Yggi's Kosmos

Eine Reise durch Raum, Zeit & die Welt der Videospiele

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Dieser Eintrag ist in den langen Jahren von Yggi's Kosmos der erste, der sich mit einem aktuellen kosmischen Ereignis befasst.

 

Heute Morgen ist in Russland ein Meteor explodiert. Folgendes Video zeigt den Eintritt des Gesteinsbrockens in mehreren Kilometern Höhe in die Erdatmosphäre und eine anschließende Explosion, bei der mehrere hundert Menschen  verletzt wurden - von Todesopfern ist nichts bekannt.

 

 

Auf Spiegel Online findet sich folgender Bericht:

 

Ein Meteoritenregen hat im Ural offenbar erhebliche Schäden angerichtet. Es sei zu einer Explosion gekommen, bei der Fensterscheiben zerbrochen seien, sagte ein Sprecher des russischen Innenministeriums. Zahlreiche Anrufer hätten über Schnitte und Prellungen geklagt, teilte das örtliche Katastrophenschutzministerium in der Region von Tscheljabinsk laut der Nachrichtenagentur Interfax mit. Zunächst wurde von duzenden Verletzen berichtet, derzeit ist von 400 bis 500 die Rede.

 

Den Angaben zufolge ließ eine Druckwelle in mehreren Ortschaften die Fenster bersten, besonders betroffen war die Schule Nummer 15 in Tscheljabinsk. Hier und im anliegenden Kindergarten wurden mehrere Menschen durch Glasscherben verletzt. Behörden ordneten die Schließung aller Schulen der Region an. Die Millionenstadt Tscheljabinsk liegt rund 1500 Kilometer östlich von Moskau. Atomanlagen der Gegend seien nicht betroffen, hieß es vom Staatskonzern Rosatom. [...]

 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/russland-mehrere-verletze-durch-meteoritenregen-im-ural-a-883532.html

 

 

Der russische Blogger Zyalt  hat auf seinem russischen Blog verschiedene Videos gesammelt, welche die  Explosion dokumentieren:

 

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=7c-0iwBEswE

 

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=7c-0iwBEswE

 

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=iCawTYPtehk

 

 

Noch mehr Videos der Explosion finden sich hier.

 

 

 

 

 

Der  Meteor hinterlässt eine deutliche Spur in der Erdatmosphäre.

 

 

 

 

Von der Wucht der Explosion eingedrücktes Glas und Fensterscheiben.


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Das Sonnensystem: Die Sonne, die Planeten, die Erde, Asteroiden und Monde - unser Sonnensystem entstand vor fünf Milliarden Jahren aus einer rotglühend rotierenden Gasscheibe. Nachdem unsere Sonne im gravitativen Zentrum des Sonnensystems gebildet wurde, formten sich die Planeten aus der Protoplanetaren Scheibe, die die Sonne umgab.

 

In diesem Video schauen wir uns die Prozesse an, die das Sonnensystem formten. Dabei gehen wir sehr detailliert auf die Entstehung der Sonne, der Planeten und der Erde ein, schließlich sogar auf die Entstehung des Lebens.

 

Wie immer wünsche ich euch an dieser Stelle viel Spaß mit dem Video und hoffe, dass ihr es interessant finden werdet.

 

 

 

 

Ps: Ein solch langes Video habe ich noch nie produziert. Das ist jetzt die längste Doku, das ich je online gestellt habe images/smilies/m-smile.gif


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Schon seit Urzeiten, seit den ersten Minuten des Lebens, ja, seit den ersten Minuten unseres Planeten, kreist die Erde in einer regelmäßigen Bahn um ein Objekt, dass lebenswichtiger nicht sein könnte. Die Rede ist weder von irgendeinem Planeten oder Meteor, sondern von der lichtspendenden Sonne, dem Gestirn, dem wir unsere Existenz, unsere Geschichte, sogar alles Leben auf der Erde verdanken.

 

 

 

Sol omniam temporat - Die Sonne erwärmt alle

 

 

Die romantische Sicht auf die Sonne wich durch Jahrhunderte hinweg einer wissenschaftlichen, ebenso fast romantischen Faszination. Je mehr Astronomen über sie herausfanden, desto begeisterter wurden die Menschen.

 

 

Im Altertum verehrten die Ägypter Ra, den Sonnengott, die Majas maßen ihr eine besondere Beeutung bei, in anderen Mythologien ist es ein Reiter, der die Sonne über den Himmel trägt. In vielen Fällen ist die Sonne eine personifizierte Naturgewalt, der die Menschen ihre Existenz verdanken. Letzteres ist genauso richtig wie das Erste: Die Sonne scheint das personifizierte Feuer zu sein, denn was in und außerhalb des Sterns abgeht, kann man nur mit Höllenglut beschreiben - einer Höllenglut, die Leben schenkt und es am Ende wieder nehmen wird.

 

 

 

Die Ausmaße der Sonne

 

 

 

Etwa 108 mal kleiner als die Sonne ist die Erde - oder, in anderer Leserichtung: Die Sonne hat den 108fachen Durchmesser der Erde. Die Erde würde 1 Mio. mal in ihr Inneres passen. Sie verarbeitet pro Sekunde 350 Mio. Tonnen Materie.

 

Größeres Bild

 

 

Die Ausmaße der Sonne sind wahrhaft gigantisch. Die Erde ist klein wie eine Erbse im Vergleich zu unserem Zentralgestirn, während die Sonne ein aufgeblasener, Wasserstoff zu Helium fusionierender Wasserball ist, der ständig in seinem Inneren soviel Energie in einer Sekunde wie verbrennt, wie die Menschen in mehreren Jahrhunderten verbrauchen. Den hundertfachen Erddurchmesser hat die Sonne, und die millionenfache Masse derselben.

 

 

Ein Gigant des Weltalls ist jedoch nur so groß, wie es die Materie erlaubt, die er sich einverleiben kann. Und obwohl die Sonne für uns ein riesiges Ding ist, ist sie doch im Vergleich mit anderen Sternen ein kleiner Zwerg.

 

 

5 Lichtminuten benötigt das Licht von der Sonne, um zur Erde zu gelangen; das sind 150 Mio. Kilometer, die man als AE bezeichnet, als Astronomische Einheit (Erde-Sonne-Distanz). Der Mars ist z.B. "nur" 2-3 AE entfernt, während Planeten wie Pluto oder Neptun schon mehrere AEs entfernt sind.

