums Astronomie Yggi's Kosmos Milchstraße Galaxien


Dieser Blog ist unsichtbar!

Quasare in ihren Auswirkungen auf ihre unmittelbare stellare Umgebung zu beschreiben, wäre ein hoffnungslosen Unterfangen. Deise energetischsten Objekte, die es im Kosmos gibt, emittieren unglaublich hohe Energiemengen in einem Umfeld, das oft nicht größer als das Sonnensystem ist.


 


Sie sind zwar von ihrer Energieproduktion schwächer als Supernovae, vergleichte man die Zeiträume; jedoch sind sie am konstantesten und emittieren Jahrmillionenlang stets eine ungeheure Energiemenge.


 


Wie immer viel Spaß beim Betrachten des Videos!


 




Tags:

Wochen des Universums Astronomie Quasare Yggi's Kosmos


Beitrag melden

Du möchtest XXX melden? Schreibe bitte ein kurzes Statement mit der Begründung und klicke auf "melden".
Melden