Yggi's Kosmos

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Was sich ein bisschen sperrig liest und zugegebenermaßen rhetorisch schlecht klingt hat ein internationales Astronomenteam nun in der Milchstraße entdeckt. So soll den Forschungsergebnissen zufolge eine kleine Galaxie schon vor Jahrmillionen von der Milchstraße verschluckt und auseinandergerissen worden sein.

 

Mit vier an Martin Luther King erinnernde Worte "I have a stream" verkündete das Team um die Astrophysikerin Mary Williams ihre Entdeckung, derzufolge vor 700 Millionen Jahren eine Galaxie von der Milchstraße verschluckt worden wäre. Dies sei an einer Gruppe von Sternen bemerkbar, die ein anderes Geschwindigkeitsmuster aufzeigen als die restlichen Sterne der Galaxis.

 

Da diese Sterne sich im Sternzeichen Aquarius befinden, hat man die "Sternenströmung" Aquarius Stream (Aquarius-Strom) genannt. Nicht nur die Geschwindigkeit, auch die Position der Sterne in der Galaxis selbst seien anormal, denn "sie befinden sich  in der galaktischen Scheibe - andere Ströme wären meist weit außerhalb zu beobachten", so Williams. Demzufolge stellen diese Sterne eine Ausnahme dar.

 

Darstellen kann man das wie folgt: 

Astro-News

 

Auf diese Strömung sei die Gruppe eigenen Worten aufmerksam geworden, indem sie die geschwindigkeiten von12.000 Sternen gemessen und analysiert hätten. Bei einer Stückzahl von 2.000 habe man irreguläre Geschwindigkeiten und Positionen festgestellt. So kam heraus, dass diese Sterne ursprünglich der Teil einer größeren Galaxie waren - vermutlich wurde diese beim Aufprall mit der Milchstraße auseinandergerissen und ihre Sterne über die Galaxis verteilt.

 

Der Aquarius-Strom ist einer der jüngsten bekannten Ströme der Milchstraße. Die meisten bisher entdeckten liegen in den Außenbereichen der Galaxis.

 

Quelle: Astro-News


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Astro-News Milchstraße Yggi's Kosmos


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Ja, es kann jederzeit passieren - in diesem Punkt haben Medien wie BILD oder eine beliebige andere, Panik produzierende Zeitung oder ein Schmierblatt Recht.


Tatsächlich wird die Erde täglich von Millionen Kleinstkörpern getroffen - das bisher, also während der Entwicklungsgeschichte der Menschheit, noch nichts Größeres geschah, ist vielmehr ein Produkt der Tatsache, dass die meisten Asteroiden oder Meteoriten viel zu klein sind, um überhaupt als Festkörper auf die Erdoberfläche zu gelangen, da sie in der Atmosphäre verglühen und so keine Gefahr darstellen.

 

So ähnlich auch am vergangenen Mittwoch, vor zwei Tagen. Zwei Asteroiden mit wenigen Metern Durchmesser haben die Erde in einem Abstand passiert, der näher an der Erde ist als der Mond. Die Flugbahnen der Gesteinsbrocken verliefen wie folgt:

 

 

Die als 2010 RF12/RX30 bezeichneten Kleinstkörper kamen jeweils aus ganz unterschiedlichen Richtungen des Sonnensystems. RF12 ist wohl aus dem Kuiper-Gürtel in die Nähe der Erde gelangt, während RX30 aus der Nähe des Asteroidengürtels, der sich zwischen Mars und Jupiter befindet, in unsere unmittelbare erdnahe Umgebung kam.

 

2010 RX30 hat einen Durchmesser von zehn bis 20 Metern und näherte sich der Erde bis auf die 0,6-fache Mondentfernung (rund 248.000 Kilometer) an. Zeitpunkt der dichtesten Annäherung war 11:51 Uhr, also mittags. 2010 RF12 ist mit einem Durchmesser zwischen sechs und 14 Metern vermutlich etwas kleiner und näherte sich der Erde bis auf 0,2-fache Mondentfernung (rund 79.000 Kilometer) an. Seine geringste Entfernung erreichte er um 23:12 Uhr.


Im Asteroidengürtel, der auf den Planeten Mars folgt und dessen Reste sich nie zu einem ganzen Planeten formen konnten (Protoplanet Pallas oder der Asteroid Ceres sind Zeugen dieses abgebrochenen, planetaren Wandlungsprozesses), befinden sich schätzungsweise etwa 50 Mio. Asteroiden mit einem Durchmesser von bis zu 10 oder 20 Metern. Täglich, so Forscher, kommen Brocken mit bis zu einem Meter Durchmesser an der Erde vorbei - Asteroiden mit 10 Metern oder mehr sind allerdings sehr viel seltener und rasen nur alle 10 bis 20 Jahre in Richtung des blauen Planeten.


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Universum Astro-News Asteroiden Erde


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Unser Heimatgestirn wird wieder aktiv

 

Wie das so mit der Sonne ist: In einem zehnjährigen Rhythmus wechselt unsere Sonne zwischen weitestgehend inaktiven und aktiven Phasen ständig hin und her.

Dies macht sich bemerkbar an der Anzahl und Häufigkeit der Sonnenflecken: Wenn sich auf der Oberfläche unseres Heimatgestirns dunkle, durch Unregelmäßigkeiten im Sonnenmagnetfeld hervorgerufene lokale Störungen in Form riesiger brauner 'Löcher' in der Sonne befinden, ist die Sonne aktiv und beschert der Erde mehr Polarlichter - aber auch Stromausfälle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: NASA



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Manchmal entdeckt man Ereignisse oder Himmelskörper im Kosmos nur durch Zufall; viele Entdeckungen sind nur durch Glück gemacht worden.



Ein solcher Zufall ist durch die Weltraumsonde Cassini, die sich in der Nähe des Saturnmondes Titan befindet, aufgenommen worden: Man hat nun das erste Mal einen bildlichen Beweis für die schon seit Jahrzehnten durch die Astronomie geisternde Theorie, dass flüssiger Kohlenwasserstoff auf dem eisigen Saturntrabanten existiere.



Folgendes Bild wurde von der Sonde aufgenommen:





Großansicht



 



Titan ist der größte Mond im Sonnensystem und etwas halb so groß wie die Erde; seine Atmosphäre ist eisig kalt, und wie bereits beschrieben, vermutete man jahrzehntelang, dass sich auf seiner Oberflächeflüssiger Kohlenwasserstoff befinde.



Flüssiger Kohlenwasserstoff, der nur bei Temperaturen um die -180° C existieren kann, befindet sich anscheinend in rauhen Mengen auf dem Mond; wie man auf dem Bild nun sehen kann (1 Bildpixel entsprechen ca. 75 km in der Realität), spiegelt sich Sonnenlicht auf der Oberfläche. Damit ist mit Sicherheit nachgewiesen worden, dass es flüssige Stoffe auf dem Saturnmond gibt.


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