 

 

 

 

Aufgebaut ist die Sonne sehr simpel: Im Grunde genommen besteht sie aus einem unglaublich heißen Kern, in welchem die Kernfusion von Wasserstoff zu Helium abläuft, und der äußeren bis mittleren Schicht, durch welche die gesamte Energie nach außen gelangt.

 

 

Die Sonnenoberfläche ist nur 5000 °C heiß (was ungefähr die Temperatur im Erdkern wäre) und wird ständig durch sog. Protuberanzen aufgerüttelt, Ausbrüchen auf der Sonnenoberfläche. Diese sind jedesmal unglaublich groß, größer als de Erde. Außerhalb der Sonne befindet sich die Korona, die kurioserweise heißer ist als die Oberfläche. Möglich ist das, weil die Hitzeenergie des Innern in Form von Strahlung (= Licht) nach außen entweicht und in dieser Höhe sehr intensiv ist. Die Korona kann man besonders gut bei Sonnenfinsternissen sehen.

 

 

 

 

Betrachtet man die Sonne durch spezielle Gläser oder Folien, sind schwarze Punkte auf ihrer Oberfläche zu erkennen: Das sind sie sog. Sonnenflecken, jeder davon mit einem mehrfachen Erddurchmesser versehen. Sonnenflecken sind Gebiete auf der Oberfläche der Sonne, die kühler sind als ihre Umgebung. Hervorgerufen werden sie durch magnetische Löcher und Schwankungen im Magnetfeld der Sonne, das bis zu den äußeren Planeten reicht. In Zeiten hoher Sonnenaktivität, so einige Wissenschaftler, ist die Sonne selbst sehr aktiv.

 

 

Ohne die Sonne gäbe es, im wahrsten Sinne des Wortes, kein Licht auf der Erde, das uns den Weg weisen würde. Wie das Licht jedoch ins Sonnensystem kam, wie es sich gebildet hat, das soll in den nächsten Tagen geklärt werden, wenn wir uns mit der Entstehung des Sonnensystems in einem längeren Video beschäftigen werden.


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Unter Space Debris versteht man von den Menschen produzierte und in den Weltraum gebrachte Objekte, die keinen Nutzen mehr haben oder außer Kontrolle geraten sind - sog. Weltraumschrott.

 

 

Von diesem Weltraummüll gibt es Abermillionen an kleinen Teilchen im Erdorbit.

 

 

Welche Gefahren durch diese Teilchen für die Raumfahrt bestehen, werden wir in diesem Beitrag behandeln. Der Sternenheini wünscht euch viel Spaß beim Betrachten dieses Videos!

 

 

 

 


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Neptun, Pluto, Uranus, Oortsche Wolke, interstellare Zone oder Kuiper-Gürtel - diese Begriffe hört man, wenn man sich mit Regionen befasst, die im galaktischen Maßstab zwar nur einen Katzensprung entfernt, doch für uns Menschen derart unvorstellbar weit weg sind, dass noch kein lebendes Wesen sie je mit bloßen Auge gesehen hat.

 


Die Rede ist von Himmelskörpern, die an der Grenze dessen liegen, was wir als Menschheit zwar mit Sonden erreichen können, aber (nach optimistischen Schätzungen) wohl erst in vielen hundert Jahren besucht werden können.

 


In diesem Eintrag möchte ich euch Orte vorstellen, die trotz ihrer großen Entfernung von der Erde eine ungemeine Faszination ausstrahlen.

 

 


Der Doppelplanet Pluto-Charon

 


Pluto, der Herrscher der Unterwelt, und Charon, der Fährmann des Flusses Styx - beide sind Figuren, die aus der griechischen (Charon) bzw. römischen (Pluto) Mythologie stammen. Welche Bezeichnung könnte dieses planetare Doppelpaar besser beschreiben als die gegebene? Da sie in einer Region liegen, in der sich sog. Transneptunische Objekte aufhalten (also Himmelskörper, die sich hinter dem offiziell achten und letzten Planeten, dem Neptun, befinden), ist ihr der Status trotz ihrer ungeheuren Größe kaum der eines Planeten, vielmehr der eines Zwerges – deswegen werden sie Zwergplaneten genannt.

 


Pluto, der nur bedingt größer als der irdische Mond ist, ist ein Ort extremer Dunkelheit und Kälte, zu dem nur 1/100.000 der Lichtstärke der Sonne, verglichen mit der Erde, gelangt. Im plutonischen Winter friert die dünne Atmosphäre zu und wird flüssig, im Sommer bildet sich eine feine Gasschicht. Das Weltraumteleskop Hubble hat diesen jahreszeitlichen Wechsel wie folgt aufgenommen:

 

 

 

 

Während auf dem linken Bild schwarze Flecken dominieren (Winter, es gibt keine Atmosphäre), wird die Oberfläche im Sommer von einer sehbaren Schicht aus Gas verdeckt, die hier weiß ist. Ebenfalls auffällig sind zwei seiner kleineren Begleiter, Nix und Hydra (ebenfalls aufgenommen von Hubble):

 

 

 

Beide Monde sind als kleine Lichtpunkte zu sehen, während die größeren Brocken Pluto und Charon wie Sonnen strahlen - dies ist ein Resultat einer langen Belichtungszeit, denn sonst hätten sie nicht gefunden werden können.

 

 

 

Der eisige Triton

 

 

Die geniale, nicht mehr im Sonnensystem befindliche Raumsonde Voyager hat etwa dieses Bild des Neptun-Mondes Triton (auch hier hat man sich wieder der griechischen Mythologie bedient) aufgenommen:

 

 

 

 

Interessant ist, dass es auf Triton zugefrorene Kraterseen gibt – passend zu seinem Namen als König des Meeres existiert unter seiner vereisten Oberfläche wohl ein riesiges Meer, das man jetzt noch nicht nachweisen kann. Ein solcher Kratersee sieht etwa wie folgt aus (extreme Nahaufnahme):

 

 

 

 

Mit ein bisschen Fantasie und Vorstellungsvermögen haben wir durchaus eine Landschaft vor uns, die an die Erde erinnert – nicht umsonst sind es oft die gleichen planetaren Mechanismen, die die Oberfläche formen. Bei diesem Mond kommt jedoch hinzu, dass er durch die enormen Gezeitenkräfte, die der Gasriese Neptun auf ihn ausübt, innen 'warm' gehalten wird - da gleichzeitig von außen die Kälte des interplanetaren Vakuums hinzukommt, mündet das in eine Verflüssigung des Bereiches unter der dicken Eisdecke. Ähnliche Eigenschaften besitzt z.B. auch der Jupitermond Europa.

 

 

 

Die Oortsche Wolke

 

 

Was bisher noch niemand aufnehmen konnte und was nur als imaginäres Konstrukt dient, wird Oortsche Kometenwolke genannt.

 

 

 

In sage und schreibe einem Lichtjahr Entfernung soll sich die ominöse Kometenwolke, die schätzungsweise eine Bio. Objekte enthält, befinden. Da die Kometen extrem leuchtschwach und klein sind, werden wir sie in der Wolke direkt wohl niemals aufnehmen können - erst, wenn sie ihre fantastischen Schweif ab der Bahn des Jupiter gen Sonne recken, können wir sie sehen.

 

 

Benannt wurde sie so, weil aus ihr jene periodischen Kometen wie Hale Bop kommen, die in einem gewissen Zeitrahmen und einer sehr unregelmäßigen Bahn um die Sonne kreisen. Was den Wanderzug der Kometen auslöst, kann nur vermutet werden. So sollen alle 80 bis 100 Mio. Jahre Sterne, die beim Durchgang des Sonnensystems durch die Galaktische Scheibe (unser Sonnensystem "schaukelt" gewissermaßen durch die Galaxis) die Kometen ablenkt und sie auf einen Kurs ins Innere des Sonnensystems - hier die Region ab Pluto) schickt.

 

 

Was man  "Konstrukt" nennen kann, ist das Wort Wolke. Es handelt sich nicht um eine Wolke im herkömmlichen Sinn, sondern vielmehr um Abermilliarden Gesteins- und Eisbrocken, die in unglaublicher Entfernung voneinander liegen, aber noch durch die Gravitation unseres Gestirns am Platz gehalten werden.


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Teil 2 des Anspielberichts. Wie der WiiU-Controller in der Hand liegt und wie Batman, Assassin’s Creed und Pikmin 3 aussehen, werdet ihr im Folgenden lesen können.

 

 

Die Spielerfahrung (ich habe aufgrund Zeitmangels und Andrang nur ZombiU und NSMB U spielen können) beruht darauf, dass ich vorher nur in Ausnahmefällen HD Games gespielt habe. Die grafischen Eindrücke z.B. von Batman oder AC3 basieren deshalb nicht auf Vergleichen mit Editionen anderer Konsolen, da ich diese schlicht und einfach noch nicht auf einem HDTV-Bildschirm gesehen habe. Ich bitte, dies zu berücksichtigen. Posts á la "du hast keine Ahnung, als N-only bist du kein HD-Gamer, du musst das schon seit Jahren gespielt haben, um über HD urteilen zu können" werden ohne Ankündigung gelöscht, da sich dieser Bericht auf die Darstellung des Spielerlebnisses einer neuen Konsole und der ersten Begegnung mit einer HD-Konsole beschränkt - der ersten und einzigen, die ich mir kaufen werde. 


 

 

Der WiiU-Controller

 

 

Wie schon im ersten Teil des Anspielberichts möchte ich hier meine Eindrücke beschreiben, die ich von der WiiU hatte. In diesem Part geht es um die Handhabung mit dem WiiU-Controller, wie er in der Hand liegt und welche Ausstattung er hat.

 

 

Auf der Buchmesse habe ich das erste Mal überhaupt „live“ den Controller der WiiU gesehen. Ich war überrascht, denn ich hatte ihn mir weitaus größer vorgestellt – die Bilder des Pads liefern einen unzureichenden Eindruck der Größe des Pads.

 

 

Das Pad umfasst man mit zwei Händen. Es fühlt sich erst ein wenig merkwürdig an, dieses doch recht große Stück Plastik als Controller in der Hand zu halten – bei bisherigen klassischen Controllern wie dem SNES-Pad, dem N64-Pad oder dem GC-Pad konnte an mit einer Hand den kompletten Controller umfassen und die Hände lagen dicht beisammen, doch beim WiiU-Pad liegen die Hände sehr weit auseinander. Das fühlt sich im ersten Moment etwas merkwürdig an – wie eine Wiimote und einen Nunchuck, nur ohne dass man seine Hände bewegen kann – doch nach wenigen Momenten hält man den Controller, als würde man nie etwas anderes in Händen gehalten haben. Die erste Sorge also, der Controller würde unangenehm in der Hand liegen, kann man getrost beiseite schieben. Auch ist das Pad sehr leicht, hat aber den richtigen Punkten noch genügend Schwere, um nicht „billig“ zu wirken.

 

 

Die Tasten des Controllers haben einen sehr guten Druckpunkt, etwa mit dem 3DS XL vergleichbar, nur dass die Tasten leichter zu betätigen sind. A, B, X und Y sind wie gewohnt sehr gut zu erreichen. Gedanken habe ich mir auch zuerst um die zwei Controllsticks gemacht, da diese weit oben auf dem Controller liegen. Doch auch diese sind sehr gut erreichbar. Bei ZombiU oder anderen Shootern ist dies definitiv von Vorteil, und auch ansonsten gewöhnt man sich schnell an diese Belegung, die sehr viel angenehmer ist als z.B. auf dem Classic Controller der Wii.

 

 

Die Controll-Sticks bieten einen sehr guten Widerstand. Sie sind vergleichbar mit dem Widerstand des Nunchuck-Controllsticks und scheinen von diesem inspiriert worden zu sein. Ein Glück, dass Nintendo vom Schiebepad des 3DS weggegangen und auf die „normalen“ Controllsticks gewechselt hat. Die gummierte Oberfläche lässt die Daumen nicht rutschen.

 

 

Die Schultertasten waren für mich die heimlichen Stars des Controllers. Die normalen R- und L-Tasten haben einen perfekten Druckpunkt. Man greift „automatisch“ an diese, wenn man den Controller in beiden Händen hält. Hinter diesen beiden Tasten liegen ZR und LR, die es bisher nur beim Classic Controller gab, die auf dem WiiU-Pad aber sehr viel größer sind. Generell sind diese beiden Tasten vom Druckpunkt und vom Aussehen her wie die Z-Taste des N64-Controllers. Man kann sie sehr einfach drücken, aber auch nicht zu leicht, sodass, wenn die Hände mit den Zeigefingern auf den L- und R-Tasten des Controllers liegen, der Mittelfinger der linken/rechten Hand auf ZL und ZR liegen. Das ist nicht nur sehr angenehm und fühlt sich „natürlich an“, es fixiert auch zusätzlich den Controller und hebt ich an, sodass man das Pad länger in Händen halten kann, denn das Gewicht ist auf die verschiedenen Finger der Hand sehr gut verteilt.

 

 

Der Controller hat auf der gleichen Ebene wie die L- und R-Taste eine Lautstärkekontrolle, die man sehr bequem mit den Zeigefingern erreichen kann. Die Lautstärke ist schnell verstellt und die Volume Control hat einen sehr guten Griffpunkt, weder zu rau noch zu rutschig.

 

 

Generell hatte ich den Eindruck, dass Nintendo sich sehr viel Gedanken um den Controller und das Design gemacht hat. Man merkt deutlich, dass nicht nur eine Version des Controllers existiert hat, denn eine solche hochwertige Griffigkeit bekommt man nur zustande, wenn man viele verschiedene Versionen ausprobiert. Die größte Sorge, dass die Tasten nicht gut erreichbar sind – das lässt sich vielleicht aus dem Bericht heraus lesen – kann man getrost im Wind zerstreuen: Trotz der im Vergleich zu GC- oder N64-Pad relativen Größe des WiiU-Pads hat man immer alles im Griff, wortwörtlich.

 

 

Nun aber zum eigentlichen Dreh- und Angelpunkt des Controllers: Der Touchscreen. Der Touchscreen hat, wenn man den Controller in den Händen hält, eine geringe Größe. Wenn man mit den Tasten spielt und plötzlich zum TS wechseln muss, dann ist das schnell gemacht; die Finger sind in den Bruchteilen einer Sekunde auf dem TS, auch wenn man das Pad mit beiden Händen hält. Der TS hat sich gegenüber dem 3DS XL noch mal verbessert. Obwohl er resistiv ist, spürt man beim Drücken kaum Widerstand, bis sich etwas auf dem Bildschirm tut. Beim 3DS oder dem 3DS XL kann man auch schon sehr leicht drücken und es geschieht eine Reaktion, beim WiiU-Pad wurde dieser Widerstand definitiv verkleinert.

 

 

Das Bild auf dem TS sieht aus, als habe man einen großen Fernseher, der 480p darstellen kann, in der Hand. Es wirkt sehr klar und scheint wie ein Mini HD Bild vom echten HDTV-Bildschirm zu sein, was ein definitives Plus ist. Die Bewegungen werden sehr flüssig dargestellt, es gibt gegenüber dem großen Screen keine Verzögerungen.

 

 

Kritisieren könnte man, dass das Pad wie "billiges Plastik" aussieht. Den vielfach geposteten Vergleich „Fisher Price-Tablet“ konnte ich zwar nicht sehen, doch das Pad wirkt optisch eben wie Plastik. Das ist aber insofern nur eine Kritik, wenn man etwas Apple-artiges erwartet; wer das jedoch tut, sollte sich entweder keine Nintendo-Produkte kaufen oder besitzt unrealistische Erwartungen. Die WiiU und auch das Tablet sind Spielzeuge, nicht mehr und nicht weniger, genauso wie PS3 und Xbox 360, genauso wie die neuen Konsolen von Microsoft und Sony das auch sein werden. Posts á la „WiiU und das Fisher-Price-Tablet“ werde deswegen in diesem Eintrag sofort und kommentarlos gelöscht.

 

 

"Fazit" der Controller-Sessions: Nintendo hat getan, was man von ihnen erwartet hat. Die vielen kleinen ergonomisch intelligenten Details, die eingebaut wurden, vermitteln wie auch schon bei vergangenen Controllern Nintendos den Eindruck, als wäre der Controller als eine Erweiterung der Arme gedacht. Spieler brauchen sich keine Gedanken darum machen, dass der Controller zu schwer, zu unhandlich, zu klobig oder gar zu groß ist.

 

 

Selbstverständlich ist er größer als andere Controller, aber das ist kein Manko. Man wird mit dem WiiU-Pad keine Probleme haben und ebenso gut spielen können wie mit anderen Controllern Nintendos.

 

 


Grafische Eindrücke von diversen Spielen

 

 

Assassin’s Creed 3: In der auf der Buchmesse spielbaren Demo war nur das Schifffahrt-Level zu sehen. In dieser musste man ein generisches Schiff ausmanövrieren und mit gut getimten Kanonenschüssen auf den wogenden Wellen versenken, was aber nicht leicht aussah, da das eigene Schiff ständig auf- und ab geworfen wurde.

 

 

Die Wellen sahen sehr realistisch aus, was im Übrigen auch auf die Action auf dem Schiff zutrifft. Hier hat die WiiU – wie vermutlich auch die Versionen auf Xbox 360 und PS3 – ihre grafischen Muskeln gezeigt. Generell erschien mir sehr AC III als sehr hübsch, die andauernede Meckerei von Leuten, die der WiiU-Version grafische Defizite attestieren wollen, kann/konnte ich nicht nachvollziehen.

 

 

Batman: Arkham City: Das war das hübscheste WiiU-Spiel. Umgehauen haben mich die Texturen, die ich gesehen habe.

 

 

Das Demo-Level spielte in einer Art Untergrund. Die Mauern wurden, wenn Lichtquellen vorhanden waren, realistisch mit Schatten beworfen, und ging ein Spieler näher an ein Objekt oder an eine Mauer heran, so konnte man auch dann noch keinen Texturenmatsch ausmachen. Och bin mir sicher, dass dem so auch auf den anderen Versionen ist. Sehr beeindrucken waren noch die Bewegungen der Figuren. Die Kämpfe sahen ebenfalls sehr gut aus. Alle, die sich dieses Game auf WiiU kaufen wollen, werden demnach mit einer grafisch sehr hübschen Version bedient.

 

 

Pikmin 3: Alter Schwede! Fotorealismus wird hier groß geschrieben. Die Gegenstände, die die Pikmin transportieren können, sehen sehr realistisch aus, wie schon auf dem GC, nur dass man diesmal den Eindruck hat, als hätten die Entwickler echte Gegenstände in das Spiel kopiert.

 

 

Die Pflanzen, das Wasser, die Pikmin und Olimar sehen alle sehr hübsch aus. Diese Tatsache und die recht große Entfernung der Kamera auf das Geschehen erweckten, mehr noch als auf dem GC damals, den Eindruck, als beobachte man das Wuseln echter Insekten oder kleiner Menschen im eigenen Garten. Ich bin sehr gespannt, wie das fertige Produkt aussieht.

 

 

In der Demo durften die Spieler auch kleinere Gegner besiegen, am Ende lauerte die aus diversen Videos bekannte Riesenraupe mit den kristallenen Verhärtungen an ihrem Panzer. Der Kristall ist sehr schön dargestellt, das Licht reflektiert auf diesem, ebenso wie die Umgebung.

 

 

Ein Wermutstropfen jedoch waren die Bodentexturen, die gewirkt haben wie auf GC-Niveau. Sie sind sehr verwaschen und eine definitive Baustelle. Wenn Pikmin so wirken soll wie Nintendo es vorhat, müssen sie diese noch verbessern; mehr noch als in anderen Spielen schaut man bei Pikmin ja direkt „auf“ den Boden „von oben“, sodass das hier wichtiger ist als in anderen Spielen. 


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Astronomen entdecken einen Planeten, der zu 1/3 aus Diamanten besteht!

 

 

Was anmutet wie eine Meldung der Titanic oder des Postillons, wurde nicht von einem Satireblättchen ins Leben gerufen, sondern von Astronomen verkündet: Das unbenannte Planetensystem um den Stern 55 Cancri in etwa 40 Lichtjahren Entfernung besitzt einen Planeten, eine sogenannte Supererde mit der achtfachen Masse unseres Planeten und dem doppelten Radius, der zu einem nicht unbeträchtlichen Teil aus Diamant besteht.

 

Die Wissenschaftler stellen sich den Planeten folgendermaßen vor (Konzeptzeichnung):

 

 

Quelle

 

Der Planet soll unter einer Graphitschicht, die laut den Forschern ähnlich der Erdkruste sein soll, eine dicke Diamantenschicht aufweisen, ganz im Inneren, wie bei unserer Erdkruste, einen Kern aus geschmolzenem Eisen. Laut Nikku Madhusudhan von der Yale University soll das der "erste Blick auf einen Planeten mit einer fundamental anderen Zusammensetzung als unsere Erde" sein.

 

Der 55 Cancri e ist eine sog. Supererde, also ein Planet größer als die Erde, aber kleiner als Gasriesen wie Neptun oder Jupiter. Er umläuft in einer Zeit von 18 Stunden einmal sein Zentralgestirn; sein Abstand von seiner Sonne dürfte damit so gering sein, dass Temperaturen jenseits der 1.000°C auf ihm herrschen.

 

Der Planet ist zwar schon seit 2004 bekannt, doch erst später gelang es den Forschern einen Transit (einen Vorbeizug des Planeten vor der Sternenscheibe seines Sterns) zu beobachten. Mithilfe der dadurch gesammelten Daten und des Infrarotleuchtens versuchten die Wissenschaftler, dessen Zusammensetzung herauszufinden.

 

 

Diamant entsteht unter hohem Druck und in unglaublichen Tiefen.

 

So könnten laut der Forscher mindestens drei Planetenmassen des Himmelskörpers aus Diamant bestehen, wenn nicht sogar noch mehr. Dazu bestehe, so das Teammitglied Kanani Lee, die Erde im Inneren hauptsächlich aus Sauerstoff und wenig Kohlenstoff, während der entdeckte Planet sehr viel Kohlenstoff besitzen solle.

 

Dass der Planet hauptsächlich aus Kohlenstoff bestehen soll, würde somit die vermuteten ungeheuren Mengen an Diamant erklären, die sich unter der Graphitschicht des Exoplaneten verbergen sollen. Seine Größe und Kohlenstoff haben es dem Planet also ermöglicht, unter ungeheurem Druck diese gigantische Masse von drei Erdplaneten an Diamanten entstehen zu lassen.

 

Während das Bestimmen des Alters, des Aussehens, der Brenndauer und der Größe von Sternen noch realtiv einfach ist, so begegnen den Forschern beim Bestimmen der Eigenschaften von Planeten große Schwierigkeiten; dies mag ein Grund sein, weswegen die Forscher nur mutmaßen können, wie der Planet innen aufgebaut sein könnte - sicher ist jedoch, dass man mit solchen Entdeckungen nicht mehr automatisch davon ausgehen kann, dass Planeten, die keine Gasriesen wie Jupiter oder Saturn sind, nicht zwangsläufig auch wie die Erde aufgebaut sein müssen oder ähnliche Eigenschaften wie sie besitzen. Eine andere Zusammensetzung kann z.B. bedeuten, dass Plattentektonik, Vulkanismus, etc. völlig anders funktioniert als auf der Erde.


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Gestern hatte ich auf der Frankfurter Buchmesse die Gelegenheit, das erste Mal WiiU zu zocken. Wie damals schon bei der Wii habe ich mich auf die Gelegenheit gefreut, die brandneue Konsole Nintendos vor ihrem eigentlichen Release auszuprobieren.

 

Es überraschte mich erst, dass Nintendo auf der Buchmesse ist; angesichts der Tatsache, dass man jedoch nicht nur den klassischen Gamer ansprechen will, ist es jedoch nicht verwunderlich, dass man einen Spiel- und Hardwarehersteller auf einer eigentlich für gedruckte Texte ausgerichtete Messe findet.

 

Folgende Spiele standen zur Auswahl: New Super Mario Bros. U, Pikmin 3, Nintendo Land, im 18er-Bereich ZombiU, Batman: Arkham City - Armored Edition und Assassin's Creed 3. Die Spielerfahrung (ich habe aufgrund Zeitmangels und Andrang nur ZombiU und NSMB U spielen können) beruht darauf, dass ich vorher nur in Ausnahmefällen HD Games gespielt habe. Die grafischen Eindrücke z.B. von Batman oder AC3 beruhen deshalb nicht auf Vergleichen mit Editionen anderer Konsolen, da ich diese schlicht und einfach noch nicht auf einem HDTV-Bildschirm gesehen habe. Ich bitte, dies zu berücksichtigen. Posts á la "du hast keine Ahnung, als N-only bist du kein HD-Gamer, du musst das schon seit Jahren gespielt haben, um über HD urteilen zu können" werden ohne Ankündigung gelöscht, da sich dieser Bericht auf die Darstellung des Spielerlebnisses einer neuen Konsole und der ersten Begegnung mit einer HD-Konsole beschränkt - der ersten und einzigen, die ich mir kaufen werde.

 

 

New Super Mario Bros. U

 

NSMB U war das erste Game, das ich gespielt habe. man reichte mir eine Wiimote, die Nintendo-Assistentin nahm sich den WiiU-Controller und platzierte die aus zahlreichen Videos bekannten bunten Klötzchen, die das Leben eines Jump'n'Run-Stars wie Mario einfacher machen sollen.

 

Die Steuerung ist haargenau die gleiche wie bei NSMB für die Wii. Die Wiimote wird quer gehalten, mit 2 wird gesprungen, mit 1 gerannt und die Feuerblume aktiviert. Hat man den Eichhörnchenanzug, der sehr praktisch ist und frischen Wind reinbringt, so kann man bei gehaltener 2-Taste segeln und sich an steilen Vorhängen festhalten.

 

Die Grafik NSMB Us ist kein Augenöffner. Es ist quasi NSMB Wii hochaufgelöst, allerdings mit wesentlich lebendigeren Hintergründen und einem satteren Sound. Das Spiel ist dennoch sehr hübsch und weiß auf dem HD-Bildschirm zu gefallen.

 

Mario selbst ließ sich wie immer in der NSMB-Serie steuern: Die Steuerung ist m.E. nach sehr direkt, die Spielfigur lässt sich ohne Probleme durch die Level lenken. Macht man einen Fehler, ist das die eigene Schuld oder die des Blöckchensetzers.

 

Das Feature, mit dem WiiU-Pad Blöcke bei Druck auf den Touchscreen erscheinen zu lassen oder Gegner zu irritieren, erwies sich zugleich Fluch und sagen. Hat man einen geübten Spieler bzw. jemanden, der einem helfen möchte, so ist das Feature großartig. Ich hatte in der zweiten Runde mit einem Gamer gespielt, der genau wusste, was er tat, denn er setzte die Blöcke dort, wo ich sie brauchte und rettete mich mehrere Male vor dem Abgrund. Genauso tat ich es bei ihm. Das Feature ist also sehr gelungen umgesetzt; es kann aber auch ziemlich nerven, wenn man jemanden am WiiU-Pad hat, der entweder wahllos auf die Gegner drückt oder Blöcke erscheinen lässt oder boshaft ist und z.B. einen Block direkt über Mario produziert, sodass man in den Abgrund fällt. Bei mir war nur ersteres der Fall: So hatte ich z.B. die Gelegenheit, durch das Werfen eines Koopa-Panzers ein Extraleben zu ergattern. Ich sollte eine Reihe von Piranha-Pflanzen niedermähen, die mir besagtes Extraleben eingebracht hätten, doch die Nintendo-Assistentin, die allem Anschein nach keine Spielerin war und vermutlich nur als studentische Aushilfskraft für die Messe angestellt wurde, drückte ohne Sinn und Verstand auf dem Touchscreen herum und verhinderte, dass ich das Extraleben bekam. Des Weiteren ließ sie Blöcke über mir erscheinen, sodass ich an diese sprang, tippte Gegner an, auf die ich springen wollte und dann nicht traf, weil die vom WiiU-Pad-Spieler berührten Gegner ihre Position verändern, etc.

 

Ich bin mir sicher, dass solche Situationen nur vorkommen, wenn man einen ahnungslosen Spieler neben sich hat, der das WiiU-Pad bedient. Die beste Aufteilung wäre wohl, dass der Laie die Wiimote nimmt und mit Mario spielt, der geübte Spieler jedoch die Blöcke platziert um diesen zu helfen.

 

NSMB U wird Spaß machen, keine Frage. Aufgrund des Lärms auf der Messe drangen nur wenige Musikschnipsel an mich heran, sodass ich leider nichts über den OST aussagen kann. Der Sound jedoch beim Hüpfen auf einen Gegner oder Münzeneinsammeln klingt sehr "satt".

 

 


ZombiU

 

Die Version von ZombiU war laut Aussage eines Nintendo-Vertreters, der sich im 18er-Bereich aufhielt, die Demo von der E3.

 

Das Spiel beginnt damit, dass man sich als "Survivor" in einem Kellergewölbe wiederfindet und sich durch den Tower of London, dem Demo-Level, kämpfen muss. Man verlässt den Keller, um an einen Pier zu kommen. Von dort aus geht man wieder in die Kanalisation. Jedoch überlebt man nicht oft genug sehr lange, um weitere Abschnitte des Spiels zu zocken.

 

Das Zocken mit dem WiiU-Pad bildet mit diesem Spiel eine Einheit, die Immersion ist unglaublich hoch. Während des normalen Spielens sieht man ein Radar auf dem Touchscreen. Rote Punkte in der Nähe sind Zombies. Des Weiteren sind sechs Buttons für den Schnellzugriff auf Gegenstände (Schläger, Pistole, Taschenlampe) reserviert, die man somit schnell wechseln kann. Weitere Gegenstände, sollte man keinen Platz mehr haben, kommen in den Rucksack. In diesen kann man ungefähr 16 Items ablegen (war zum. in der Demo so). Der Rucksack wird, wenn man z.B. durch tiefes Wasser geht, von der Spielfigur hoch genommen, sodass man wehrlos ist. Man sollte also vorher das Wasser mit der Taschenlampe oder dem Pad-Scan (man hält das WiiU-Pad wie einen Scanner vor sich und erleuchtet die Umgebung, kann sie absuchen) nach Zombies absuchen, bevor man sich der Wehrlosigkeit übergibt.

 

ZombiU hat großartige Momente, wenngleich ich mir noch nicht ausmalen kann, wie genial der Titel alleine zu Hause, in der Ruhe und der Dunkelheit der Wohnung, sein muss. Wenn man ein Schloss öffnen möchte, muss man auf das Pad schauen. Wenn man vergessen hat, sich genügend in der Umgebung umzuschauen und man plötzlich von einem Zombie angegriffen wird (wie es bei mir der Fall war), dann schnellt der Blutdruck in die Höhe. Die Hektik dieses Moments, die Angst, plötzlich angegriffen zu werden, ist dank der Immersion, die durch das Pad zustande kommt, sehr hoch.

 

Doch auch wenn man etwas austauschen möchte zwischen Schnellzugrifftaste und Rucksack ist man wehrlos. Das Wechseln zum Rucksack und wieder zurück geht sehr schnell vonstatten, der Touchscreen reagiert prompt und flott.

 

Die Grafik, ein leidliches Thema auf CW, ist düster, schaurig und passt gut zur Atmosphäre eines Survival Horror Spiels wie ZombiU. Das Game ist generell sehr dunkel gehalten und passt sich an die Lichtverhältnisse an, die in den Umgebungen des Spiels herrschen. Befindet man sich in völliger Dunkelheit, ist der Bildschirm nicht, wie bei vielen anderen Games, auf irgendeine Art erleuchtet, sondern pechschwarz. Nur durch die Taschenlampe, die einen begrenzten Energievorrat hat, sich aber aufladen lässt, kann man sprichwörtlich Licht ins Dunkle bringen und die Umgebungen erhellen. Auffallend sind hierbei die korrekten Schattenwürfe, die sich in Echtzeit am Einfallwinkel des Lichts orientieren. Hier zeigt die WiiU m.E. ihre grafischen Muskeln, denn selbst das Wasser wird bis zu einer gewissen Tiefe ausgeleuchtet und erscheint milchig trüb, wenn man die Taschenlampe auf das Nass hält.

 

Die Wasserdarstellung war atemberaubend. Das Wasser kräuselt sich, wenn man es betritt, es wirft realistische Wellen und passt sich sogar der Gehgeschwindigkeit der Spielfigur an. Schleicht man durch das Wasser, verursacht man entsprechend kleine Kräuselungen, während rasche Bewegungen größere Wellen verursachen, die sich dann z.B, an einer Piermauer oder einem Holzpfahl brechen; mir kam es so vor, dass man echtes Wasser genommen und in das Spiel gefüllt hätte, so täuschend echt war das Wasser. Auch im Wasser treibende Zombies, die sich tot stellen und die Spielfigur attackieren, sobald man das Wasser betritt (ein Feature, das man hoffentlich nicht entfernen wird!), brechen das Wasser. Verlassen sie das Wasser (ja, diese Zombies können an Leitern empor klettern), trieft das göttliche Nass realistisch an ihnen herunter. Auch hinterlassen die Zombies, entsprechend ihres Schuh- oder Fußwerks, Wasser abdrücke, die dann nach einer Weile verschwinden.

 

Da sind nur Kleinigkeiten, aber ich war von der grafischen Vielfalt des Titels beeindruckt. Wenn die erste Charge an WiiU-Spielen so aussieht und die Grafik sogar noch verbessert wird mit der nächsten "Generation" an Titeln, dann werden wir sehr hübsche Spiele auf WiiU erleben.

 


Nächster Teil: Handson-Bericht zum WiiU-Tabletcontroller und grafische Eindrücke zu Batman, Assassin's Creed 3, Pikmin 3 und Nintendo Land. Da dieser Bericht schon recht lange ist, gibt es bald einen zweiten Bericht, in dem ich v. a. den Controller genauer beschreibe: Wie lässt sich das Ding halten? Ist es sehr schwer, gibt es schnell Ermüdungserscheinungen? Einen Fokus auf das WiiU-Pad in einem dafür eigens geschriebenen Bericht halte ich für sehr sinnvoll.


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O Andromeda, du holde Maid

 

 

Andromeda, die antike Frauen- und Göttinnengestalt, Tochter der Kassiopeia und des Kepheus, Geliebte des Perseus (er befreite sie aus den Fängen des Meeresungeheuers Ketos), ist eine griechische Sagengestalt und hatte zusammen mit ihrem Mann u.A. Perses, den Stammvater aller persischen Könige, zum Sohn.

 

Wie es üblich war, wurden in nahezu allen Kulturen der Welt mythologische Gestalten auf den Himmel projiziert, weil man dachte, dass sie dort ihre Heimat hätten. So ziehen seitdem unzählige Gestalten aus allen antiken sagenhaften Vorstellungen der Welt (jeder Kulturkreis hat natürlich seine eigenen Gottheiten) ihre Bahnen am Himmel – egal ob Sterne, Planeten, Galaxien oder Kometen, jeder leuchtende Punkt am Erdfirmament.

 

 

In dieser Form wird uns auch Andromeda an ihre eigene göttliche Vergangenheit gemahnen, jene Galaxie, die das Schicksal der Milchstraße in Zukunft maßgeblich beeinflussen wird. Doch um welches Gebilde handelt es sich bei Andromeda, wenn wir von dieser Schönheit sprechen?

 

 

Der durch ein Fernglas diffus zu sehende Lichtfleck ist als eine massereiche und gigantische Galaxie bekannt geworden, nicht als Nebel, wie man es Jahrtausende vermutete. Doch hält sich der Name 'Nebel' immer noch, sodass viele Leute von einem Gasklumpen zu sprechen scheinen, und nicht von einer Galaxie.

 

 

Andromeda gehört, genauso wie unsere Milchstraße, die Magellanschen Wolken und andere kleinere Galaxien, zur sog. Lokalen Gruppe, einer Ansammlung von Sterneninseln, die auf einen gemeinsamen Schwerpunkt zustreben und sich dabei anziehen – jede Galaxie der Lokalen Gruppe beeinflusst die andere. Welche Auswirkungen eine solche Kollision hat, habe ich bereits in einem Video erklärt, auf das ich gerne hinweisen möchte:


 

Die Kollision zwischen Milchstraße und Andromeda - der Zusammenprall zweier Galaxien

 

 

Durch das Teleskop betrachtet sieht Andromeda wie jede andere beliebige Galaxie aus:

 

 

In der Mitte ist ein leuchtender 'Ball', der galaktische Kern, zu sehen, den jede Galaxie im Universum besitzt – aufgrund der Tatsache, dass die Materie zur Mitte hin immer dichter wird, befinden sich dort die meisten Sterne.

 

 

Auch wenn Andromeda ähnlich wie unsere Milchstraße zu sein scheint, so gibt es zwischen diese beiden galaktischen Nachbarinnen gravierende Unterschiede.

 

 

So ist die Masse von Andomeda ungleich höher als die der Milchstraße – Messungen ergaben, dass etwa zwei- oder dreimal soviel Sterne in dieser Galaxie vorhanden sind wie in unserer eigenen. Dies macht sich auch in den Ausmaßen deutlich, die der 'Nebel' besitzt: Mit einem Durchmesser der galaktischen Scheibe – also ihren 'Armen' – von etwa 140.000 Lichtjahren ist sie um mehr als 40.000 Lichtjahre größer als die Milchstraße und damit die größte Galaxie in der Lokalen Gruppe.

 

 

Die 2,5 Mio. Lichtjahre entfernte Andromeda besitzt zwölf Satellitengalaxien und eine geschätzte Masse von 1 Bio. Sterne.

 

 

Die Zwerggalaxie M32 umkreist Andromeda in einem Abstand von 20.000 Lichtjahren und besitzt ca. 3 Mrd. Sonnenmassen. Damit ist sie etwa so groß wie die zwei Magellanschen Wolken der Milchstraße.

 

 

Nicht nur hinsichtlich ihrer Größe ist Andromeda etwas Herausragendes: Man hat bis zu einer Entfernung von 500.000 Lichtjahren einen dünn gesäten Halo aus Roten Riesensternen um die Galaxie gefunden. Man weiß zwar nicht, wie diese dort hingekommen sind, doch ist diese Erscheinung einzigartig, da unsere Milchstraße oder andere Galaxien so etwas nicht besitzen.

 

 

Als 'unmittelbare' Nachbarin können wir die Galaxie so beobachten, wie wir es mit der Milchstraße nie tun könnten. Da wir erst aus unserer eigenen Galaxis hinaus reisen müssten, um sie von außen zu beobachten, haben wir mit Andromeda eine einmalige Gelegenheit, die Spiralstruktur der Arme, die Zusammensetzung in ihrem Inneren und schließlich den Halo (die sog. Galaxienatmosphäre) zu erforschen.

 

 

Andromeda scheint nicht nur im sichtbaren Licht hell, sondern auch in anderen Spektren. Begutachten wir die Galaxie etwa durch eine Infrarot-Kamera, fallen uns weit gesäte, die ganze Galaxis umspannende Sternentstehungsgebiete auf, die sich neben den Spiralarmen auch im galaktischen Kern befinden:

 

 

 

 

Mit einer Geschwindigkeit von 114 Kilometern in der Sekunde bewegt sich dieses gigantische Galaxiengebilde auf uns zu und wird in einigen Mrd. Jahren, wenn die Sonne bereits ein Roter Riese ist und die Erde verschlungen hat, mit der Milchstraße zusammenstoßen.

 

 

Das Zentrum Andromedas ist sehr interessant: Millionen von Blauen Riesensternen – sog. Wolf-Rayet-Objekte – umkreisen den galaktischen, aus einem Schwarzen Loch mit mehreren Mio. Sonnenmassen bestehenden Kern in einer sehr geringen Entfernung und kommen sich dann ab und zu in die Quere. Die dabei frei werdende Energie pro Tag entspricht einer Energie, die die Milchstraße in 100 Mio. Jahren verbraucht.

 

 

Die Astronomen der Landessternwarte Tautenburg haben das Zentrum unserer Nachbargalaxie aufgenommen und den Bulg (engl. von Bulge: 'Ausbeulung', Anhäufung'; Bulg nennt man den Kernbereich einer Galaxie) vergößert:

 

 

 

 

Im Bulg von Andromeda befinden sich viele sog. ULX, Ultraleuchtkräftige Röntgenquellen (ultra-luminous X-ray source, kurz ULX). Diese Objkte faszinieren Astronomen schon seit Langem, denn sie sind sehr selten, können aber sowohl im nahen als auch im fernen Universum beobachtet werden. ULX emittieren eine Menge an Strahlung Leuchtkraft, sind jedoch nicht mit den Suppermassiven Schwarzen Löchern im Zentrum von Galaxien zu verwechseln, ebenfalls leuchtstarken Himmelsobjekten, die sich in jeder Galaxie finden.

 

 

Es gibt zwei Entstehungstheorien dieser ULX: "Entweder handelt es sich um stellare Schwarze Löcher, die extrem viel Materie verschlucken, oder es sind Schwarze Löcher mittlerer Masse, die Materie auf einem niedrigeren Niveau schlucken. Diese vermuteten Mittelklasse-Schwarzen-Löcher sind deutlich massereicher als stellare Schwarze Löcher, reichen aber nicht an die gewaltigen Massen der supermassereichen Schwarzen Löcher in den Zentren von Galaxien heran" (Zitat von: Astronews).

 

 


Da die ULX sehr selten auftreten, müssen die Astronomen, um mehr über diese merkwürdigen Himmelsobjekte herauszufinden, vermutlich mehrere Jahre warten - bis es wieder zu einem Ausbruch kommt, gibt es aber noch genug andere Geheimnisse des Universums, die entlüftet werden wollen.


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Exklusiver Bericht mit bisher unbekannten, aber wahren Fakten.

 

Habe heute in der Gamer-Zeitung "Breaking News" folgenden Artikel gefunden, den ich euch nicht vorenthalten wollte:

 

 

 

Dementierten Berichten Sonys zufolge habe das Verschwinden eines ihrer wichtigsten Schiffe, der MS VITANIC 2, nichts mit dem Zeitungsartikel zu tun. EIn findiger Reporter hat jedoch das untergehende Schiff abgelichtet:

 

 

 

 

Während dessen wartet die Sony-Splittergruppe der "Sony Defense Force" im Hinterland irgendeines unbesiedelten Fleckchen Erdes weiterhin auf die Geburt ihres Heilands:

 

 

 

Anonymous sprach zudem in einem Interview mit einem sich nicht nennen wollenden Käseblatt folgende Warnung an Sony aus: "Wir beobachten euch, wir verfolgen jeden eurer Schritte, wir wissen immer, was ihr tut und sind überall, wo ihr auch seid." Diese Drohung untermalt Anonymous mit diesem Mahnmal:

 

 


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VITA Sony VITANIC


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